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Ihr braucht nur 3 Zutaten: So macht ihr den Abendbrei für euer Baby ganz leicht selber

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 3. Mai 2019
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Der Abendbrei ist der zweite Brei fürs Baby. Er besteht nur aus Getreideflocken, Milch und etwas Obstmus, sodass man ihn ganz leicht selber machen kann.

Viele Mamas setzen hohe Erwartungen in den Abendbrei. Sie hoffen, dass das Baby besser schläft, wenn es abends einen sättigenden Brei isst, statt nur Muttermilch oder das Fläschchen zu trinken. Leider ist das ein weit verbreiteter Mythos. Zwar lässt auch Hunger Babys wach werden, oft besteht das Problem aber darin, dass die Kleinen nicht wieder einschlafen können.

Der richtige Zeitpunkt für Babys Abendbrei

Mit etwa fünf bis sechs Monaten wird der Mittagsbrei eingeführt. Das ist die erste Milchmahlzeit, die für den Säugling ersetzt wird. Hat er sich daran gewöhnt und isst problemlos vom Löffel, kann der Abendbrei für das Baby eingeführt werden.

Der Abendbrei wird auch Getreide-Brei genannt und ist die erste Getreidemahlzeit, die euer Baby bekommt. Da der Darm des Kindes erst mit etwa sechs Monaten Getreideflocken verdauen kann, solltet ihr den Brei nicht früher geben. Sehr viel länger warten solltet ihr aber auch nicht, denn im Getreide stecken neben Eiweiß und Eisen viele weitere Nährstoffe, die das Baby jetzt für ein gesundes Wachstum benötigt.

Abendbrei fürs Baby selber machen: Darauf solltet ihr achten

Im Handel gibt es fertig angerührten Getreidebrei zu kaufen, genau wie Pulver, das nur mit Milch vermischt werden muss. Spart euch das Geld lieber und macht den Abendbrei für euer Baby selber. Das geht sehr einfach und ihr wisst ganz genau, was drin steckt. Fertigem Brei wird nämlich oft Zucker zugesetzt sowie Zusatzstoffe.

Der Abendbrei für euer Baby kommt mit nur drei Zutaten aus: Getreideflocken, Vollmilch und ein wenig Saft oder Obstmus. Das Obst muss sein, weil es viel Vitamin C enthält und der Körper das im Getreide enthaltene Eisen so besser aufnehmen kann.

Instantflocken sind für den Abendbrei ideal. Sie lösen sich schnell in warmer Flüssigkeit auf und sind bestens für den noch empfindlichen Mundraum des Babys geeignet. Im Handel gibt es verschiedene Flocken. Der klassische Abendbrei fürs Baby wird am Anfang mit glutenfreien Flocken zubereitet: zum Beispiel Reis oder Hirse. Ab dem siebten, achten Monat könnt ihr auf Haferflocken umsteigen. Bleibt für den Anfang bei einer Sorte Getreide für euren Abendbrei. Das Baby benötigt keine Abwechslung. Tatsächlich erhöht es auch das Allergierisiko, wenn ihr zu viele verschiedene Sorten auf einmal einführt.

Die dritte wichtige Zutat des Breis ist die Milch. Nehmt unbedingt Vollmilch mit 3,5 % Fettgehalt. Sie enthält Calcium, hochwertiges Eiweiß sowie Jod und das Baby braucht auch den höheren Fettgehalt. Es ist übrigens egal, ob es sich um frische oder H-Milch handelt. Lediglich Rohmilch ist tabu.

Abendbrei fürs Baby selber machen: Grundrezept

Für eine Portion Abendbrei benötigt ihr:

  • 20 g Getreideflocken, z.B. Reisflocken (gibt's hier bei Amazon)
  • 200 ml Vollmilch
  • 20 g Obstmus, Obstpüree oder 2 EL Saft

Zubereitung:
Gebt die Getreideflocken zusammen mit der Milch in einen Topf und lasst sie aufkochen. Je nach Flocken bei schwacher Hitze bis zu 5 Minuten quellen lassen. Etwas abkühlen lassen und das Obstmus bzw. den Saft unterrühren.

Abendbrei fürs Baby: Variante ohne Milch

Besteht ein erhöhtes Allergierisiko, solltet ihr den Abendbrei für euer Baby nicht mit Vollmilch zubereiten. Stillt ihr, könnt ihr stattdessen Muttermilch nehmen. Die darf aber nicht aufkochen, sondern nur erwärmt werden. Alternativ könnt ihr Säuglingsnahrung nehmen. Dann kocht ihr die Getreideflocken in der entsprechenden Menge Wasser auf und rührt dann das Pulver der Säuglingsnahrung hinein.

Babybrei selber kochen

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Quellen und weitere Informationen zu Babys Ernährung:

Möhrenbrei für Babys selber kochen

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Babybrei selber kochen: Leckere Rezepte und wertvolle Tipps

Beikostplan: Die optimale Babynahrung für das erste Jahr

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