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Zigarettenkonsum: Frauen sterben häufiger an den Folgen!

von Helen Kemper ,

Auch wenn der Verbrauch an Zigaretten stark gesunken ist, sterben immer noch viele an den Folgen des Rauchens. Vor allem Frauen sind von Folgeerkrankungen betroffen.

Dass Rauchen extrem ungesund für unseren Körper ist, ist mittlerweile erforscht und bekannt. Auch wenn der Pro-Kopf-Verbrauch an Zigaretten im letzten Jahrzehnt um 21 % gesunken ist, sterben immer noch viele an den Folgen des Rauchens. Vor allem Frauen sollen häufiger von Erkrankungen, die mit dem Rauchen in Verbindung stehen, betroffen sein.

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Zu diesen Erkrankungen gehören vor allem der Lungen- und Bronchialkrebs. Laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2020 rund 73 % mehr Frauen an Lungen- oder Bronchialkrebs als noch im Jahr 2000. So sind im Jahr 2020 40 Frauen pro 100.000 an den Folgen dieser Erkrankung gestorben. Vor 20 Jahren waren es noch 26 Frauen pro 100.000.

Der allgemeine Zigarettenkonsum sinkt!

Auch die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, kann eine Folge des Zigarettenkonsums sein. Hier hat sich die Zahl der Erkrankten in den letzten zwei Jahrzehnten sogar verdoppelt. Auch die Zahl an insgesamten Todesfällen in Zusammenhang mit dem Zigarettenkonsum ist in den letzten 20 Jahren enorm angestiegen.

Im Video: Coronavirus: Sind Raucher besonders gefährdet?

Video von Aischa Butt

Insgesamt starben 2020 rund 75.500 Menschen in Folge des Rauchens. Davon 46.100 an einer Lungen- und Bronchial-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs-Erkrankung und rund 29.400 Menschen an de Folgen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, COPD.

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Dass dennoch mehr Frauen als Männer an den Folgen des Rauchens sterben, liegt vor allem daran, dass seit 1950 mehr Frauen zur Zigarette greifen als Männer. Durchschnittlich raucht ein Erwachsener immer noch 1033 Zigaretten pro Jahr.

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Um den Konsum einzudämmen wurden deshalb verschiedene Maßnahmen umgesetzt, wie zum Beispiel Werbeverbote für Tabakwaren, Rauchverbote im öffentlichen Raum sowie Warnhinweise auf den Verpackungen. Seitdem hat sich der Absatz von Zigaretten seit 1991 von 146,5 Milliarden Stück auf 71,8 Milliarden Stück nahezu halbiert.