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Anders aber schön: 6 Vorteile, die die Wechseljahre haben

von gofeminin Erstellt am 14. September 2020
Anders aber schön: 6 Vorteile, die die Wechseljahre haben© GettyImages

Die Wechseljahre werden im Allgemeinen eher negativ wahrgenommen. Doch das muss nicht sein. Denn ein paar Veränderungen können sogar angenehm sein. Hier erfahrt ihr, welche positiven Effekte die Wechseljahre haben können.

Älterwerden wirkt auf viele Frauen nicht gerade verlockend. Denn das, was wir mit den Wechseljahren (Klimakterium) verbinden, kann schnell die Stimmung trüben. Rund zwei Drittel aller Frauen in den Wechseljahren leiden unter typischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Haarausfall. Manchmal sind diese sogar so stark, dass eine Behandlung nötig ist.

Doch die Wechseljahre sind nicht zwangsläufig nur mit Problemen verbunden. Viele Frauen gewinnen in dieser Lebensphase auch neue Freiheiten und mehr Lebensqualität. Doch es gibt noch mehr Grund zur Freude. Wir zeigen euch weitere Veränderungen, die absolut positiv sind.

1. Menopause schafft mehr Unabhängigkeit

So faszinierend der Menstruationszyklus auch ist, so ist er auch häufig eine Art Störfaktor. Jede Frau kann hier sicher Beispiele nennen. Im Idealfall ist die Zyklusabhängigkeit nur deshalb lästig, weil zur rechten Zeit der passende Hygieneartikel griffbereit sein muss.

Mitunter fühlen sich Frauen auch bei der Wahl ihres Outfits eingeschränkt und verzichten auf helle Kleidung während ihrer Periode. Selbst besondere Feste oder der Urlaub werden häufig so geplant, dass nicht gerade dann die Regel ansteht. Manche Frauen gehen auch so weit und verschieben die Periode mithilfe der Pille.

Die Wechseljahre machen Schluss mit den Scherereien um die Regel. Findet mit der Menopause der letzte Eisprung statt, war's das mit der Periode. Häufig sind Frauen froh darüber, dass sie sich um diesen Aspekt ihres Lebens keine Gedanken mehr machen müssen.

2. Keine Menstruationsbeschwerden mehr

Jeden Monat aufs Neue müssen einige Frauen starke Schmerzen ertragen. Für sie sind Regelblutungen nicht einfach nur lästig. Kommt es zu Zyklusstörungen oder zu heftigen Regelschmerzen, dann ist die Periode eine echte Qual. Die Lebensqualität der Frauen ist dann stark gemindert.

Betroffene sind umso mehr erleichtert, wenn die Wechseljahre eintreten, denn dann ist endlich Schluss mit den Schmerzen und der Ermattung. Zwar treten auch in den Wechseljahren mitunter Beschwerden auf, die behandelt werden müssen (beispielsweise mit Remifemin plus Johanniskraut), dennoch scheint bei Frauen, die unter starken Menstruationsbeschwerden litten, die Erleichterung zu überwiegen.

3. Erkrankungen wie Endometriose und Myome lassen nach

Teilweise sind Erkrankungen schuld an Regelschmerzen und Zyklusstörungen. Endometriose beispielsweise. Dabei siedelt sich Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter an und durchläuft den Menstruationszyklus genau wie die restliche Gebärmutter. Eine weitere Krankheit ist ein sogenanntes Myom, ein gutartiges Geschwulst aus Muskelzellen der Gebärmutter, das unter Einfluss von Östrogen wächst.

Nach der Menopause verursacht die Endometriose meist weniger Beschwerden oder kann mit der Zeit oft sogar ganz zur Ruhe kommen. Auch Myome bilden sich im Normalfall nach der letzten Periode allmählich zurück.

4. Zyklusabhängige Migräneanfälle werden seltener

Gerade Frauen sind von der Kopfschmerzerkrankung Migräne betroffen. Häufig tritt der erste Migräneanfall in Verbindung mit der ersten Regelblutung auf. Danach kann Migräne regelmäßig während der Periode vorkommen. Während einer Schwangerschaft hingegen können Migräneanfälle häufig ausbleiben, das liegt an der anderen Hormonversorgung – wenn auch nur vorübergehend.

Mit Beginn der Wechseljahre werden die Migräneanfälle dann seltener oder zumindest schwächer. Teilweise verschwinden die Migräneattacken nach den Wechseljahren vollständig.

5. Schluss mit Schwangerschaftsverhütung

Lassen die Tage auf sich warten oder gab es eine Panne bei der Verhütung, gibt es diesen ungewissen Moment der Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft.

Jahrelang nehmen Frauen daher die Pille ein oder verhüten auf andere Weise. Schließlich kann eine Frau schwanger werden, solange es bei ihr noch zum Eisprung kommt. In den Wechseljahren lässt die Fruchtbarkeit durch die Hormonumstellung nach und mit der Menopause ist dann endgültig Schluss.

Auch diese Veränderung empfinden viele Frauen als positiv und befreiend. Mitunter erfahren sie eine ganz neue Form der Sexualität. Wer in einer festen Partnerschaft lebt, kann nun also auf Schwangerschaftsverhütung verzichten.

6. Positives Selbstbild entdecken

Ja, es stimmt, der Alterungsprozess wird Frauen vor allem mit den Wechseljahren erst richtig bewusst. Doch ist es auch eine Zeit, in der sich Frauen immer besser selbst akzeptieren können. Die Selbstzweifel scheinen bei vielen zu verblassen und ein neues Selbstbewusstsein entsteht.

Zwar ist die Haut nicht mehr so straff, aber das Leben hinterlässt nun mal Spuren und das ist vollkommen in Ordnung. Diese Spuren zeigen letztlich, dass man auch etwas erlebt hat. So bezeugen doch gerade Fältchen, wie herzlich und viel man gelacht hat! Und ebenso viel soll auch in Zukunft gelacht werden.

Genießt die Freude in eurem Leben und haltet euch an positive Gedanken. Das hilft in nicht so angenehmen Zeiten über vieles hinweg. Das Leben ist oft schwer genug, da hilft positives Denken ungemein. Um eben diese zu fördern, gibt es die unterschiedlichsten Strategien. Ob es nun Gespräche sind, Meditieren, ein neues Hobby oder auch eine Therapie – mit sich selbst ins Reine zu kommen, ist gerade in einer Zeit der Veränderung wichtig und kann auch schön sein.

Manchmal ist der Kummer und das schwere Gemüt jedoch sehr belastend. Gerade in den Wechseljahren verändert sich so viel, der gesamte Körper macht eine Veränderung durch. Mitunter kann es dabei zu Wechseljahresbeschwerden kommen. Doch tatsächlich ist dagegen ein Kraut gewachsen: Die Traubensilberkerze. Remifemin plus Johanniskraut enthält die Tageshöchstdosis an Traubensilberkerze und wirkt dadurch gegen typische Beschwerden wie Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen. In Kombination mit Johanniskraut werden zusätzlich depressive Verstimmungen gelindert. Sprecht mit eurem Arzt, ob ein solches hormonfreies Präparat für euch sinnvoll ist.