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Coronavirus: Für wen ist das Risiko besonders hoch?

Video von esther.pistorius Veröffentlicht am 11. März 2020

Eine Coronavirus-Infektion verursacht zwar meist nur milde Symptome, aber sie kann auch einen schweren Verlauf nehmen. Dabei sind bestimmte Personen besonders gefährdet.

von Jutta Eliks

Die meisten Menschen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, erleben einen milden Krankheitsverlauf. Die Infektion fühlt sich für sie wie eine Erkältung oder eine Grippe an.

Doch in manchen Fällen kann die Coronavirus-Infektion einen schweren, lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Dabei sind bestimmte Personengruppen besonders gefährdet.

Wer zählt zur Risikogruppe?

Menschen ab 50-60 Jahren erkranken oft schwerer als jüngere. Auch Vorerkrankungen erhöhen das Risiko für einen ernsten Verlauf.

Dazu zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Nieren- oder Lebererkrankungen sowie Krebs.

Auch Menschen mit Immunschwäche gehören zur Risikogruppe, ebenso wie diejenigen, die Immunsuppressiva wie Cortison einnehmen, um das Immunsystem zu unterdrücken.

Kein erhöhtes Risiko scheinen Schwangere und Kinder zu haben.

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Risikogruppe: Was ist zu tun?

Personen aus der Risikogruppe sollten verstärkt auf Hygiene achten und Abstand zu Infizierten halten. Bei einem Ausbruch in der Umgebung sollten sie zu Hause bleiben.

Für diesen Fall gilt es, ausreichend Lebensmittel vorrätig zu haben und nahestehende Personen zu bitten, sie mit dem Nötigsten zu versorgen. Auch die Hausapotheke sollte noch einmal aufgefüllt werden.

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Chronisch kranke Menschen sollten prüfen, ob genug Medikamente im Haus sind, um für eine gewisse Zeit nicht rausgehen zu müssen. Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atemproblemen sollten Risikopatienten frühzeitig den Arzt kontaktieren.