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Gääähn? 7 Gründe, warum du ständig so müde bist

Diane Buckstegge
von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 20. April 2015
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Ständig nur fünf Stunden Schlaf pro Nacht? Da ist es nicht weiter überraschend, wenn ihr aus dem Gähnen gar nicht mehr rauskommt ...

Schlaft ihr aber eigentlich genug und seid trotzdem ständig müde und erschöpft, kann es dafür eine Reihe von Gründen geben. Manche sind ganz harmlos, andere können ein Zeichen für gesundheitliche Probleme sein. Nehmt eure Müdigkeit deswegen nicht auf die leichte Schulter. Lasst euch lieber vom Arzt gründlich durchchecken, wenn ihr ohne ersichtlichen Grund zu den Dauer-Gähnern gehört.

Übrigens: Wie viel Schlaf ein Erwachsener braucht, ist unterschiedlich. Manche kommen gut mit sechs Stunden aus, andere brauchen acht. Im Durchschnitt sind es jedoch sieben bis acht Stunden pro Nacht.

Diese Dinge können Müdigkeit verursachen:

1. Ihr schlaft zwar ausreichend, aber sehr unruhig

Wie ausgeruht man sich morgens fühlt, hängt stark mit der Qualität des Schlafs zusammen. Ist die Tiefschlafphase lang und man schläft bis morgens durch, ist man deutlich ausgeruhter als wenn man viermal aufwacht und ständig aufschreckt. Die Gründe für unruhigen Schlaf sind vielfältig und reichen von zu viel Stress über fettiges Essen und zu viel Alkohol am Abend bis hin zu PC und TV-Konsum bis kurz vorm Schlafengehen.

2. Ihr schlaft zu viel

Ja, zu viel Schlaf kann auch müde machen. Mehr als acht Stunden sollten es pro Nacht nicht sein. Speziell das ständige Wecker-Weiterstellen (Snooze) kann zu verstärkter Müdigkeit führen, die den ganzen Tag andauert.

3. Ihr powert euch zu spät noch aus

Sport ist an sich super für einen guten, festen Schlaf. Kurz vor dem Schlafengehen aber noch ein anstrengendes Sportprogramm zu absolvieren, wird euch jedoch die Nachtruhe rauben. Der Körper braucht eine Weile, um nach dem Sport wieder runterzukommen. Gebt ihm dafür mindestens zwei Stunden Zeit.

Übrigens: Bewegungsmangel kann den Schlaf ebenfalls verschlechtern. Der Körper muss schon ein wenig gefordert werden, damit er müde wird und ihr gut schlaft.

4. Ihr habt Nährstoffmangel

Eisen- oder Vitamin B12-Mangel können tagsüber zu Müdigkeit und Erschöpfung führen. Auch die Konzentration kann darunter leiden. Aufschluss gibt eine Blutuntersuchung.

5. Euer Hormonhaushalt ist aus dem Gleichgewicht

Hormone machen uns das Leben ganz schön schwer. Auch den Schlaf können sie stören. Manche Frauen leiden während ihrer Periode unter Schlafstörungen. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion kann die Nachtruhe beeinträchtigen.

6. Ihr leidet unter Sodbrennen

Sodbrennen tritt besonders gern in den frühen Morgenstunden auf. Die aufsteigende Magensäure stört den Schlaf - selbst wenn man nichts davon mitkriegt. Anzeichen können sein, wenn ihr ständig aufwacht und das Gefühl habt, euch räuspern zu müssen.

7. Ihr leidet am Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS)

Kopf-, Muskel-, Gelenkschmerzen, dazu bleierne Müdigkeit und ständige Erschöpfung, die auch mit Ruhe und Schlaf nicht weggeht: Das können Anzeichen für das Chronische Erschöpfungssyndrom sein. Bei Verdacht solltet ihr unbedingt zu einem Arzt gehen, auch wenn CFS meist von allein wieder verschwindet, wenn Stress abgebaut wird.

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