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Sparen im Alltag: Mit 7 simplen Tricks habt ihr mehr von eurem Geld!

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 5. März 2015

Es gibt hier und da sicherlich den ein oder anderen Posten, bei dem auch für dich sparen im Alltag möglich ist - ohne, dass es weh tut.

"Warum ist am Ende des Geldes bloß immer noch so viel Monat übrig?" Damit die zweite Monatshälfte nicht zur finanziellen Dürreperiode wird, solltest du einmal dein Finanzleben durchforsten, um herauszubekommen, wo genau das Geld immer hin ist, das dir am Monatsende so schmerzlich fehlt. Mit diesen Tricks solltest du das Sparen im Alltag ganz leicht schaffen und wirst schon bald nicht nur mit deinem Geld auskommen, sondern auch noch etwas zur Seite legen können.

1. Schuldige finden: Das Haushaltsbuch hilft

Keine Sorge, das Haushaltsbuch musst du nicht bis zum Ende deiner Tage führen, sondern lediglich so lange, bis du ein Gefühl dafür hast, was du wo ausgibst und wo sparen im Alltag möglich ist. Zwei bis drei Monate sollten es aber schon sein. Übrigens geht das auch ganz bequem per App. Ganz sicher: Sparen im Alltag ist eigentlich fast immer an irgendeiner Stelle möglich. Folgende Punkte solltest du in einer Tabelle jeden Tag möglichst genau notieren:

  • dein Gehalt
  • deine monatliche Miete
  • deine Ausgaben für Strom/Wasser/Gas
  • laufende Versicherungen (Haftpflicht, Autoversicherung, Zusatzversicherungen)
  • deine Altersvorsorge (Riester, Lebensversicherung etc.)
  • Kosten für Handy, Internet
  • alle Haushaltsprodukte und Hygieneartikel (Drogeriemarkt)
  • Ausgaben für deine Gesundheit (Pille, Medikamente etc.)
  • alle Lebensmittel (Supermarkt)
  • Lebensmittel unterwegs (Restaurant, Kaffee)
  • Ausgaben am Wochenende (Bar, Club, Taxi)
  • Kosten für das Auto, öffentliche Verkehrsmittel
  • Kosten für Freizeit, Hobby (Fitnessstudio etc.)
  • deine Ausgaben für Kleidung und Schuhe
  • Sonstiges (Ausgaben außer der Reihe wie GEZ, Geschenke, Reisen etc.)

Am Ende des Monats wirst du erkennen, wo deine Geldfresser sind. Du wirst dich wundern, an welchen Stellen das Geld bei dir besonders locker sitzt.

2. Kontobewegungen im Blick haben

Kenne deinen Kontostand und die laufenden Abbuchungen. Dann gibt es weniger böse Überraschungen am Ende des Monats. Schnell kommt mal eine Nebenkostenabrechnung, die Haftpflicht für das ganze Jahr und dann noch die GEZ und schon herrscht Ebbe auf dem Konto. Das sollte man im Blick haben und frühzeitig an anderer Stelle Einsparungen machen, bevor das große Minus kommt.

3. Aufwand und Nutzen überdenken

Klar ist der Pullover, die Tasche oder die Creme nicht so teuer, aber letztlich macht auch Kleinvieh Mist. Wem es schwerfällt, nicht beim Shopping schwach zu werden, sollte sich folgende Frage stellen: Wie lange muss ich für diesen Pullover arbeiten? Will heißen: Wenn man beispielsweise ein Durchschnittsgehalt von 1600 Euro netto hat und 40 Stunden pro Woche arbeitet, müsste man neun Stunden für den Pullover (90 €) arbeiten. Das ist mehr als ein ganzer Tag. Lohnst sich der Kauf jetzt immer noch?

4. Unentdeckte Schätze

Wer bei sich zuhause ab und zu mal Bestandsaufnahme macht, wird sich wundern, wie viele Schätze dort längst vergessen vor sich hinschlummern. Plötzlich entdeckt man Kleider, die man gar nicht mehr kannte, besitzt doch mehr als acht Weingläser, findet noch ungelesene Bücher - schon erübrigt sich der nächste Kauf. Und für alle Shopping-Queens: Man muss nicht jeden Modetrend mitmachen und alles in jeder Saison neu kaufen. Mit trendigen Accessoires kann man auch das Kleid vom letzten Jahr auf neu trimmen. Tipp: Gebrauchte Kleidung kaufen, dafür gibt es diverse Kleiderbörsen im Netz, und 'gegen' die Saison kaufen, also nicht am Beginn der Saison, sondern am Ende im Schlussverkauf.

5. Limit setzen - bar zahlen

Wer seine Fixkosten kennt und dann schaut, was nach Abzug vom Gehalt übrig bleibt, sollte sich den Rest genau einteilen. Wieviel darf ich bis zum Monatsende ausgeben, was möchte ich zurücklegen? Dann gilt: Haushaltsgeld für den Monat abheben und danach die Kreditkarte für den Rest der Zeit einmotten (oder bei der besten Freundin in Verwahrung geben). Ab jetzt wird bar bezahlt und nur das, was eben da ist. Der Vorteil: Wenn man bar zahlt, sitzt das Geld nicht so locker wie bei einer Zahlung mit Karte.

6. Sparpotential beim Essen erkennen

Liegen die Ausgaben für Essen im Monat deutlich zu hoch, sollte man keine Null-Diät einführen, sondern ein paar Schrauben drehen. Mit anderen Worten: Nie mit Hunger einkaufen gehen, Einkaufsliste schreiben, den Großeinkauf beim Discounter erledigen, einen Wocheneinkauf machen (statt jeden Tag einzukaufen), weiter unten im Regal gucken (dort liegen meist die günstigeren Marken) und dann bar zahlen. Keine belegten Brötchen oder mal eben zum Italiener in der Mittagspause, sondern Essen von zuhause mit zur Arbeit nehmen oder mit Kollegen Kochgemeinschaften gründen. Selber kochen ist (fast) immer günstiger als Fertiggerichte.

7. Kostenfalle Wochenende

Ab und an abends essen gehen ist durchaus erlaubt, dann sollte man aber gucken, ob der Espresso nach dem Essen nicht auch zuhause getrunken werden kann und es statt dem Dessert nicht auch ein Stück Schokolade daheim sein kann. Wer in eine Bar oder in einen Club mit Freunden geht, sollte sich vorher ein Limit setzen, das er auszugeben bereit ist, und nicht deutlich mehr Geld mitnehmen. Das Taxi nach Hause kann man sich dann mit Freunden teilen, so wird es ebenfalls billiger.

Wer all diese Punkte berücksichtigt, wird schnell Monat für Monat Geld sparen können. Wer glaubt, schwach zu werden, sollte sich seine Motivation an den Badezimmerspiegel klemmen. Nämlich das, wofür man Geld einsparen möchte. Sei es das Bild vom Südseestrand, das neue Fahrrad oder ein Bild von der Designerjeans, die man gerne hätte. Und jetzt viel Freude beim Sparen! Es kann nämlich durchaus beflügeln, wenn man weiß, dass man sein Geld nicht aus dem Fenster wirft, sondern jeder Euro sinnvoll investiert ist.

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