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Perfektes Raumklima im Winter: das bringt ein Luftbefeuchter wirklich

von Inga Back Veröffentlicht am 14. Dezember 2018

Wir kennen das alle nur zu gut: In den kalten Wintermonaten ist es drinnen zwar wohlig warm, jedoch leider auch sehr trocken. Ständiges Räuspern, ein unangenehmes Kratzen im Hals und gereizte Augen sind klare Anzeichen von zu trockener Luft.

Weil wir durchschnittlich bis zu 90 Prozent der Zeit drinnen verbringen, haben wir uns gefragt, was ein perfektes Raumklima im Winter ausmacht. Dr. Thomas Rothe, Leitender Arzt Pneumologie, Spital Davos weiss, worauf es ankommt: "Gegen den trockenen Hals​ und juckende Haut hilft ein leistungsfähiger Luftbefeuchter und eine grössere Trinkmenge. Gerade im Winter ist das Durstgefühl aufgrund der tieferen Temperaturen oft zu wenig ausgeprägt."

Wenn es draussen richtig kalt ist, möchten wir es zumindest drinnen schön warm haben. Mit dem Heizen steigt die Temperatur, gleichzeitig sinkt aber auch die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Doch wann ist das Raumklima eigentlich zu trocken?

"Für unseren Körper ist es ideal, wenn die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen bei 40 bis 60 Prozent liegt. Für das perfekte Raumklima kann ein Luftbefeuchter sorgen", führt Dr. Rothe weiter aus. Wir haben für dich die 3 wichtigsten Fakten gesammelt, was ein Luftbefeuchter wirklich bringt:

1 Erkältungen und Grippe vorbeugen:

Erkältungs- und Grippeviren überleben in trockener Luft viel länger als in Räumen mit einer guten Luftfeuchtigkeit. Eine niedrige Luftfeuchtigkeit trocknet die Schleimhäute aus, was uns anfällig macht für Viren. Ein gutes Raumklima hilft, Atemwegserkrankungen vorzubeugen und hält dich während den Wintermonaten gesund.

2 Erholsamer schlafen dank hygienischer Raumluft:

Hast du gewusst, dass die Raumluft 2 bis 5-mal mehr belastet ist, als die Aussenluft? Gerade in den kalten Wintermonaten sammelt sich vermehrt Staub in unserem Schlafzimmer und reizt das Atemsystem. Durch einen Luftbefeuchter werden Staubpartikel von Wassertropfen umschlossen und sinken so schneller zu Boden. Dadurch gelangt weniger Staub in die Atemwege und du kannst die ganze Nacht befreit atmen.

3 Besseres Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit:

Wenn die Raumluft zu trocken ist, fühlen sich viele Menschen unwohl und klagen über Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Ein Luftbefeuchter sorgt für das perfekte Raumklima und fördert dadurch auf natürliche Weise das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit.

"Regelmässiges Lüften ist gerade in Büros im Winter wichtig, da es sonst zu einem CO2-Anstieg kommen kann. Dieser führt sehr schnell zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsverlust. Häufiges Lüften ohne Luftbefeuchter senkt die Luftfeuchtigkeit noch mehr. Daher ist der Einsatz eines Luftbefeuchters durchaus ratsam," schliesst Dr. Rothe seine Empfehlung ab.

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von Inga Back