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Nichts als die Wahrheit: Was sich mit dem zweiten Kind WIRKLICH ändert

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 15. Juli 2019
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Macht es tatsächlich einen großen Unterschied vom ersten zum zweiten Kind?

Bekommt man das erste Kind, ist das vermutlich die größte Veränderung, die man bis dahin erlebt hat. Der eigene Körper verändert sich, die Gefühle fahren Achterbahn und nichts im Leben ist mehr, wie es war. Jede Entscheidung will und muss mit einem kleinen Kind reichlich überlegt sein. Sobald dann das erste Kind endlich das Kleinkindalter erreicht hat, steht man vor der Entscheidung: Noch ein Kind oder nicht?

Immer mehr Menschen entscheiden sich für nur ein Kind, das ist auch völlig in Ordnung und auch verständlich. Und dann gibt es jene, die dieses Baby-Ding noch einmal durchziehen wollen.

Das sind sechs Wahrheiten über die Veränderungen, die das zweite Kind mit sich bringen.

1. Die Erschöpfung

Wir sind ganz ehrlich, der Müdigkeitsfaktor ist bei Weitem die schwerste Anpassung. Gerade ist es soweit, dass das ältere Kind durchschläft und jetzt kommt ein neuer Mitspieler, der ständig aufwacht. Und außerdem wird der Platz im Elternbett ordentlich knapp, wenn plötzlich vier Leute versuchen, darin zu schlafen. Wobei die zwei Kleinsten immer am meisten Platz brauchen.

2. Die Liebe

Manche Mamas haben Angst davor, dem zweiten Kind nicht genauso viel Liebe geben zu können, wie dem ersten. Aber lasst euch sagen, so abgedroschen es sich auch anhört, euer Herz wird einfach größer und die Liebe wächst. Eltern kennen dieses überwältigend liebevolle Gefühl, wenn sie ihr erstes Kind ansehen und jetzt verdoppelt es das einfach.

3. Der Aufwand

Die einen sagen, dass sich der "Arbeitsaufwand" mit einem zweiten Kind 'nur' verdoppelt. Andere gehen soweit und sagen, dass er sich gar verdreifacht. Wieder andere sind der Meinung, es ist nur dreiviertel an Mehraufwand, der betrieben werden muss.

Sagen wir einfach, alles hängt davon ab, wie Mama, Papa und der Nachwuchs drauf sind. An dem einen Tag läuft alles wie am Schnürchen und man kann zum Beispiel beide Kinder in die Wanne stecken. Und einen Tag später ist einfach der Wurm drin: hat man das eine Kind gerade frisch gewickelt, verteilt das andere in dieser Zeit genüsslich ein Glas Marmelade in der schönen weißen Küche.

Jede Mama und jeder Papa empfindet den Aufwand ganz subjektiv - daher lässt sich das gar nicht beziffern.

4. Die Geschwister

So eng die Geschwisterliebe auch sein mag, es wird auch immer mal Eifersüchteleien und Streitereien geben. Auf der einen Seite ist das natürlich nervtötend. Auf der anderen ist es aber auch super und notwendig, weil die Kinder viel von- und miteinander lernen.

Mit ihren Geschwistern lernen Kinder zu verhandeln und sich erfolgreich durchzusetzen. Dafür gibt es kaum einen besseren Lehrmeister. Zusätzlich verstehen die Geschwister die Bedürfnisse des anderen sehr gut, was zeitweise zu einer innigeren Liebe oder eben zu einer klaren Distanz führen kann. Geschwisterliebe ist eine wichtige Verbindung - manche bezeichnen es gar als ein Geschenk.

5. Das Chaos

Ja, auch wenn ihr es nicht hören wollt, aber euer Leben wird mit dem zweiten Kind tatsächlich verrückter als zuvor. Selbstverständlich könnt ihr versuchen, weiterhin alles zu kontrollieren, allerdings macht ihr euch damit nur selbst verrückt. Entweder ihr lasst euch also demnächst einweisen, oder aber ihr lasst euch auf etwas mehr Chaos ein und bleibt gelassen. Dann bleibt ihr weiterhin glücklich und ihr könnt das Familienleben genießen.

6. Die Outfits

Während die meisten Mamis beim ersten Baby voller Stolz immer darauf achten, dass der kleine Wonneproppen immer wie aus dem Ei gepellt aussieht und sozusagen zu jeder Zeit Model in einem Werbespot für Babyprodukte sein könnte, hört das bei Nummer zwei ganz schnell auf. Dann sind viele Eltern froh, dass beide Kinder halbwegs ordentlich aussehen. Ganz zu schweigen von einem selbst...

Das zweite Baby ist noch nicht da und ihr sucht noch einen Namen?

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