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Busen Tapen: Mit dieser Anleitung zaubert ihr euch ein Hammer-Dekolleté!

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 17. Juni 2016
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Ihr sucht nach einer Alternative zum BH? Wir zeigen euch, wie ihr eure Brüste tapen könnt!

Was macht Kim Kardashian mit einer Rolle Paketklebeband? Richtig, sie benutzt es, um ihre Brüste zu tapen! Ihr geheimer Styling-Trick sorgt dafür, dass ihr Busen auch ohne BH steht wie eine Eins.

Das ist besonders praktisch bei rückenfreien Abendkleidern mit tiefem Dekolleté. Ein normaler BH kommt da nicht in Frage, schließlich würde er das Rücken-Dekolleté kaputt machen. Und Klebeschalen sind auch nicht optimal, denn sie pushen den Busen nicht genug für tiefe Ausschnitte.

Busen tapen mit speziellem Sport-Tape: Gibt Halt und ist hautfreundlich

​Zugegeben: Kims Klebeband-Methode ist nicht die hautfreundlichste Art, sich den Busen zu tapen. Und das Abziehen des Klebebands kann ziemlich weh tun. Viel angenehmer auf der Haut ist Kinesio-Tape, ein spezielles Tape aus dem Sportbereich.

Eigentlich wurde es entwickelt, um Muskeln und Gelenke von Sportlern zu unterstützen und vor Verletzungen zu schützen. Doch das elastische Klebeband lässt sich wunderbar zweckentfremden. Am besten verwendet ihr ein hautfarbenes breites Kinesio-Tape, damit es unter eurer Kleidung unsichtbar ist.
​Unser absoluter Geheim-Tipp: das Kinesio-Tape von BodyTape! Es hält Bombe und pusht den Busen super.

Hier könnt ihr das Tape bei Amazon kaufen.

Breites Gewebeband: Pusht gut, ist aber nicht so angenehm auf der Haut

Auch mit breitem Gewebeband aus dem Baumarkt (z.B. von Tesa) lässt sich der Busen tapen. Es hat gegenüber Sport-Tape den Vorteil, das es besser klebt, stabiler ist und deshalb besonders größeren Brüsten mehr Halt bietet und sie besser pusht.

Sein Nachteil: Es ist nicht hautfreundlich, lässt sich schwieriger entfernen und das Abziehen kann ganz schön schmerzhaft sein.

Busen tapen: Anleitung in 3 Schritten

Schritt 1: Haut mit Alkoholtupfern entfetten
Damit das Tape auch wirklich gut auf eurer Haut hält, solltet ihr euer Dekolleté vor dem Busentapen entfetten. Das geht am besten mit Alkoholtupfern oder -tüchern aus der Apotheke. Einfach damit über die Haut reiben und kurz trocknen lassen.

Schritt 2: Brustwarzen mit Wundkompressen oder Wattepads schützen
Wenn ihr eure Brüste tapen möchtet, solltet ihr unbedingt eure Brustwarzen schützen. Ansonsten können sie verletzt werden, wenn ihr das Klebeband später wieder abzieht. Perfekt dafür sind runde Wundkompressen (gibt's in der Apotheke), aber auch Wattepads funktionieren bei kleineren Brustwarzen gut. Wenn ihr die Pads auf eure Brustwarzen haltet, wenn ihr mit dem Tapen beginnt, legen sie sich als Schutzschild zwischen Tape und Haut.

​Schritt 3: Busen kreuzförmig tapen
Wenn ihr das Tape kreuzförmig auf die Haut klebt, könnt ihr euren Busen schön pushen. Beginnt dazu an einer Seite und klebt das Band seitlich neben dem Busen (handbreit unter der Achsel) auf und zieht es unter Spannung diagonal über die Brust, sodass es schräg unter der anderen Brust endet. Je stärker ihr am Tape zieht, wenn ihr es über die Brust klebt, desto größer ist der Push-up-Effekt. Macht das Gleiche auf der anderen Seite, sodass ein breites X durch das Tape entsteht.

​Wiederholt das Ganze und setzt das Band dabei immer etwas weiter unten an, sodass ein stabiler 'Klebe-BH' entsteht. Am Ende könnt ihr dem Busen mit mehreren waagerecht unter der Brust angebrachten Streifen noch zusätzlichen Halt geben.

Tipp: Achtet beim Tapen eures Busens darauf, dass ihr nicht zu hoch ansetzt, da das Klebeband ansonsten am Ausschnitt hervor blitzt.

Busen-Tape schmerzfrei entfernen: Öl und warmes Wasser helfen

Anders als normale kleine Pflaster, solltet ihr das Tape an eurem Busen auf keinen Fall(!!!) mit dem Hau-Ruck-Prinzip entfernen, sondern das Klebeband so langsam und sanft wie möglich entfernen. Ansonsten könnt ihr eure empfindliche Brustpartie verletzen.

Unser Tipp: Weicht das Tape unter der Dusche oder in der Badewanne gründlich mit warmem Wasser ein und benutzt zusätzlich Öl (z.B. Sonnenblumenöl oder Olivenöl), um den Kleber sanft zu entfernen. Und danach heißt es: Haut mit Creme pflegen!

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