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Wenn die beste Freundin Mutter wird: 7 Dinge, die eure Freundschaft auf die Probe stellen

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 19. Mai 2015
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Eigentlich kennt man die beste Freundin fast besser als sich selbst. Wenn sie dann aber schwanger ist und bald Mama wird, wird alles anders. Wirklich alles!

​Beste Freundinnen verbindet ein starkes Band, denn sie teilen alles miteinander. Ihre tollsten und schlimmsten Erlebnisse, ihre größten Ängste und die größten Träume. Beste Freundinnen führen oft nicht zwei, sondern eher ein Leben. Das hat meistens sogar Bestand, wenn die eine den Mann fürs Leben findet.

Nur eine weitere Person darf nicht in die bis dahin funktionierende Dreier-Beziehung treten: ein Baby. Dann nämlich werden Freundschaften in Frage gestellt, Kleinigkeiten zu großen Problemen und gemeinsame Zeit eine Mangelware. Das klingt nicht gut, oder? Aber eines kann euch vielleicht beruhigen. Das wird wieder besser. Meistens.

Damit ihr wisst, was auf eure Freundschaft zukommen kann, hier 7 Dinge, die passieren können, wenn die beste Freundin ein Kind erwartet.

1. Wenn du die erste von euch beiden bist, die das Kind erwartet, ist die andere meilenweit davon entfernt, sich das auch nur vorstellen zu können.

"Also ich kann mir wirklich gar nicht vorstellen, jetzt schon ein Kind zu bekommen!" - diesen Satz hören schwangere Frauen nicht nur von ihrer besten Freundin, sondern kollektiv aus ihrem gesamten Freundeskreis. Und das ist wirklich hart. Die beste Freundin (und auch andere Menschen) fühlen sich plötzlich dazu angehalten, ganze Monologe über das kinderlose aber super glückliche Dasein zu führen. Kinder kriegen klingt bei ihnen wie das Schlimmste, was einem passieren kann. Man könnte meinen, sie will einen in die Anstalt einweisen, weil man sich dazu entschieden hat, neues Leben auf die Welt zu bringen.

2. Die werdende Mama wird mit Horror-Geschichten über Schwangerschafts- und/oder Geburtskomplikationen total verunsichert.

Nicht nur, dass einer werdenden Mama alle möglichen Dinge und Ängste durch den Kopf gehen, die beste Freundin hat natürlich mal von der Freundin einer Freundin gehört, dass deren beste Freundin beinah gestorben wäre, weil sie schwanger war. Und die Horror-Geburt erst. NEIN! So etwas will keine schwangere Frau hören, auch wenn ihr euch vorher über alles offen und ehrlich unterhalten konntet.

3. Die werdende Mama richtet sich auf das Häuslich-Werden ein, die Freundin will Party machen und feiern wie zuvor.

Zeitlich kommen die einstigen besten Freundinnen auch nur noch selten zusammen. Während die eine sich irgendwie auf das Muttersein vorbereiten will, will die andere gern so tun, als wäre alles wie immer. Funktioniert nur leider nicht. Ausgehen kann man als Schwangere natürlich immer noch, aber auf einem anderen Level.

4. Wenn das Kind erst mal da ist, entfremden sich Mama und Nicht-Mama emotional noch mehr

Wenn das Kind nach langem Warten endlich da ist, könnte Mama vor Glück platzen. Ihre beste Freundin weiß allerdings nicht so recht, was sie fühlen soll. Natürlich freut sie sich für ihre Freundin und das süße Bündel Leben in ihren Armen, aber es erscheint ihr alles auch so fremd. Schließlich hat sie mit der Neu-Mama schon allerhand Exzesse, Partys und andere 'unverantwortliche' Dinge geteilt. Vergangenheit und Gegenwart passen da einfach nicht zusammen

5. Die Neu-Mama hat zu wenig Zeit für ihre Freundinnen und die Freundinnen interessieren sich nicht für die Neu-Mama und ihr Baby

Während die frischgebackene Mama versucht, ihr Leben mit Baby irgendwie zu regeln, lebt ihre beste Freundin einfach weiter wie zuvor. Termine werden oft verschoben, Treffen werden immer seltener und Telefonate immer kürzer - meist, weil ein Baby im Hintergrund die Aufmerksamkeit für sich beansprucht.

6. Unterschiedliche Leben mit unterschiedlichen Problemen

Der Job, die Äffäre und die eine gemeinsame Freundin, die einfach nichts geregelt bekommt - das sind die Themen, die die beste Freundin beschäftigen. Ungern spricht sie das Baby an oder fragt, wie es der neuen kleinen Familie geht. Das macht sie aber nicht aus Desinteresse, sondern aus Unsicherheit. Schließlich ist das eine Welt, die sie nicht kennt, in der sie keine Ratschläge geben kann und die so weit von ihr entfernt ist.

7. Einsicht

Erst wenn der Nachwuchs ein bisschen größer und selbstständiger wird, versteht die Mama, dass all ihre Emotionen und Gefühle auch ein bisschen den Hormonen geschuldet waren. Ihr Blick wird wieder weiter und offener für andere Dinge. Das Kind ist zum Teil ihres Lebens geworden, ist aber nicht mehr nur ihr Leben. In der Regel versteht das auch die beste Freundin, wenn man offen mit ihr darüber spricht. Spätestens, wenn sie auch Nachwuchs erwartet, fällt der Groschen. Und dann sollte doch aber wirklich alles wieder gut sein.

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