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Haushaltsbuch führen: So behältst du den finanziellen Durchblick

von Tanja Koch Veröffentlicht am 27. Februar 2019

Du möchtest am Ende des Monats mehr Geld übrig haben? Dann solltest du damit anfangen, ein Haushaltsbuch zu führen. Hier erfährst du, wie das geht. Außerdem: Eine kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage zum Download.

Zugegeben: Ein Haushaltsbuch zu führen ist ein bisschen aufwendig. Es hilft aber, die Finanzen im Blick zu behalten und kann sich deshalb lohnen. Du möchtest gern damit beginnen, ein Haushaltsbuch zu führen, hast aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst?

Wir verraten dir nicht nur, was die Vorteile eines Haushaltsbuches sind, sondern auch Tipps, mit denen deine Budgetplanung sicher gelingt. Auch unsere hübsche Haushaltsbuch-Vorlage kannst du dir downloaden und ausdrucken.

Haushaltsbuch führen: Darum lohnt es sich

1. Du gewinnst Kontrolle über deine Finanzen
Führst du ein Haushaltsbuch, so wird dir währenddessen mit Sicherheit immer mehr bewusst, wie wichtig deine Finanzen sind. Da du dir durch das ausführliche Notieren und Budgetieren einen guten Überblick verschaffst, wirst du das Gefühl haben, die Kontrolle über deine Finanzen zu erlangen.

Warum es so wichtig ist, dass Frauen Verantwortung über ihre Finanzen übernehmen, erfährst du hier.

Möglicherweise gibt dir das Mut, auch andere finanzielle Projekte anzugehen wie beispielsweise die Altersvorsorge oder das Thema Versicherungen.

Mehr über Altersvorsorge und Versicherungen erfährst du im Finanzplaner Frauen, den du hier bei Amazon kaufen kannst.

2. Du erfährst, wofür du zu viel ausgibst
Du wunderst dich am Ende des Monats immer, wo dein ganzes Geld hingekommen ist? Vom Gefühl her müsste da eigentlich immer etwas übrig bleiben? Dann wird es sehr aufschlussreich für dich sein, ein Haushaltsbuch zu führen.

Wofür du zu viel ausgibst, wirst du dann nämlich schwarz auf weiß haben. Geld zu sparen wird dir danach sehr viel leichter fallen.

​3. Streit über Finanzen gehören der Vergangenheit an

Gerade wenn du mit deinem Partner zusammenlebst oder noch bei deinen Eltern wohnst, ist Geld oft ein Streitfaktor. Denn häufig kann das Umfeld nicht nachvollziehen, was der oder die andere mit seinem ganzen Geld macht und warum er oder sie so viel Geld ausgibt.

Wer sich dafür entscheidet, ein Haushaltsbuch zu führen, kann dort einfach nachschauen beziehungsweise erklären, wo das Gehalt oder Taschengeld gelandet ist.

Haushaltsbuch führen: Mit diesen Tipps gelingt es

1. Führe dein Haushaltsbuch auf eine Art, die zu dir passt
Bist du eher der klassische Typ? Dann kannst du dir hier unsere PDF-Vorlage herunterladen, mit der du dein Haushaltsbuch schriftlich führen kannst. Für jede Woche druckst du die Seite einmal aus und heftest sie anschließend in einen Ordner ein.

Alternativ kannst du dir auch ein Haushaltsbuch kaufen. Es ist eine Art Notizbuch, dessen Layout aber entsprechende Felder für Einnahmen und Ausgaben enthält.

Ein praktisches Haushaltsbuch kannst du hier bei Amazon kaufen.

Nachhaltiger und moderner sind Haushaltsbuch-Apps. Dort trägst du alle Einnahmen und Ausgaben ein. Die Gesamtsummen oder Differenzen werden für dich automatisch ausgerechnet. Alles am Handy einzutippen kann aber lästig sein. Geht dein Handy kaputt oder verloren, sind zudem alle Daten weg.

Modern, aber ähnlich praktisch wie ein Dokument sind Excel-Tabellen. Du kannst sie in einer Cloud abspeichern und bei Bedarf ausdrucken. Zudem kannst du sie immer wieder anpassen, wenn du dein Haushaltsbuch lieber in anderen Kategorien oder Zeiträumen führen möchtest.

Was die Kategorien angeht, solltest du nicht zu sehr ins Detail gehen. Grob gliedern lassen sich Ausgaben in Lebenshaltung, Freizeit und Sonstiges. Bei Bedarf kannst du auch noch in Einkaufen, Wohnen, Medikamente, Sport, Reisen, Geschenke und ähnliche Kategorien gliedern. Wiederum zwischen Gemüse und Milchprodukte zu unterscheiden ist zu aufwendig.

2. Entwickle beim Führen deines Haushaltsbuchs eine Routine
Trägst du lieber alles sofort ein oder setzt du dich lieber abends 10 Minuten hin? Wie auch immer du dein Haushaltsbuch führen möchtest: Um durchzuhalten, solltest du eine Routine entwickeln. Probiere aus, wie es dir am leichtesten fällt.

Wer nicht alles sofort eintragen möchte, weil er das Haushaltsbuch schriftlich führt, der kann eine Notiz in seinem Handy anlegen und abends alle Ausgaben nachtragen. Möglich ist auch, möglichst oft mit EC-Karte zu zahlen und in allen anderen Fällen den Kassenbon mitzunehmen. So hast du die Möglichkeit, deine Ausgaben später noch einmal nachzuschauen.

3. Zuerst Budget ausrechnen, dann Haushaltsbuch führen
Um was das Sparen angeht möglichst schnell Effekte zu erzielen, kannst du folgendes tun: Schaue dir dein Gehalt und deine Fixkosten (Miete, Versicherungen und so weiter) an. Dann überlege dir, wie viel Geld du pro Monat sparen möchtest und wie viel du für Lebensmittel, Freizeit, Kleidung und so weiter ausgeben kannst und möchtest.

Anschließend kannst du den Betrag noch durch vier oder durch 30 teilen, um zu sehen, wie viel du zum Beispiel jeden Tag für Lebensmittel auszugeben planst. Erst danach beginnst du, ein Haushaltsbuch zu führen.

Im Supermarkt oder in der Bar kannst du anhand deiner Rechnung grob darauf achten, im Budget zu bleiben und mit dem Haushaltsbuch überprüfen, ob es dir gelingt und an welcher Stelle du noch besser aufpassen muss.

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