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Studie beweist: SO kannst du in nur 66 Tagen dein Leben verändern!

von gofeminin Veröffentlicht am 2. November 2017
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Es könnte so einfach sein, sein Leben in die Hand zu nehmen und seine Traumziele zu erreichen. Allerdings leiden wir nur allzu gerne unter der Aufschieberitis, leider. Damit ist jetzt Schluss! Wir verraten euch, wie ihr es schafft!

An alle, die ihre Ziele gerne auf morgen verschieben, weil es gerade nicht passt, zu warm oder zu kalt oder was auch immer ist: Hört auf nur zu träumen, sondern lebt euren Traum endlich! Denn jetzt geht's eurer Aufschieberitis gehörig an den Kragen. Dafür wir haben gute Argumente. Wissenschaftler haben nämlich erkannt, dass der Mensch nur rund 66 Tage braucht, um seine Gewohnheiten und damit sein Leben maßgeblich zu verändern. Weg mit miesen Angewohnheiten, her mit den guten!

​66 Tage - das klingt doch machbar, oder? Adieu, gute alte Aufschieberitis! Wir machen Schluss mit dir! Jetzt packen wir unser Glück endlich bei den Ohren und machen 2018 zu unserem Jahr. Wir erklären dir, warum du in nur 66 Tagen dein Leben ändern kannst.

Die Krux mit den guten Vorsätzen

Weniger Smartphone, weniger Fleisch und Süßkram, dafür umso mehr Sport, gesunde Ernährung und Treffen mit guten Freunden. Es ist eine schöne Regelmäßigkeit, sich gegen Ende des Jahres viele gute Vorsätze vorzunehmen - und sie dann nicht einzuhalten. Es fällt uns einfach zu schwer, uns von schlechten Angewohnheiten zu trennen und neue anzunehmen. Dabei ist das doch gar nicht so schwer. Wir müssen nur exakt 66 Tage durchhalten. Ab dann geht alles ganz einfach.

Das Prinzip Belohnung

Es gibt einen guten Grund, warum es uns so schwer fällt, unsere schlechten Gewohnheiten abzulegen. Denn unser Gehirn erinnert sich gerne an Dinge, die uns happy gemacht haben (egal ob diese Dinge jetzt gut oder schlecht für uns sind), wie zum Beispiel die Tüte Chips am Abend. Und so schüttet das Belohnungssystem im Gehirn jedes mal kräftig Dopamin aus, sobald eine Chipstüte in Reichweite ist. Und wir haben das Gefühl: Die müssen wir haben. Warum sollte das nicht auch mit einem Apfel gehen? Klingt utopisch? Dann lies weiter.

Es ist möglich, diesen Mechanismus im Gehirn für seine Zwecke zu nutzen. Das Zauberwort lautet: Gewohnheit. Wenn wir also lange genug eine neue Gewohnheit in unser Leben einbauen, dann wird sie irgendwann zu unserem Glücklichmacher.

66 Tage: Eine überraschende Studie

Genau mit diesem Umpolen unseres Belohnungssystems hat sich unlängst eine Studie beschäftigt. Mit einem wirklich motivierenden Ergebnis. In der Studie von Philippa Lally vom University College in London sollten sich 96 Studenten im Durchschnittsalter von 27 für 84 Tage eine neue, gesunde Routine angewöhnen. Das waren Routinen wie zum Beispiel jeden Mittag Obst essen oder jeden Morgen 50 Sit-Ups zu machen. Dann sollten die Probanden die nächsten zwölf Wochen in einem Tagebuch dokumentieren, wie leicht ihnen die tägliche Umsetzung fiel und wie sich die neue Gewohnheit anfühlte.

Bei der Auswertung der Tagebücher stellte Philippa Lally fest, dass es im Schnitt 66 Tage dauerte, bis den Teilnehmern die neue Angewohnheit in Fleisch und Blut übergegangen war. Dabei war es absolut ok auch mal einen Cheatday einzulegen. Das änderte nichts am Ergebnis.

Was können wir daraus lernen?

Die Studie zeigt: Wer sich daran gewöhnen möchte, jeden Tag etwas anders zu machen, sei es Sport, eine gesunde Ernährung, sich mehr um seine Freunde zu kümmern oder was auch immer, muss sich einfach dazu zwingen, es täglich zu tun. Belohnend ist die Gewissheit: Es wird einem mit der Zeit immer leichter fallen und schon nach 66 Tagen wird man die neue Routine ganz automatisch erledigen, ohne sich groß Aufraffen zu müssen. In dieser Zeit haben wir unser Gehirn umtrainiert und das, was wir vorher als anstrengend empfanden und ständig nicht getan haben, macht uns inzwischen sogar Spaß und ist für uns ganz selbstverständlich geworden.

Gutes beginnen ist einfacher

Dazu muss man natürlich sagen: Es ist einfacher, sich neue Verhaltensweisen anzugewöhnen, also beispielsweise öfter mal abends laufen zu gehen, als sich schlechte Angewohnheiten abzugewöhnen.

Und hier noch die schlechte Nachricht für alle Raucher und Alkoholliebhaber: Sich Dinge mit Suchtfaktor abzugewöhnen dauert leider deutlich länger als nur 66 Tage und die Rückfallquote ist höher. Der Grund: Alkohol und Nikotin sind Substanzen, die andere Prozesse in unserem Gehirn auslösen als die Chipstüte. Da hilft unsere kleine 66-Tage-Trickserei leider nur bedingt.

Dennoch finden wir: Die Studie sollte uns alle ermuntern, unsere guten Vorsätze und Pläne in die Tat umzusetzen. Es dauert nur circa zwei Monate und dann wird sich die morgendliche Yogaübung oder der Verzicht auf die abendliche Tafel Schokolade ganz selbstverständlich und vertraut anfühlen. Und wir werden das gute Gefühl haben, Dinge aus dem Leben zu verbannen, die uns nicht gut tun und noch dazu neue, positive Aspekte in unser Leben einzubauen.

Und, überzeugt? Wir hoffen doch sehr! Adieu, Schweinehund und euch viel Glück beim Umsetzen eurer Träume und Ziele.

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