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Unwetter-Katastrophe: So könnt ihr jetzt konkret helfen

von Jessica Stolz Erstellt am 19. Juli 2021

Der Starkregen im Westen Deutschlands erschüttert das gesamte Land. Auch Promis wie Lars Tönsfeuerborn unterstützen bei den Aufräumarbeiten und klären auf. Hier erfahrt ihr, wie ihr den Betroffenen jetzt noch konkret helfen könnt.

Die verheerenden Unwetter in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hatten dramatische Folgen. Die Infrastruktur wurde zerstört, Keller und Wohnungen sind mit Wasser vollgelaufen und ganze Häuser wurden weggespült.

Viele Menschen wollen den Betroffenen deshalb helfen. Darunter auch Promis wie Ex-"Prince Charming"-Kandidat Lars Tönsfeuerborn. In seiner Instagram-Story erklärt er, wie man jetzt am besten helfen kann. Er fuhr in eines der betroffenen Gebiete und half bei den Aufräumarbeiten.

Auch lesen: Corona: Ist es wirklich so schwer, solidarisch zu sein?

In seiner Instagram-Story dokumentiert er den gestrigen Tag: "Man weiß wirklich nicht, was man sagen soll. Und ganz ehrlich, man kann eigentlich nur dazu aufrufen: Spendet! Und wenn ihr nur irgendwie Zeit habt, bewegt euren Arsch hier hin und helft den Leuten."

Informiert euch, wo genau Hilfe benötigt wird

Sachspenden seien zwar gut, doch die meisten Regionen haben dafür derzeit keine Kapazitäten mehr. Nicht zuletzt, weil die Annahme und Verwaltung der Mittel viele Arbeitskräfte erfordert, die derzeit woanders benötigt werden.

Wer vor Ort helfen möchte, sollte das jedoch unbedingt organisiert tun. Informiert euch vorher, wo genau Hilfe benötigt wird. In Nordrhein-Westfalen sind zum Beispiel die Städte Euskirchen, Heinsberg, Düren, Köln, Leverkusen, Solingen, Essen und Oberhausen betroffen. In Rheinland-Pfalz unter anderem der Kreis Ahrweiler und die gesamte Region Eifel.

Wenn ihr mit dem Auto anreist, solltet ihr möglichst weit außerhalb zu parken. Ansonsten blockiert man möglicherweise Straßen, sodass Einsatzfahrzeuge diese nicht mehr passieren können.

Im Video: Richtiges Verhalten bei Unwetter & Hochwasser

Video von Justin Amaral

Vorsicht beim Ausräumen

Achtet außerdem darauf, dass ihr euch bei den Aufräumarbeiten nicht verletzt. Stattet euch mit geeigneter Kleidung aus, tragt am besten festes Schuhwerk oder Gummistiefel. Durch den Schlamm oder ausgelaufenes Öl können die Böden sehr rutschig sein. Einige Wohnungen und Keller stehen auch immer noch mit Wasser voll.

Auch beim Ausräumen selbst solltet ihr vorsichtig vorgehen, da zum Beispiel Schränke und Regale ineinander gefallen sind und umstürzen können. Solche Räume solltet ihr am besten zu zweit oder dritt ausräumen.

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Hier könnt ihr Spenden

Wer nicht vor Ort helfen kann, kann auch mit Geldspenden unterstützen. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat eine Liste mit Spendenkonten seriöser Hilfsorganisationen erstellt. Hier könnt ihr nachlesen, wo Spenden zugunsten der Betroffenen in den Hochwassergebieten gesammelt werden.

Seriöse Spendenaufrufe gibt es zum Beispiel hier:

Wer regional spenden möchte, kann einen Blick auf die offiziellen Seiten der Städte werfen. Städte wie zum Beispiel Leverkusen, Hagen, Wuppertal, Iserlohn-Lasbeck oder Swisttal und Rheinbach haben ein eigenes Spendenkonto eingerichtet.

Immer wieder betonen die Organisationen auch, dass jede Spende hilft. Selbst, wenn es nur ein sehr kleiner Betrag ist. Am Ende macht die Masse es aus.