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Ernährungs-Geheimnis: Die besten Lebensmittel für gesunde Haare

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 20. Juni 2017
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Wenn Schönheit von innen kommt, dann können wir auch von innen nachhelfen.

Was ist das Geheimnis für seidig glänzendes, gepflegtes Haar? Um dem nachzugehen, schauen wir uns die Haare zunächst genauer an. Gebildet wird das Haar bekanntlich in der Haarwurzel, die in der Kopfhaut liegt. Das sichtbare Haar ist totes Gewebe. Folglich können wir äußerlich nicht mehr viel an unserer Haarstruktur ändern - so sehr uns die Hersteller irgendwelcher Kuren auch vom Gegenteil überzeugen möchten.

Wenn wir schönes, gesundes und kräftiges Haar möchten, müssen wir unserem Körper Nährstoffe zufügen, die er für das Wachstum der Haare braucht. Das geht am besten über die Nahrung und damit ihr auch wisst, wo ihr anfangen solltet, haben wir für euch fünf gängige Haarprobleme und die Lösung aus der Natur rausgesucht!

Problem Nr. 1: Glanzlose Strähnen

Wenn der Körper nicht genügend gesunde Fette zugeführt bekommt, verlieren unsere Haare sehr schnell ihren Glanz. Das liegt daran, dass auch die Talg-Produktion darunter leidet, die unsere Haare sonst mit natürlichen Ölen versorgt. Damit das nicht passieren kann, brauchen wir ungesättigte Fettsäuren und die kann unser Körper nicht selbst produzieren. Die Lösung: Omega-3-Fettsäuren aus der Nahrung. Das ist eine gute Nachricht für alle Fischliebhaber, besonders Wildlachs oder Hering sind voller Omega-3-Fettsäuren. Sie finden sich aber auch in Rapsöl oder Paranüssen.

Problem Nr. 2: Haarausfall

Bei Haarausfall muss man natürlich unterscheiden, ob die Haare ein wenig ausdünnen, oder ob man wirklich dramatisch viele Haare verliert. Denn ein gewisser täglicher Haarverlust ist vollkommen normal - nervig, aber normal. Wer hingegen mit echtem Haarausfall zu kämpfen hat, kann leicht in eine Panik verfallen und mit Sicherheit spricht auch nichts gegen einen Besuch beim Arzt. Oft kann es jedoch auch einfach an Eisenmangel liegen und der ereilt uns Frauen ja gerne mal. Besonders eisenhaltige Lebensmittel wie dunkelgrüne Salate oder Bohnen helfen euren Eisenwerten wieder auf die Sprünge.

Es kann jedoch auch passieren, dass unser Körper es nicht schafft den natürlichen Haarverlust auszugleichen. Dies liegt oft daran, dass er nicht genügend Proteine zur Verfügung hat. Eine Portion Hähnchen zum Abendessen, oder Quinoa für die Vegetarier, schafft hier jedoch Abhilfe.

Problem Nr. 3: Schuppen

Es gibt zwei Arten von Schuppen, die einen entstehen durch eine fettige Kopfhaut und die anderen durch zu trockene. Bei trockener Kopfhaut kann jedoch eine ausreichende Zink-Zufuhr helfen. Eine Schüssel Haferflocken zum Frühstück und ein Schälchen geröstete Kürbiskerne als Snack zwischendurch oder zum Salat können dabei wahre Wunder wirken. Ganz abgesehen davon, dass Zink generell wichtig für ein schönes Hautbild ist.

Problem Nr. 4: Haarbruch

Nicht genügend Proteine oder zu wenig Eisen führen auch dazu, dass unsere Haare porös und brüchig werden. Was viele jedoch nicht wissen, ist dass unser Körper Vitamin C braucht, um Eisen oder Proteine zu verarbeiten. Ohne Vitamin C geht also gar nichts, wenn es um schönere Haare geht. Glücklicherweise steckt jede Menge Vitamin C in Nahrungsmitteln, die den meisten Menschen schmecken wie zum Beispiel Erdbeeren oder Mango. Ein leckerer Smoothie gefällig?

Problem Nr. 5: Graue Haare

Unglaublich, aber wahr: Es ist nicht ausschließlich genetisch bedingt, wann unsere Haare grau werden. Wir können also durch unsere Ernährung beeinflussen, wie schnell wir graue Haare bekommen. Melanin ist für die Pigmentierung der Haare verantwortlich und Kupfer ist wichtig bei der Melanin-Produktion im Körper. Folglich können wir mit einer zusätzlichen Kupferzufuhr dabei helfen, dass unsere Haare ihre Farbe nicht verlieren. Ein super Kupferlieferant sind zum Beispiel Walnüsse.

Doch auch das Vitamin B12 spielt eine wichtige Rolle, wenn es um vorzeitige Ergrauung geht. Unser Körper kann das Vitamin nicht selbst herstellen und ist daher auf eine Zufuhr von außen angewiesen. Glücklicherweise speichert unser Körper das Vitamin B12 in der Leber, sodass sich ein Mangel nicht sofort bemerkbar macht, sondern manchmal erst nach Jahren. Bei grauen Haaren, chronischer Erschöpfung und Müdigkeit kann es also helfen seine Vitamin-B12-Speicher aufzufüllen. Das funktioniert am besten über tierische Produkte wie Milch oder Eier.

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