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Wird hier wirklich mit Geistern kommuniziert? "Charlie, Charlie" ist der neuste Grusel-Trend im Netz

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 26. Mai 2015

Das Netz ist in Aufruhr - und das nur dank einer gruseligen Legende. Was steckt dahinter?

Kennt ihr noch das Ouija-Brett? Oder die Legende um 'Bloody Mary'? Mit diesen Spielchen sollen sich angeblich Dämonen beschwören und herbeirufen lassen. Nun gibt es einen neuen Stern am Grusel-Firmament: Die 'Charlie, Charlie'-Challenge macht momentan im Internet die Runde und sorgt für eine ganze Menge Aufruhr. Wie auch die anderen Beschwörungen, basiert die Challenge auf einer urbanen Legende.

Für die Beschwörung sollen zwei Bleistifte gekreuzt auf einander auf einem Blatt Papiert mit "Ja"- und "Nein"-Kästchen balanciert werden. Dann wird der angebliche Geist Charlie mit den Sätzen "Charlie, Charlie, bist du hier?" und "Charlie, Charlie, können wir spielen?" herbeigerufen. Es gibt auch eine Version des Spiels mit sechs Bleistiften, die mit einem Partner gespielt werden muss.

​Was ein wenig albern klingt, versetzt eine Menge Teenager momentan in Aufregung. Einige Spieler schwören, dass sich die Stifte von ganz alleine bewegen und berichten sogar schon merkwürdigen Schatten, Stimmen oder Begebenheiten, die nach der Challenge passieren. Andere wiederum merken gar nichts von der angeblichen Geisterbeschwörung. Genau wie bei anderen Legenden oder modernen Sagen spielt hier wohl der Glaube und Wille eine große Rolle.​ Wenn eine große Gruppe Menschen um zwei Bleistifte herumsitzt und darauf wartet, dass etwas passiert, ist die Wahrscheinlich groß, dass sich etwas bewegt.

Inwieweit hier wirklich ein Dämon oder Geist eine Rolle spielt, lassen wir mal dahingestellt sein. Aber wer weiß, vielleicht sind wir auch einfach nur zu misstrauisch! Wie ist eure Meinung? Was steckt hinter der Charlie-Charlie-Challenge: Ein wahrer Dämon oder nur Hokus-Pokus? Habt ihr es vielleicht selbst schon einmal ausprobiert?

von Maike Schwinum