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7 Risikofaktoren für Brustkrebs, auf die Frauen achten sollten

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 11. Oktober 2017
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Brustkrebs ist eine ernste Erkrankung, die vor allem Frauen trifft. Hier findet ihr typische Faktoren, die das Risiko für Brustkrebs erhöhen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken allein in Deutschland etwa 75.000 Frauen daran. Besonders häufig trifft es ältere Frauen ab 60 Jahre, doch auch jüngere Frauen bleiben nicht davon verschont - übrigens auch Männer kann es treffen. Rechtzeitig erkannt, hat Brustkrebs gute Heilungschancen. Dass der Krebs erkannt wird, liegt in eurer Hand.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen sowie das selbständige Abtasten der Brust sind die wichtigsten Maßnahmen, die jede Frau durchführen kann.

Wie hoch das Brustkrebs-Risiko ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Welche das sind, verraten wir euch hier. Bitte habt keine Angst, wenn einer oder mehrere Faktoren auf euch zutreffen. Das heißt noch lange nicht, dass ihr an Brustkrebs erkranken werdet. Genauso wenig wie der umgekehrte Fall bedeutet, dass ihr gesund bleibt, wenn keiner der Risikofaktoren auf euch zutrifft. Bleibt wachsam und nehmt regelmäßig die Vorsorgeuntersuchungen wahr.

Risikofaktor 1: Erste Regelblutung

Junge Mädchen bekommen immer früher ihre erste Periode. Das frühe Einsetzen (vor 12 Jahre) kann das Risiko erhöhen, an Brustkrebs zu erkranken. Finden die Blutungen bis Mitte 50 noch statt, kann das ebenfalls das Risiko erhöhen.

Risikofaktor 2: Übergewicht

Übergewicht ist in vielerlei Hinsicht schlecht für die Gesundheit. So wird die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall durch zu viele Pfunde gefördert. Auch das Brustkrebs-Risiko steigt dadurch an, vor allem nach der Menopause. Bewegungsmangel wirkt sich ebenfalls negativ aus.

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Risikofaktor 3: Späte Schwangerschaften

Bekommt eine Frau erst spät ihr erstes Kind oder wird sie gar nicht erst schwanger, steigt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken ebenfalls.

Risikofaktor 4: Rauchen

Egal ob aktives oder passives Rauchen: Das Nikotin gelangt in den Körper und richtet dort einigen Schaden an. Nicht nur das Risiko für Lungenkrebs steigt, Studien haben auch gezeigt, dass Frauen mit Brustkrebs häufiger Raucherinnen als Nichtraucherinnen sind.

Ähnliches gilt übrigens für Alkohol. Gegen das ein oder andere Gläschen Wein ist nichts einzuwenden. Übermäßiger Alkoholkonsum dagegen kann die Entstehung von Brustkrebs begünstigen.

Risikofaktor 5: Hormontherapie

Hormone befinden sich reichlich im menschlichen Körper und sie erfüllen wichtige Aufgaben. Leider geraten sie immer wieder aus der Balance. Besonders bei Frauen während der Wechseljahre. Manchmal sind die daraus resultierenden Probleme so schwer, dass eine Hormontherapie gemacht werden muss. Durch sie steigt allerdings das Brustkrebs-Risiko.

Risikofaktor 6: Veränderungen im Brustdrüsengewebe

Veränderungen im Brustdrüsengewebe sind nicht gleichbedeutend mit Krebs. Oftmals handelt es sich um gutartige Tumore. Dennoch: Veränderungen sind mit Vorsicht zu genießen. Auch aus gutartigen Veränderungen können eines Tages Krebszellen entstehen.

Krebserkrankungen in der Familie

Das Risiko für Brustkrebs ist auch genetisch bedingt. Seid doppelt vorsichtig und macht regelmäßige Kontrollen, wenn eins der Kriterien zutrifft:

  • mindestens drei Frauen in der Familie haben/hatten Brustkrebs
  • mindestens zwei Frauen haben/hatten Brustkrebs, eine war jünger als 51 Jahre
  • mindestens eine Frau in der Familie hat/hatte Brustkrebs, eine zweite Eierstockkrebs
  • mindestens zwei Frauen in der Familie haben/hatten Eierstockkrebs
  • mindestens eine Frau hat Brust- und Eierstockkrebs
  • mindestens eine Frau in der Familie ist vor dem 36. Lebensjahr an Brustkrebs erkrankt
  • mindestens eine Verwandte ersten Grades hat/hatte vor dem 50. Lebensjahr beidseitigen Brustkrebs

Brust selbst abtasten: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Mehr zum Thema Brustkrebs findet ihr auf onmeda.de

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