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Schöne Füße! Tipps für die richtige Fußpflege & Pediküre zum Selbermachen

Ga-Young Park
von Ga-Young Park Veröffentlicht am 1. Mai 2017
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Der Sommer ist da und die Sandalen-Saison hat begonnen. Eure Füße sind noch nicht 100 Prozent freilufttauglich? Dann kommen hier die besten Tipps für schöne Füße!

Hach, wir lieben den Sommer! Denn wenn die Temperaturen steigen, können wir endlich unsere Füße mit wunderschönen und stylischen Sandalen zieren. Damit die Füße vorzeigbar sind, müssen sie gepflegt sein.

Wir verraten euch einfache Tipps und Tricks, wie ihre eure Füße pflegen und ganz einfach zu Hause eine Pediküre selber machen könnt.

Zeit zum Relaxen: Entspannung für die Füße

Laufen, rennen, Treppen steigen und in High Heels toll aussehen: Unsere Füße müssen einiges leisten. Kein Wunder, dass uns nach einem besonders anstrengenden Tag die Füße weh tun und bei manchen sogar angeschwollen sind. Schenkt euren Füßen ein wenig Aufmerksamkeit und gönnt ihnen eine Pflege der besonderen Art.

Pflege für schöne Füße Schritt 1: Ein Fußbad reinigt und pflegt

Jede Fußpflege beginnt mit einem Fußbad. Das entspannt nicht nur herrlich, sondern bereitet Haut und Nägel optimal auf die nachfolgende Behandlung vor. Problemstellen wie schwielige, schrundige Haut oder dicke, unnachgiebige Nägel werden damit "weichgespült".

So geht's:
Füllt eine kleine Wanne mit ca. 37 Grad warmem Wasser und badet die Füße darin rund fünf Minuten. Länger nicht, ansonsten wird die Haut schrumpelig und lässt sich nicht mehr gut bearbeiten.

Mit Zusätzen speziell für Fußbäder könnt ihr das Wasser mit Wirkstoffen anreichern: Salicylsäure macht raue Stellen geschmeidig, Pflanzenöle sorgen für Rückfettung und ätherische Öle wie Minze oder Rosmarin wirken desodorierend auf die Haut und anregend auf die Sinne.

Unser Tipp: Badezusatz zum Selbermachen! Einfach drei Esslöffel Totes Meer Salz und eine Tasse Olivenöl in zehn Liter Wasser geben. Der Öl-Salz-Mix macht die Haut geschmeidig und empfänglich für die nachfolgende Pflege.

Pflege für schöne Füße Schritt 2: Hornhaut wirkungsvoll und langfristig entfernen

Ist der Fuß tiefenentspannt und geschmeidig, könnt ihr der unansehnlichen Hornhaut an Fersen, Ballen und Zehen auf die Pelle rücken. Als Werkzeug kommen dabei am besten ein Bimsstein oder eine breite Hornhautfeile zum Einsatz.

Von Hobeln oder Raspeln solltet ihr lieber die Finger bzw. die Füße lassen. Fußpflege-Anfänger können sich an den scharfen Klingen oder Spitzen schnell verletzen.

Wichtig: Tragt nicht zu viel Hornhaut ab. Zwischendurch solltet ihr immer wieder nachfühlen, wie sich die Haut anfühlt. Alles, was rau und schwielig ist, darf weg.

Etwas Hornhaut brauchen aber eure Fußsohlen jedoch unbedingt. Mit dieser natürlichen Schutzschicht haltet ihr den täglichen Belastungen beim Laufen stand. Auch kleinere Verletzungen laufen glimpflicher ab, wenn der Fuß an Ferse und Ballen durch etwas Hornhaut geschützt ist.

Wer sehr stark zu Hornhaut neigt, kann spezielle Fuß-Cremes benutzen, um der Hornhautbildung entgegenzuwirken.

Schöne Füße bekommen: Pediküre selber machen

Nach einer entspannenden Massage und einem Fußbad sind die Füße bestens für eine Pediküre vorbereitet. Wir erklären euch, wie ihr in einfachen Schritten die Pediküre zu Hause selber machen könnt.

Pediküre selber machen Schritt 1: Nägel kürzen

Jetzt geht es an die Nägel: Kürzt die Fußnägel am besten mit einer Nagelschere. Anders als bei Fingernägeln ist die Länge und Form der Fußnägel aber keine Frage des Geschmacks, sondern der Zweckmäßigkeit:

Der Nagel sollte mit dem Zeh enden - zu lange Nägel stören in geschlossenen Schuhen beim Abrollen des Fußes. Die Nagelspitze sollte ganz gerade geschnitten sein. Widersteht dem Drang, die Ecken auszufeilen! Nagelbettentzündungen und eingewachsene Nägel könnten die Folge sein.

Wenn euch auffällt, dass eure Nägel weiß-gelblich oder braun verfärbt sowie brüchig oder schuppig sind, könnte euch der gemeine Nagelpilz heimgesucht haben.

Im Fall der Fälle gilt: Doktert nicht selbst daran herum, sondern zieht einen Hautarzt zu Rate. Dass solche Nägel schleunigst behandelt und nicht einfach "überlackiert" werden sollten, versteht sich von selbst.

Pediküre selber machen Schritt 2: Feilen und Nagelhaut entfernen

Feilt anschließend eure Fußnägel noch in Form: Eine Sandblatt- oder Glasfeile glättet die Nagelspitze am besten und schützt sie so vor dem Einreißen.

Wichtig: Immer von den Seiten zur Nagelmitte hin feilen und nicht wild hin und her raspeln! Das raut den Nagel nur unschön auf und fördert das Einreißen.

Rückt anschließend wild wuchernder Nagelhaut auf den Leib. Schiebt mit einem Rosenholzstäbchen oder einem sogenannten "Pferdefüßchen" die abstehende Haut zurück.

Wichtig: Geht dabei ganz behutsam vor, ansonsten entzündet sich das empfindliche Häutchen. Nie mit einer Schere die Nagelhaut schneiden! Zum einen könnt ihr euch dabei verletzen, zum anderen ermuntert ihr damit das zarte Häutchen zum Verhornen. Die Nagelhaut wächst anschließend also nur noch stärker nach.

Besonders robuste Nagelhaut könnt ihr vorher mit Nagelhautentferner aufweichen. Wenn ihr diesen Maniküreschritt aber nach jedem zweiten Duschen anwendet, ist die Haut bereits weich und es kommt erst gar nicht so weit.

Pediküre selber machen Schritt 3: Nägel effektvoll lackieren

Der glänzende Abschluss jeder Pediküre ist Nagellack! Damit sehen die Zehen nicht nur besonders gepflegt aus, sondern werden zum stylischen Statement.

Cremige Pastelltöne, metallisch schimmernde Nuancen, halbtransparente Nude-Facetten und leuchtendes Blau oder Türkis: Im Sommer sind (fast) alle Farben erlaubt! Vor dem Auftragen des Lackes könnt ihr Unebenheiten der Nagelplatte mit einem Base-Coat ausgleichen.

Bei sehr farbintensiven Lacken schützt ein Unterlack den Nagel vor dem Verfärben. Malt mit einem farbigen Nagellack den Nagel des großen Zehs nicht ganz aus, sondern ​lasst an den Seiten ein paar Millimeter frei. Das lässt den Nagel schmaler wirken. Mit einem Überlack könnt ihr den Farbauftrag anschließend versiegeln, dann hält das Kunstwerk extra lange.

Gönnt euren Fußnägeln während der Freiluftsaison auch lackfreie Zeiten. Das Problem ist weniger der Nagellack, als der aggressive Nagellackentferner. Er sollte immer nur so kurz wie möglich mit Nagelplatte und - haut in Kontakt kommen.

Pediküre selber machen Schritt 4: ​Cremt eure schönen Füße zum Schluss streichelzart

Eine Pflege mit einer reichhaltigen Creme bildet den krönenden Abschluss des Beauty-Programms für schöne Füße. Tragt zum Beispiel eine Allzweckcreme auf und massiert sie gut ein. Für besonders streichelzarte Haut könnt ihr unter Baumwollsöckchen ein dicke Schicht Creme über Nacht einwirken lassen.

Spezielle Fußcremes liefern ein zusätzliches Plus an Wirkstoffen: Vor allem Produkte mit Urea (Harnstoff) und Salicylsäure haben sich in Studien als gute Waffen gegen raue Stellen erwiesen. Beide Substanzen spenden Feuchtigkeit und reduzieren Hornhaut wirkungsvoll.

Desodorierende Wirkstoffe wie Farnesol machen geruchsbildenden Bakterien das Leben schwer. Spezielle Schaumcremes ziehen extraschnell ein und sind perfekt für alle, die direkt nach der Fußpflege in offenen Schuhen los wollen.

​Nach diesem letzten Schritt sind eure Füße fit für ein Schaulaufen in offenen Schuhen. Gönnt euch auch zwischen zwei Pediküren öfter mal eine Portion Creme - eure Füße werden es euch mit streichelzarter Haut danken - einen ganzen Sommer lang!

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