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Vergesst Kalorienzählen! Diese Vorher-Nachher-Bilder werden euch überzeugen

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 27. September 2016
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Zu wenig Kalorien sind für den Körper genauso schlecht wie zu viele.

Erinnert ihr euch an die Fitness-Bloggerin, von der wir Anfang September berichteten? Madelin Frodsham aß über viele Jahre nur 800 kcal am Tag, um ihre schlanke Figur nicht zu riskieren. Auf Kohlenhydrate verzichtete sie fast komplett. Doch Madelin fühlte sich alles andere als fit und beschloss schließlich, ihre Ernährung umzustellen. Sie aß nun täglich 1800 kcal und erhöhte die Kohlenhydratzufuhr. Außerdem machte sie drei Mal die Woche Sport. Innerhalb weniger Wochen baute Madeline erstaunlich viele Muskeln auf. Sie fühlte sich fitter und gesünder und das sah man auch.

Es zeigt sich nun, das Madeline nicht die einzige ist, die Dank einer Umstellung von einer Hunger-Diät auf ein normales Essverhalten großartige Erfolge erreichen konnte. Auch die 20-jährige Sara Puhto aß lange weniger als 1000 Kalorien am Tag, um ihr Traumgewicht von 50 Kilogramm zu erreichen. Doch auch sie begriff irgendwann, dass das nicht gut für sie war. Abends hatte sie Magenkrämpfe vor Hunger und an anderen Tagen litt sie unter regelrechten Fressattacken. Im Januar zog sie deshalb einen Schlussstrich unter die ungesunde Diät und begann normal zu essen.

Let's talk food 🍔🍏 Left: October 2015 (11 weeks into BBG. weighing 54kg) Right: September 2016. (59 weeks into BBG. weighing 56-57kg). Ever since I started gaining fat, I thought it didn't matter what I ate as long as it was less than 1000 calories. This always ended up in me either going to bed with intense hunger pains or leading to me binge eating everything in sight and not stopping until I was in pain from fullness. This mindset was so messed up, I thought I would be happy if I ate less, weighed less and hit my goal weight of 50kg. But the less I ate the more unhappy I got with myself. I had no control over how I was eating because my body was constantly in starvation mode or too full to function. I was gaining weight from fat from all the junk food I was binging. I was so devastated- I didn't understand why eating less wasn't working. I thought I wasn't strong because I couldn't go a few days without binging. In January 2016 I realised what I was doing wasn't working. I decided to go vegan and found out how eating <1500 calories is putting your body into starvation mode and is only a "quick fix" to losing weight and you'll eventually gain fat back by eating junk food since your body is lacking food and craves junk. I then started eating more and stopped using apps to count calories. It was hard but I knew if I just trusted my body it would work. Something had to work. I slowly had more energy and could push myself during workouts! I initially lost weight due to body fat and then gained weight due to gaining muscle. I now weigh around 56-57kg (6-7 kg above my goal weight). I'm not sure on exact weight because I don't weigh myself anymore, I don't let numbers dictate how I feel about myself anymore. I just go on how I feel mentally, and I feel amazing! I finally feel like I have a healthy relationship with food. Eating 2000-3000 calories- I roughly estimate and always eat more than 2000 cal because I know I'll be hungry if I eat less. I eat healthy 70-80% of the time. Just remember: don't let numbers get you down and define you. Don't go on some silly starvation diet- it won't work in the long run. Food is meant to fuel you, not make you upset.

Ein von Sara Puhto (@saggysara) gepostetes Foto am 26. Sep 2016 um 23:57 Uhr

Sie fand heraus, dass, wenn man weniger als 1500 Kalorien am Tag isst, der Körper in eine Art Hunger-Modus verfällt. Die Folge: Man hat deutlich mehr Verlangen nach Zucker und Junk-Food.

​Also erhöht Sara ihre Kalorienzufuhr auf 2000 - 3000 Kalorien am Tag. Und sie verzichtet auf die Apps, mit denen sie bislang die Kalorien gezählt hatte. Schnell stellt sie fest, dass sie mehr Energie hat und setzt diese bei ihren Workouts ein. Ihr Körperfett reduziert sich in rasender Geschwindigkeit und sie baut Muskeln auf.

Und auch wenn sie heute mehr wiegt, als zu Zeiten ihrer Diät, Sara ist glücklicher, fitter und lebt gesünder. "Ich lasse mir nicht von Zahlen sagen, wie ich mich fühlen soll. Ich kümmere mich nur darum, wie es mir mental geht und ich fühle mich großartig. Ich glaube, jetzt habe ich endlich eine gesunde Beziehung zum Essen", schreibt Sara auf ihrem Instagram-Profil.

Saras Geschichte zeigt, dass man die Gesundheit eines Menschen nicht an Zahlen festmachen sollte. Lasst also die Finger von Null-Diäten, Hunger-Kuren und Kalorienzählereien. Ernährt euch gesund, ausgewogen und abwechslungsreich. Treibt Sport, geht nach draußen und genießt einfach das Leben.

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