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Keine Chance für Feiertagspfunde: SO nehmt ihr an Weihnachten nicht zu!

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 19. Dezember 2017

Über Weihnachten nicht zunehmen - geht nicht? Geht doch! Wir zeigen euch, wie ihr die Feiertage genießen könnt, ohne danach fünf Kilo mehr auf die Waage zu bringen.

Kilo-Falle Weihnachten! Plätzchen, Glühwein, Bratwurst, Waffeln – schon in der Vorweihnachtszeit lauern an jeder Ecke Gefahren kulinarischer Art. Als krönender Abschluss wird dann an den drei Weihnachtstagen erst so richtig geschlemmt. Und an Sport und Bewegung ist an den Feiertagen auch nicht zu denken. Bei einem solchen Ungleichgewicht zwischen Kalorienzufuhr und -verbrauch zeigt die Waage schnell mal ein paar Kilo mehr an. Kein Wunder, dass laut der Studie von Diaz-Zavala und Kollegen jeder Deutsche durchschnittlich 0,4 kg und 0,9 kg über die Feiertage zunimmt.

Nicht zunehmen an Weihnachten scheint für viele also eine echte Herausforderung zu sein. Das muss natürlich gar nicht schlimm sein, schließlich soll man sich auch einfach mal etwas gönnen. Dennoch heißt es nicht zwangsläufig, dass wir dabei zunehmen müssen. Mit diesen Tipps könnt ihr euer Weihnachtsessen genießen - ganz ohne schlechtes Gewissen!

Fettarm kochen und backen

Keine Sorge, ihr müsst an Weihnachten auf nichts verzichten. Dennoch solltet ihr ein wenig darauf achten, was auf eurem Teller landet. Greift bei Gemüse-Beilagen oder Salat ordentlich zu – an diesen könnt ihr euch richtig satt essen. Besser als fette Ente oder Gans ist Putenfleisch! Wer dennoch nicht auf das typische Geflügel verzichten möchte, sollte sich ein kleines Stück am besten ohne Haut aussuchen, denn hier versteckt sich das meiste Fett. Auch lecker und weniger kalorienreich: Frischer Fisch! Lachs zum Beispiel ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die für einen extra Schub Vitamin D sorgen.

Vorsicht bei Saucen – die sind besonders fettreich. Ihr solltet euer Essen also nicht unbedingt in Sauce ertränken. Tipp: Bratensauce einen Tag vor dem Verzehr kochen und kalt stellen. Anschließend kann das Fett abgeschöpft werden.

Beim Nachtisch gilt: Wer schon bei der Hauptspeise ordentlich zugelangt hat, sollte sich nur eine kleine Portion gönnen. Wer selbst backt: Die Hälfte der benötigten Fettmenge einfach durch Magerjoghurt und einen Esslöffel Gries ersetzen. Backform zudem nicht einfetten, sondern mit Backpapier auslegen. "Schlanke Weihnacht": Low Carb Rezepte für leckere Klassiker zum Fest.

Langsam essen und genießen

Ja, es ist verdammt lecker und ja, ihr würdet am liebsten alles ganz schnell in euch hineinschaufeln. Stopp! Langsam essen ist das Zauberwort für all diejenigen, die nach den Feiertagen keinen Albtraum auf ihrer Waage erleben möchten. Denn unser Sättigungsgefühl setzt erst nach 15 bis 20 Minuten ein. Wer sein Essen sehr schnell aufisst, läuft Gefahr, sich unkontrolliert vollzustopfen. Lasst euch also Zeit, kaut gründlich und genießt euer Essen. Es ist schließlich kein Wettlauf.

Hört auf zu essen, wenn ihr satt seid

Auch wenn es ganz besonders lecker ist: Hört auf zu essen, wenn ihr satt seid! Unser Körper teilt uns schließlich nicht umsonst mit, wenn wir aufhören können zu essen. Oder habt ihr Lust auf das unangenehme Völlegefühl im Bauch, mit dem ihr euch den Rest des Tages kaum noch bewegen könnt?

Tipp: Nehmt euch direkt am Anfang eine kleinere Portion anstatt euren Teller mit Essen vollzuladen. Ist der Teller leer, denkt unser Gehirn automatisch "Ich hab schon einen ganzen Teller gegessen, das reicht!“

Wasser statt Alkohol

Wie ihr die Weihnachtstage ohne Gewichtszunahme übersteht? Mit viel Wasser! Keine Sorge, das ein oder andere Gläschen Rotwein könnt ihr euch natürlich gönnen, dennoch solltet ihr mit Alkohol sparsam umgehen. Alkohol ist nicht nur sehr kalorienreich (ein halber Liter Rotwein entspricht dem Energiewert einer Currywurst, ein halber Liter Bier einem Schokoriegel), sondern regt zudem den Appetit auf Süßes an.

Tipp: Trinkt vor dem Weihnachtsessen ein großes Glas Wasser, das füllt den Magen bereits etwas. Auch super: Warmes Ingwerwasser! Die Knolle hilft gegen großes Hungergefühl, zudem wirkt Ingwer verdauungsfördernd und senkt das Cholesterin im Körper.

Stichwort: Bewegung!

Vom Esstisch aufs Sofa und wieder zurück – an Bewegung und Sport denken die meisten an Weihnachten nicht. Doch von nichts kommt nichts und wer nicht übermäßig viel über die Feiertage zunehmen möchte, sollte nicht nur vollgefressen und träge auf der Couch rumliegen.

Tipp: Besonders viele Kalorien verbrennt ihr bei Ausdauersportarten wie Laufen, Nordic Walking oder Radfahren. Wem das körperlich zu viel ist, sollte nach dem Essen zumindest einen Verdauungsspaziergang unternehmen. Der regt die Fettverbrennung an – vor allem, wenn es draußen so richtig kalt ist. Denn bei kalten Temperaturen verbraucht der Körper mehr Kalorien, um sich warm zu halten.

Naschpausen einlegen

Böse Kalorien-Fallen an Weihnachten sind ganz besonders die vielen kleinen Süßigkeiten. Hier mal ein Zimtstern, da mal ein Lebkuchen – ganz unbewusst nehmen wir so eine Menge an Kalorien und Fett zu uns.

Tipp: Nicht immer zwischendurch zu Plätzchen, Schoki und Co. greifen. Legt zwischen den Mahlzeiten Pausen ein, damit der Körper das bereits Gegessene verbrennen kann. Die Faustregel lautet: Zwischen den Mahlzeiten vier Stunden Pause machen! Wem das unmöglich erscheint, sollte statt zu Süßem zu Mandarinen greifen. Die sind kalorienarm und prall gefüllt mit Vitaminen. Auch ein paar Nüsse als Snack sind ok. Unser extra Tipp: Würzt euren Tee oder Kaffee mit Vanille, Zimt, Anis oder Kardamom. Das nimmt euch ein wenig die Lust auf Süßes.

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