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DIY Beach-Waves: Die 5 besten Methoden für welliges Haar

Heike Schmidt
von Heike Schmidt Veröffentlicht am 1. Mai 2017
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Ob mit oder ohne Styling-Tools wie Wickler oder Lockenstab – wir erklären, wie glatte Mähnen ganz fix wunderschöne Wellen schlagen.

Nicht glatt, nicht lockig – welliges Haar liegt irgendwo dazwischen und ist definitiv im Trend. Egal ob als lässige Beach-Waves oder schimmernde Glamour-Welle. Vor allem schulterlanges, feines Haar profitiert von Wellen, weil sie Bewegung und Fülle ins Haar zaubern.

Das Haar lässt sich zuhause auf zweierlei Arten formen (von der dritten Möglichkeit, der Dauerwelle, raten wir als DIY-Styling dringend ab!): Einmal sorgt Hitze dafür, dass sich die Verbindungen im Haarinneren kurz lösen und neu formen lassen. Lockenstab und Heizwickler funktionieren nach diesem Prinzip.

Oder die Haare werden in feuchtem Zustand durch mechanischen Druck in Form gebracht – zum Beispiel durch Papilotten. Es gibt aber noch eine Reihe weitere Methoden, sich angesagte Waves in die Haare zu zaubern. Hier kommen die fünf besten Tipps für welliges Haar:

1. Wellen mit dem Lockenstab

Moment, Lockenstab? Keine Sorge: Wer das Haar nicht komplett aufwickelt, sondern das Ende festhält und die Haare anschließend etwas knetet, erhält üppige Wellen und keine Kringellocken. Diese Methode für Wellen ist auch ideal für feines Haar und die Bob-Länge.

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Step 1: Als erstes das noch feuchte Haar mit einem Hitzeschutz-Spray oder -Schaum vorbehandeln (z.B. 'Instant Volume Boost Schaumfestiger' von wellaflex). Danach die Haare über eine große Rundbürste trocken föhnen. Die Rundung der Bürste bringt bereits Schwung und Spannung ins Haar - davon profitieren später auch die Wellen.

Step 2: Jetzt die Haare in Partien teilen und die obere Partie mit einer Klammer wegstecken. Danach die untere Partie Strähne für Strähne (nicht zu dünn) mit dem Lockenstab bearbeiten: Haarsträhne unten an den Spitzen festhalten, Lockenstab aufgerichtet Richtung Ansatz halten und Haare je nach Länge zwei bis drei Mal um den Lockenstab wickeln. Kurz halten, abkühlen lassen und lösen.

Step 3: Die Strähnen mit etwas Haarspray oder Haarwachs fixieren.

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Haarpartien abteilen und feststecken © thechrisellefactor.com

2. Wellen mit Lockenwicklern

Zugegeben, mit Lockenwicklern in den Haaren fühlen wir uns ziemlich unsexy. Aber das Styling-Werkzeug, das schon Oma kannte, ist einfach unschlagbar, wenn es darum geht, schonend weiche Wellen ins Haar zu bringen. Wichtig: Zu richtig großen Wicklern greifen (Durchmesser ca. vier Zentimeter)! Das sanfte Styling ohne Hitze ist ideal für Haar, das fein, spröde oder geschädigt ist. Damit das Haar formbar ist, muss es beim Rollen noch leicht feucht sein.

Ausnahme: Heizwickler, die erhitzt ins trockene Haar gerollt und mit Spezialklammern fixiert werden. Der Vorteil diese Wickler: Die Wellen halten länger.

Step 1: Etwas Sprühfestiger oder Styling-Gel (z.B. 'Elastic Curl Spray' von Glynt) ins Haar geben, so halten die Wellen länger.

Step 2: Am Oberkopf beginnend Strähne für Strähne auf die Wickler rollen - dabei von hinten nach vorne zur Stirn hin arbeiten. Anschließend die Seitenpartien und den Hinterkopf aufrollen. Wickler mit Klammern fixieren.

Step 3: Das aufgewickelte Haar entweder an der Luft trocknen lassen oder mit mäßig warmer Föhnluft trocknen. In diesem Fall anschließend noch völlig auskühlen lassen. Je länger die Wickler im Haar bleiben, desto länger hält anschließend das Ergebnis. Ein paar Stunden sollten es also schon sein. Wer mag, kann sogar mit Lockenwicklern ins Bett. Weiche Klettwickler mit Schaumstoffkern (z.B. von Sleep-in-Rollers) machen's möglich.

Step 4: Klammern lösen, Strähnen abwickeln und das Haar einmal kurz mit einem groben Kamm durchkämmen.

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3. Wellen mit dem Glätteisen

Auch mit eurem Gätteisen könnt ihr wunderschöne, natürliche Wellen und sexy Beach Waves zaubern. Voraussetzung dafür: Die richtige Technik und ein Glätteisen, dessen Oberseiten abgerundet sind. Welcher Trick damit die Wellen ins Haar zaubert, zeigt Friseurin Britta Nürnberg im Video.

4. Wellen mit Papilotten

Papilotten sind die kleinen Schwestern des Lockenwicklers und funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Einziger Unterschied: Sie sind nur ein bis zwei Zentimeter dick und kommen ohne Klammern aus, was ihre Anwendung sehr unkompliziert und ideal für Styling-Novizen macht. Grundsätzlich gilt: Um den dünnen Durchmesser der Papilotten auszugleichen, keine zu feinen Strähnen aufrollen. Sonst werden es am Ende Kringellocken. Für mittellanges Haar von normaler Dicke genügen sechs Papilotten.

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Step 1: Festiger oder Volumenschaum im noch feuchten Haar verteilen. Strähne für Strähne von der Spitze aus auf die Papilotte wickeln.

Step 2: Die beiden Enden des Wicklers zusammenbiegen, so dass er sich zu einem 'O' formt - das hält die Strähnen an Ort und Stelle.

Step 3: Wer mag, kann das Haar trocken föhnen - anschließend gut auskühlen lassen.

Step 4: Papilotten aufbiegen, Haar abwickeln und ausschütteln. Ein paar sanfte Bürstenstriche und die Wellen sind da!

Tipp: Wer besonders natürlich wirkende Wellen möchte, wickelt das Haar nur bis etwas über Ohrhöhe auf und lässt den Ansatz glatt.

5. Wellen mit Zöpfen und Mini-Dutts

Manchmal braucht es gar kein Styling-Tool, um glattes Haar zu wellen. Wer schon mal einen ganzen Tag einen Flechtzopf getragen hat, weiß warum: Die Krümmung des Haares durch das Flechten lässt schon softe Wellen entstehen. Wer das Haar zu ein paar kleinen Mini-Dutts einzwirbelt, erzielt einen ähnlichen Effekt.

Wichtig: Das Haar darf nur noch wenig Restfeuchtigkeit enthalten. Ist es zu feucht, staut sich die Nässe im Zopf und das Haar quillt auf. Ins Bett geht es bitte nur mit völlig trockenen Haaren - feuchtes Haar ist empfindlich und würde einem die Reibung auf dem Kopfkissen übel nehmen.

Extra-Tipp: Zum Fixieren des Zopfes breite Gummibänder oder große Klammern verwenden - sonst gibt es unschöne Knicke im Haar.

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