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Essstörungen-Test: Bist du gefährdet?

mit Maßband umwickelte Hände, die das Gesicht eines jungen, deprimierten und besorgten Mädchens bedecken, das an Magersucht oder Bulimie leidet
Erste Anzeichen einer Essstörung sind vielfältig und sollten ernst genommen werden. Credit: Adobe Stock/ Wordley Calvo Stock

Hast du ein ganz normales Verhältnis zum Thema Essen oder glaubst du, dass du vielleicht in eine Essstörung abdriftest? Leidest du eventuell an Magersucht? Mach den Test!

Der Punkt, an dem eine leichte Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper in eine gestörte Körperwahrnehmung und letztlich in eine Essstörung umschlägt, ist nicht klar zu definieren. Aber es gibt einige charakteristische Verhaltensweisen, die typisch für Essstörungen sind. Wenn du selbst unsicher bist, ob du einige dieser Verhaltensweisen hast, mach unseren Essstörungen Test.

​Der Test wurde mit Unterstützung unserer Kollegen von onmeda.de erstellt, auch hier findest du weitere Informationen:

Hier findest du mehr Informationen zum Thema Essstörung:

Video: Fakten zu Magersucht

Essstörungen-Test: Bist du gefährdet?

Was ist Magersucht?

Magersucht, auch Anorexia nervosa oder Anorexie genannt, ist eine schwere Essstörung, erklärt Onmeda.de. Die Betroffenen schränken ihre Nahrungsaufnahme stark ein, um eine erhebliche Gewichtsabnahme zu erreichen. Dies führt häufig zu extremem Untergewicht, das lebensbedrohliche körperliche Folgen haben kann. Zudem leiden die Betroffenen unter einem enormen psychischen Druck.

Wer ist am häufigsten betroffen?

Magersucht tritt meist in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter auf, also im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Aber auch Kinder können an Magersucht erkranken.

Die Angaben zur Prävalenz schwanken, da die Dunkelziffer hoch ist. Aktuelle Studien zeigen, dass in Deutschland etwa 1,1 Prozent der Frauen und 0,3 Prozent der Männer im Laufe ihres Lebens an Magersucht erkranken.

Anlaufstellen:
Die Telefonseelsorge bietet unter der Nummer 0800-1110111 kostenlose und anonyme Beratungen an. Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zum Thema Essstörungen können Betroffene gezielt nach Beratungsstellen in ihrer Region suchen.