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Sirtfood-Diät: 3 Kilo in einer Woche mit Schlank-Genen?

von Christina Cascino Veröffentlicht am 11. Januar 2020
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© Getty Images

Paleo-Diät und Low Carb waren gestern. Der neueste Diät-Trend heißt Sirtfood! Was es damit auf sich hat und ob man mit Sirtfood wirklich schnell abnehmen kann, erfahrt ihr hier.

3 Kilo weniger innerhalb von einer Woche - das versprechen die beiden Sirtfood-Entwickler und Ernährungswissenschaftler Aidan Goggins und Glen Metten. Doch was genau steckt hinter dem Diät-Trend, auf den sogar Promis schwören? So zeigte sich erst kürzlich Sängerin Adele rank und schlank auf dem roten Teppich. Hinter ihrem beachtlichen Abnehmerfolg soll die Sirtfood-Diät stecken. Hier erfahrt ihr, was die Ernährungsmethode ausmacht und welche Lebensmittel echte "Sirtfoods" sind.

Sirtfood-Prinzip: Schlank und gesund durch Proteine

Die Sirtfood-Diät setzt ähnlich wie die 'Low Carb'-Diät vor allem auf Proteine. Genauer gesagt auf ein ganz bestimmtes Protein namens Sirtuin. Eine Ernährung, die zum Großteil auf diesen Proteinen basiert, soll die Pfunde schnell purzeln lassen und ganz nebenbei auch noch das Immunsystem stärken.

Buchtipp: Wenn ihr die Sirtfood-Diät ausprobieren wollt, empfehlen wir euch das Buch: "Abnehmen mit Sirtfood: Gesünder essen und besser leben mit dem Schutzenzym Sirtuin". Darin enthalten sind Sirtfood-Lebensmittel-Listen und passende Sirtfood-Rezepte, die sich für die Diät eignen.

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Was genau ist Sirtuin?

Sirtuin ist ein ganz bestimmtes Protein und zählt damit zu der Gruppe der Eiweiße. Es hilft beim Aufbau von Muskeln und bei der Verbrennung von Fett. Viele bezeichnen das Sirtuin-Protein auch als "Schlank-Gen" oder "Super-Protein". Denn Sirtuine können noch mehr, als beim Abnehmen zu helfen: Sie stärken das Immunsystem und schützen den Körper vor Krankheiten und Entzündungen. Zudem sollen sie dabei helfen Stress abzubauen. Außerdem sollen sie Heißhunger vorbeugen und den Alterungsprozess verlangsamen.

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Die 3 Phasen: So funktioniert die Sirtfood-Diät

Einfach Lebensmittel mit viel Eiweiß essen? Ganz so einfach funktioniert die Sirtfood-Diät dann doch wieder nicht. Bei der Diät kommt es nicht nur darauf an, was ihr esst, sondern auch wieviel.

Die Sirtfood-Diät ist auf drei Phasen aufgebaut. In der ersten Phase (Tag 1 bis Tag 3) werden täglich nur 1000 kcal in Form von drei grünen Säften und einer Hauptmahlzeit aufgenommen. Auf dem Teller landen natürlich nur stark sirtuinhaltige Lebensmittel. Die Säfte werden aus Sirtfoods wie Rucola, Sellerie, Petersilie oder Äpfeln hergestellt.

In der zweiten Phase wird die Kalorienzufuhr auf 1500 Kalorien erhöht. Es gibt zwei grüne Säfte und zwei Hauptmahlzeiten pro Tag. Diese Phase wird so lange durchgezogen, bis das Wunschgewicht erreicht ist.

Die dritte und letzte Phase der Sirtfood-Diät dient zum Stabilisieren des neuen Gewichts, etwa 1800 kcal werden täglich aufgenommen. Natürlich stehen auch hier weiterhin viele Sirtfoods auf dem Speiseplan, aber auch andere Lebensmittel werden langsam wieder aufgenommen, um den Körper wieder daran zu gewöhnen.

Wichtig: Die dritte Phase kann beliebig lange durchgeführt werden, je nach eurem Geschmack. Langfristig sollte man auf jeden Fall darauf achten, nicht in alte Essensmuster zu verfallen und auf gesunde Lebensmittel und viel Eiweiß zu setzen.

Lesetipp: Für alle Low carb-Fans: Eiweißreiche Lebensmittel auf einen Blick

Im Video: Die 10 größten Diät-Fehler

Sirtfood-Liste: Diese Lebensmittel sind reich an Sirtuin

Leider gibt es nicht so viele Lebensmittel, die reich an Sirtuin sind. Allerdings dürft ihr euch freuen, denn Schokolade und Rotwein stehen auf der Sirtfood-Liste. Ja, richtig gehört!

Der Wermutstropfen: Die Schokolade muss einen Kakao-Anteil von mindestens 85% aufweisen. Wer am liebsten weiße oder Milchschokolade isst, hat also schlechte Karten. Und auch, wenn Rotwein sirtuinhaltig ist, solltet ihr ihn nur in Maßen genießen. Denn in ihm steckt nicht nur eine Menge Zucker, zu viel Alkohol kann auch den Stoffwechsel lähmen und den Fettabbau bremsen. Mehr als zwei Gläser pro Woche sollten es laut einer Studie der Washington University School of Medicine in St. Louis, Missouri, nicht sein.

Sirtfood-Lebensmittel-Liste:

  • Buchweizen (gibt's hier bei Amazon)
  • Walnüsse
  • Petersilie
  • Kurkuma
  • Knoblauch
  • Soja
  • Grüner Tee
  • Sellerie
  • Rucola
  • Grünkohl
  • Kapern
  • Kaltgepresstes Olivenöl
  • Rote Zwiebeln
  • Grünkohl
  • Chilis
  • Schwarzer Kaffee
  • Rotwein
  • Zartbitterschokolade (mindestens 85 % Kakao-Gehalt)
  • Blaubeeren
  • Erdbeeren

Tipp: Wie ihr die sirtuinhaltigen Lebensmittel in leckere Sirtfood-Rezepte umwandelt, erfahrt in "Die Sirtuin-Diät - Das Kochbuch". Hier gibt es die Rezept-Sammlung bei Amazon.

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Wie sinnvoll ist die Sirtfood-Diät?

Die Sirtfood-Diät ist gerade in den ersten Tagen recht radikal, da man täglich nur sehr wenige Kalorien, gerade einmal 1000, zu sich nehmen darf. Noch dazu ist das, was auf dem Teller landen soll, eingeschränkt. In der ersten Phase birgt die Sirtfood-Diät also ein relativ großes Frustpotential. Auch anschließend ist die tägliche Kalorienzufuhr auf 1500 bzw. in der dritten Phase auf 1800 Kalorien beschränkt.

Positiv ist, dass sich die Sirtfood-Methode auf frische und gesunde Lebensmittel konzentriert. Auf dem Speiseplan steht zum Beispiel viel grünes Gemüse. Trotzdem bleibt die Sirtfood-Methode, wie andere Diäten auch, relativ eingeschränkt und tägliches Kalorienzählen ist Pflicht.

Wer gesund und dauerhaft abnehmen möchte, dem empfehlen wir, die Ernährung besser dauerhaft umzustellen und sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Das Abnehmen dauert so zwar etwas länger, ist aber nachhaltiger.

Wunschgewicht

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