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Die Geburt richtig vorbereiten: Erstelle deinen Geburtsplan

von der Redaktion Veröffentlicht am 27. November 2017
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Bald ist es soweit: Das Baby kommt! Mit dem Geburtsplan kannst du unter anderem planen, wer mit in den Kreissaal darf und in welcher Position du das Kind zur Welt bringen willst. Hier erfährst du mehr!

Der Geburtsplan ist eine Art Wunschzettel rund um die Geburt deines Babys! Darin kannst du festhalten, welche Wünsche und konkreten Vorstellungen du für die Geburt hast. Soll zum Beispiel dein Partner oder eine andere Person bei der Geburt dabei sein? Möchtest du generell keinen Dammschnitt oder unter allen Umständen eine PDA? Möchtest du dein Baby ausschließlich stillen oder darf es auch Muttermilchersatz bekommen? Wie möchtest du dein Baby auf die Welt bringen: in der Wanne, auf dem Gebärhocker oder liegend im Bett?

Manche Frauen halten einen Geburtsplan für überflüssig – sie wissen bereits genau, was sie möchten und dass sie ihre Vorstellungen auch unter der Geburt durchsetzen können. Oder der Partner ist bei der Geburt dabei und weiß genau um die konkreten Wünsche der Gebärenden – und setzt diese auch durch. Andere Schwangere lassen die Geburt einfach auf sich zukommen und entscheiden spontan, was sie möchten.

Doch viele Frauen sind unsicher, da sie konkrete Vorstellungen haben, aber nicht wissen, ob sie diese unter der Geburt noch äußern können oder ob sie ernstgenommen werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, frühzeitig einen Geburtsplan zu erstellen. Auch wenn der zur Geburt nicht zum Einsatz kommt, kann er dir helfen herauszufinden, wie du dir die Geburt genau vorstellst. An manche Dinge hast du möglicherweise auch noch gar nicht gedacht. Der Geburtsplan kann dir außerdem helfen, deine Wünsche mit deinem Partner zu besprechen.

Und wenn du dem Klinikpersonal und deiner Hebamme einen genauen Plan vorlegst, können diese deine Wünsche besser umsetzen. Sei dir aber auch darüber im Klaren, dass keine Geburt bis ins Detail planbar ist. Ganz unabhängig von Komplikationen, können sich immer Dinge ergeben, die deinen Geburtsplan über den Haufen werfen. Vielleicht merkst du während der Geburt, dass du doch nicht in der Wanne gebären möchtest. Oder du bist nach der Geburt so erschöpft, dass erst einmal der Partner das Kind nehmen soll, auch wenn du dir das vorher anders vorgestellt hast. Dennoch kann ein Geburtsplan deine Wünsche konkret darstellen und deren Umsetzung erleichtern.

Sollten sich tatsächlich Komplikationen ergeben, kann dir der Plan ein Stück weit die Angst nehmen, dass dir die Situation möglicherweise entgleitet. Lege beispielsweise fest, was passieren soll, wenn plötzlich ein Kaiserschnitt nötig wird oder du oder dein Kind in eine Spezialklinik verlegt werden müsst.

Hier kannst du dir deinen persönlichen Geburtsplan erstellen (PDF, 548 KB).

Weitere Informationen findet ihr bei onmeda.de.

Außerdem bei gofeminin:

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