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Wow! 5 erstaunlich leckere Rezepte mit Proteinpulver – direkt ausprobieren!

von Jane Schmitt Veröffentlicht am 26. August 2016
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Wird es langsam langweilig, das Proteinpulver immer nur in Form eines Shakes zu trinken? Probiert doch mal was Neues!

Wer seinen Ernährungsplan auf Muskelaufbau mit eiweißreicher Kost ausgelegt hat, der kennt das Problem: Der klassische Eiweißshake kommt uns schon zu den Ohren raus, aber auf unsere tägliche Proteinration wollen wir trotzdem nicht verzichten. Hier kommt die Alternative! Ob Pizzaboden, Zitronenkuchen oder Süßkartoffelbrot - wir haben ein paar überraschend leckere Rezepte mit reichlich Proteinpulver zusammengestellt. Also, verabschiedet euch von langweiligen Eiweißshakes und euer Speiseplan wird endlich wieder aufregend!

Endlich wieder Pizza!

Ihr bekommt schon ein schlechtes Gewissen, wenn ihr nur an Pizza denkt? Klar, zu viele Kohlenhydrate und ein fettiger Belag sind nicht gerade figurfreundlich. Aber eben auch wahnsinnig lecker! Das schlechte Gewissen können wir euch nicht nehmen, aber zumindest einen Pizzaboden liefern, der mit einer Low Carb Ernährung vereinbar und noch dazu glutenfrei ist.

Glutenfreier Low Carb Pizzateig

Ihr braucht:

  • 150 g Mandelmehl (oder Kokosmehl)
  • 30 g Proteinpulver (neutral)
  • 4 gestr. EL Flohsamenschalen
  • 1 TL Salz
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • 1 EL Italienische Kräuter, gehackt
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eier (4 bei Kokosmehl)
  • 230 ml kochendes Wasser
  • Butter oder Kokosöl, zum Bestreichen

Und so geht's:
Ofen auf 190 Grad vorheizen. Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Eier hinzufügen und alles gut miteinander vermischen. Das kochende Wasser nach und nach hinzugeben bis der Teig fest wird und am Knethaken hängen bleibt. Teig zu einer Kugel formen und auf ein gefettetes Backpapier geben. Dann den Teig mit den Händen oder einer Teigrolle gleichmäßig und flach ausrollen und einen leichten Rand formen.

Den Belag könnt ihr frei nach Lust und Laune auswählen. Bevor der Belag drauf darf, muss der Boden erst für 25 Minuten vorbacken. Herausnehmen und den Rand dünn mit Fett einstreichen und noch einmal für ein paar Minuten in den Ofen geben, damit der Rand knusprig wird. Hierbei aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird. Danach wird der Belag auf die Pizza gegeben. Sobald der Käse nach circa 10-15 Minuten geschmolzen ist, könnt ihr eure Pizza genießen.

Naschkatzen können sorgenfrei zuschlagen

Nicht nur die herzhaften Gelüste wollen gestillt werden, auch alle Naschkatzen sehnen sich nach etwas Abwechslung. Wie wäre es mal mit leckeren Waffeln oder Brownies? Mit diesen Rezepten kommt ihr auf eure Kosten.

Glutenfreie Protein Waffeln

Ihr braucht:

  • 60 g Proteinpulver Vanille
  • 60 g Mandelmehl
  • 30 g Kokosmehl
  • 1 Tasse Hafermehl (Instant Haferflocken)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 TL Vanillearoma
  • 3 Eiklar
  • 110 g Apfelmus ungezuckert
  • 220 ml ungesüßte Mandelmilch Vanille
  • 2 EL Honig

Und so geht's:
Alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. In einer extra Schüssel Eiklar, Vanillearoma, Apfelmus und Mandelmilch gut vermischen. Dann zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Für 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen das Waffeleisen vorheizen. Die Backflächen mit etwas Backspray oder Butter bestreichen, damit sich die Waffeln gut lösen. Dann die Waffeln nach gewünschter Bräune durchbacken und genießen. Dazu passen etwas Zimt, frische Früchte oder ein Low Carb Eis.

Protein Brownies ohne Mehl

Ihr braucht:

  • 2 sehr reife Bananen (ca. 200 g)
  • 60 g Kakaopulver
  • 80 ml Apfelmus ungezuckert
  • 40 g Proteinpulver (Neutral oder Schoko)
  • 30 g Schokoladenstückchen

Und so geht's:
Ofen auf 175 Grad vorheizen. Bananen, Apfelmus, Kakaopulver und Proteinpulver mit der Küchenmaschine glatt rühren. Eine flache (Brownies-) Backform mit Pflanzenöl ausstreichen. Dann den zähen Teig gleichmäßig in der Form verteilen. Die Schokoladenstückchen drüber streuen und in den Ofen geben. Sobald die Schokolade anfängt zu schmelzen, die Form noch einmal herausnehmen und die Schokolade mit einem Löffel glatt streichen. Dann alles für 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen, damit die Brownies stichfest werden.

Tipp: Als vegane Variante, könnt ihr einfach veganes Proteinpulver und Schokolade ohne Milch verwenden.

Glutenfreie Zimt-Protein-Muffins

Ihr braucht:

  • 180 g Blumenkohlstampf
  • 85 g Proteinpulver (Vanille)
  • 50 g Erdnussbutterpulver
  • 3 Eier
  • 1 EL Kokosöl
  • 4 TL Stevia (Pulver)
  • 1TL Backpulver
  • 2 EL Butterschmalz oder Ghee
  • 1 EL Zimt

Und so geht's:
Ofen auf 170 Grad vorheizen. Blumenkohl mit Protein- und Erdnussbutterpulver, Eiern, Kokosöl, 3 TL Stevia und Backpulver gut vermengen. Butterschmalz in einer kleinen Schale schmelzen, Zimt und 1 TL Stevia einrühren. Den Hauptteig gleichmäßig in Muffinformen (ca. 12) einfüllen. Dann einen halben Teelöffel der Zimt-Mischung hinzufügen. Für den "Zimt-Strudel" mit einem Zahnstocher leicht einrühren. Für 8-10 Minuten goldbraun backen.

Zucchini-Bananen-Eiweißbrot

Ihr braucht:

  • 3 Bananen (nicht überreif)
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 100 ml Ahornsirup
  • 40 ml Oliven- oder Kokosöl
  • 1 TL Vanillearoma
  • 20 g Mehl
  • 80 g Mandelmehl
  • 20 g Flohsamenschalen
  • 50 g Proteinpulver
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt

Und so geht's:
Bananen mit einer Gabel zu einem glatten Mus zerdrücken. Die Zucchini in Streifen hobeln (Gemüsehobel auf mittlerer Stufe), dann in ein Küchentuch wickeln und die Feuchtigkeit auspressen. Ofen auf 190 Grad vorheizen. Eine Kastenform mit Backspray einsprühen.

Ei in eine mittelgroße Schüssel schlagen und mit Bananen, Zucchini, Öl, Vanille und Ahornsirup gut vermengen. In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen. Die flüssige Mischung nach und nach in die Mehl-Mischung rühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Teig in die gefettete Kastenform geben und für 50-60 Minuten goldbraun backen. Garprobe mit Zahnstocher machen. Das Brot vor dem Anschneiden gut auskühlen lassen.

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