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Lockenstab: So wird's eine Traummähne, die ganz lange hält

Lockenstab: So wird's eine Traummähne, die ganz lange hält © Pixelformula
Jahrelang nicht besonders angesagt, sind Locken plötzlich wieder da. Und mit ihnen der Lockenstab. Doch damit die Mühe mit dem Lockenstab auch lohnt, sollte man ein paar Dinge beachten, bevor man ans Werk geht. Denn sonst kringelt sich das Haar vielleicht ganz anders als gewollt oder die schöne Pracht hängt sich schnell wieder aus. Außerdem kann das Stylen mit dem Lockenstab die Haare stark strapazieren. Damit sich Ihr Haar verlockend lockt, ohne Schaden zu nehmen, haben wir mit Experten gesprochen.
Lockenstab: Wie funktioniert er eigentlich?
Lockenstäbe gibt es heute in großer Auswahl: mit Klemme oder ohne, konisch geformt oder mit gleichmäßigem Durchmesser, groß oder klein. Die Modelle mit Klemme haben den Vorteil, dass man die Haarsträhne nicht festhalten muss. Ungeübte "bügeln" damit aber schnell mal einen Knick ins Haar. Bei Lockenstäben ohne Klemme müssen Sie mit einer Hand das Gerät halten, mit der anderen das Haar - das erfordert vor allem am Hinterkopf etwas Übung.
lockenstab © Hersteller Über die Qualität des Lockenstabes entscheidet seine Beschichtung. Ein Lockenstab aus Metall ist preisgünstig und es lassen sich auch gute Ergebnisse erzielen. Wer aber häufig lockt, der sollte sich einen Lockenstab mit Keramik- oder Teflonbeschichtung zulegen. Diese Oberflächen sind besonders haarschonend und verteilen die Hitze gleichmäßiger.
Der Lockenstab und sein Gegenspieler, das Glätteisen, funktionieren nach demselben Prinzip: Durch die Einwirkung von Hitze werden chemische Verbindungen im Haar für kurze Zeit gelockert und das Haar kann neu geformt werden. Beide Verformungsarten - glatt und lockig - haben eins gemein: Die Veränderung ist nicht von Dauer.

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Wir haben uns ein paar Tipps von Styling-Profi André Nolden, Haarkünstler und Inhaber von "Simple Cut" in Düsseldorf, geholt.

Lockenstab anwenden: So funktioniert’s
„Teilen Sie Ihr Haar in fünf Zentimeter dicke Strähnen. Bei langem Haar geht das am besten, wenn Sie die hinteren Haare nach vorne kämmen. Nur so kommen Sie vor allem bei langem Haar auch an das Haar am Hinterkopf ran.“
„Beginnen Sie mit dem Unterhaar. Stecken Sie das Deckhaar solange hoch und bearbeiten Sie das Unterhaar einmal rundherum mit dem Lockenstab. Bearbeiten Sie dann die nächste Lage des Haares und arbeiten Sie sich so nach oben zum Deckhaar vor - immer von hinten nach vorne in Richtung Ohr."
lockenstab © Babyliss Bei den Strähnen um das Gesicht herum sollten Sie sich vorher überlegen, wie diese fallen sollen - nach vorne oder nach hinten? Dann müssen Sie den Lockenstab entsprechend ansetzen. Wenn Sie Scheitel tragen, scheiteln Sie das Haar erst und locken Sie dann die einzelnen Strähnen. Ganz wichtig ist der Schutz des Haares: „Vorher auf das trockene Haar unbedingt ein Hitzeschutzspray auftragen“, rät der Experte. Vor dem Locken sollte das Haar ganz trocken sein. „Im Salon föhne ich das Haar meiner Kunden vorab, um Spannung ins Haar zu bekommen. Die Locken halten anschließend länger.“

Locke ist nicht gleich Locke
Schillerlocken entstehen, wenn der Lockenstab schräg zum Kopf gehalten wird. Wer das Stylinggerät genau waagerecht zum Kopf hält, erzielt Locken, die vergleichbar sind mit dem Ergebnis von klassischen Lockenwicklern.
Je nach Lage der Locken lassen sich unterschiedliche Looks kreieren. Lässig im Surfer-Style kommen Locken daher, wenn die Haarspitzen unbehandelt bleiben. Im Trend liegt auch der Look, bei dem langes Haar bis Ohrhöhe glatt bleibt und nur die unteren Längen sich locken. Dafür einfach die Locken nur bis zum Ohr eindrehen und den oberen Teil der Strähne aussparen.
lockenstab © Pixelformula Wie halten die Locken besonders lange?
Wer etwas Übung hat, kann die Locken vorsichtig vom Lockenstab 'schieben' und die eingerollte Strähne zum Auskühlen feststecken. Wenn die Locken in der Form auskühlen, sorgt das für superlangen Halt.
Ein Tipp von André Nolden: Föhnlotion, auch Sprühfestiger genannt. Vor dem Locken aufs Haar gesprüht, verlängert er die Haltbarkeit. Allerdings sollte man hier realistisch bleiben: Wer sehr langes, dickes Haar hat, das von Natur aus glatt ist, wird immer wieder den vorzeitigen Verlust der Locken beklagen - die Locken hängen sich schon allein durch die Schwerkraft wieder aus. Ein paar Stufen machen das Haar leichter und verlängern damit die Haltbarkeit der Locken.
Häufigste Fehler mit dem Lockenstab:
  • Den Lockenstab nicht zu nah an die Kopfhaut halten. Das Gerät kann bis zu 200 Grad heiß werden und Verbrennungen an der Kopfhaut verursachen.
  • Den Lockenstab nicht zu lange im Haar halten - sonst drohen Hitzeschäden.
  • Mit der Klemme des Lockenstabs die Spitzen abklemmen oder einen 'Knick' ins Haar 'bügeln'. Spitzen sorgfältig mit einrollen.
  • Auf keinen Fall auf Hitzeschutz verzichten!
  • Locken Sie nicht zu häufig - der Lockenstab strapaziert das Haar ähnlich stark wie das Glätteisen. Vor allem splissiges Haar nur selten locken.

lockenstab © Pixelformula Das Styling nach dem Lockenstab Aus Locken werden mondäne Wellen, wenn man sie nach dem Lockenstab-Styling vorsichtig ausbürstet. Wer einen ganz natürlichen Look mag, kann sie einfach mit den Fingern "kämmen".
Wer seine Locken nach dem Styling fixieren möchte, dem empfiehlt André Nolden mattes Haarwachs. Damit kommt Halt ins Haar und die Locken krisseln nicht. Wichtig: Nur eine Mikro-Dosis zwischen den Handflächen verreiben und vorsichtig in die Locken kneten. Zu viel Wachs beschwert und die Locken verabschieden sich frühzeitig.
Wer auf Haarspray nicht verzichten will, dem raten die Styling-Profis von Babyliss Paris: "Das Haarspray zum Fixieren der Locken sollte immer mit mindestens 20 Zentimeter Abstand von unten aufgesprüht werden, wobei der Kopf leicht zur Seite geneigt wird. Wer noch unerfahren mit Styling-Produkten ist, sollte mit Spray mit niedrigem Haltegrad beginnen."
Lockenstab – und die Alternativen?
Locken liegen im Trend - der Lockenstab auch. Doch wer sein glattes Haar in trendige Kringel legen will, kann auch zu anderen Styling-Helfern greifen. André Nolden empfiehlt für das Styling zu Hause Heißwickler. Die Lockenwicker werden in einem Spezialgerät erhitzt. Dann dreht man sie ins Haar und lässt sie auskühlen. Auch moderne Glätteisen, die über eine runde Oberseite verfügen, können Locken ins Haar zaubern. Damit können vor allem Locken-Laien leichter Ergebnisse erzielen als mit dem Lockenstab.
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Veröffentlicht von
05.03.2012
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