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Achtung! 7 Fehler beim Haare kämmen, die jeder macht

von Ann-Kathrin Schöll Erstellt am 13. Juli 2020
Achtung! 7 Fehler beim Haare kämmen, die jeder macht© Getty Images

Deine Haare sind stumpf, brechen ab oder bekommen schnell Spliss? Dann machst du höchstwahrscheinlich einen dieser Fehler beim Haare kämmen.

Haare kämmen ist für viele von uns ein echter Automatismus. Wir greifen jeden Tag mehrmals zur Bürste, ohne darüber nachzudenken. Das Problem: Beim Haare kämmen kann einiges schief laufen. Die Folge: Stumpfe, glanzlose Haare, Spliss und im schlimmsten Fall sogar Haarbruch.

Wir verraten euch die häufigsten Fehler beim Haare kämmen und geben praktische Tipps für glänzende und gesunde Haare.

Video von Justin Amaral

Fehler #1: Haare vom Ansatz nach unten kämmen

Die meisten Frauen kämmen ihre Haare so: Sie nehmen Kamm oder Bürste, führen sie zum Kopf und ziehen sie hektisch vom Haaransatz nach unten zu den Spitzen. Genau das ist der erste Fehler, den man beim Haare kämmen machen kann.

Warum? Weil das zu Spliss und Haarbruch führen kann, wenn sich Knoten oder filzige Stellen in den Spitzen befinden. Viele reißen die Haarbürste dann regelrecht durch die Haare, was die Spitzen schädigt.

Besser: Immer zuerst die Haarspitzen kämmen und vorsichtig (!) entwirren. Haltet eure Haare dabei mit der anderen Hand am Kopf fest, damit sie nicht ausreißen. Nachdem die Spitzen durchgekämmt sind, weiter nach oben arbeiten, bis ihr am Haaransatz angekommen seid. Dann Kamm oder Haarbürste von oben nach unten mehrmals vorsichtig durchziehen.

Fehler #2: Nasse Haare kämmen

Wer von euch kämmt seine nassen Haare direkt nach dem Duschen und begeht damit einen weiteren fatalen Haar-Fehler? Damit seid ihr nicht allein. Viele ahnen überhaupt nicht, dass sie mit dieser alltäglichen Routine ihre Haare dauerhaft schädigen können.

Der Grund: Im nassen Zustand sind die Haare viel empfindlicher, weil sie durch das Wasser regelrecht aufquellen. Die Schuppenschicht öffnet sich und macht das einzelne Haar anfälliger abzubrechen. Wenn eure Haare nach dem Waschen verknotet sind und ihr dann mit einem Kamm oder einer Bürste daran reißt, sind Spliss und Haarbruch die Folge.

Besser: Die Haare erst trocknen lassen, bevor ihr sie durchkämmt. Alternative, wenn es schnell gehen muss: Nutzt vor dem Kämmen eine Sprühkur, die die handtuchtrockenen Haare leichter kämmbar macht und entwirrt. Dann erst vorsichtig und sorgsam die Spitzen und die Längen bürsten, bevor ihr die Haare von oben nach unten durchkämmt.

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Fehler #3: Haare mit Gewalt bürsten

Gewalt ist nie eine Lösung, auch nicht beim Haare kämmen. Wenn ihr Knoten oder verfilzte Strähnen beseitigen möchtet, solltet ihr eure Haare auf keinen Fall wie wild mit Kamm oder Bürste bearbeiten. Denn dadurch brechen die Haare nur ab oder ihr reißt sie komplett raus.

Besser: Geht behutsam vor und nehmt euch Zeit, Strähne für Strähne vorsichtig zu entwirren. Haltet die Haarsträhne, die ihr kämmt unbedingt zusätzlich am Ansatz fest. So verhindert ihr, dass sich eine zu starke Spannung in den Haaren aufbaut und sie ausreißen.

Auch super bei Haaren, die zu Knoten neigen: Spezielle Entwirr-Bürsten. Diese Bio-Haarbürste zum Entwirren ist ein Bestseller auf Amazon und top-bewertet.*

Fehler #4: Rundbürste in den Haaren verheddern

Wer sich seine Haare manchmal über eine Rundbürste föhnt, kennt wahrscheinlich diesen Schock-Moment: Die eingedrehte Rundbürste steckt plötzlich fest und nichts geht mehr. Horror!

Doch woran liegt es, dass sich die Rundbürste heilos im Haar verheddert? Dafür gibt es gleich mehrere Gründe:

1. Die Bürste ist zu klein für die Haarlänge. Das führt häufig dazu, dass sie zu oft eingedreht wird. Dadurch steigt die Gefahr, dass sich die "Haar-Lagen" ineinander verknoten.

2. Ihr habt die Haare nicht in Partien aufgeteilt. Das kann dafür sorgen, dass zu viel Haar in der Bürste landet und es sich verheddert.

3. Die Haarbürste hat eine schlechte Qualität und raue Plastikborsten. In ihnen bleiben die Haare schnell hängen. Achtet darauf, immer hochwertige Rundbürsten zu verwenden.

Fehler #5: Falsche Bürste verwenden

Apropos hochwertige Bürsten: Viele begehen den Fehler sich eben diese nicht anzuschaffen. Stattdessen kämmen sie ihre Haare mit günstigen 08-15-Haarbürsten. Das Problem: Je nach Haartyp sind andere Kämme bzw. Haarbürsten von Nöten - zumindest, wenn ihr euch glänzende und gesunde Haare wünscht.

Haarbürsten mit Naturborsten sind zum Beispiel schonender als Bürsten mit Plastikborsten und deshalb für feines, strapaziertes Haar geeignet. Ein weiterer Vorteil von Bürsten mit Naturborsten (gibt's zum Beispiel hier bei Douglas*): Sie nehmen den Talg von der Kopfhaut auf und verteilen ihn gleichmäßig in den Längen und Spitzen. Die natürliche Fettschicht sorgt für einen schönen Glanz und wirkt wie ein Schutzfilm, der die Haare gesund hält.

Wenn ihr lockige Haare habt, solltet ihr auf Bürsten besser ganz verzichten und stattdessen zu einem grobzinkigen Kamm greifen. Er trennt und definiert die Locken am besten.

Gute Allround-Bürsten für normales, glattes Haar sind so genannte Paddle Bürsten. Zu den beliebtesten Produkten im Netz gehört Haarbürste von Parsa. Im gofeminin-Test konnte die hochwertige Bürste auf ganzer Linie überzeugen und erzielte eine Weiterempfehlungsrate von 100%.

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Fehler #6: Haarbürste oder Kamm zu lange benutzen

Hand aufs Herz: Wann habt ihr zum letzten Mal eure Haarbürste ausgewaschen oder ganz ausgewechselt? Die meisten begehen den Fehler, ihre Haarbürsten zu lange zu benutzen.

Zum einen sollten Haarbürsten regelmäßig (einmal pro Monat) gereinigt werden sollten, um Schuppen, Haare oder Styling-Rückstände zu entfernen. Zum anderen können insbesondere minderwertige Haarbürsten mit Plastikborsten, die zu lange im Betrieb sind, die Haare schädigen. Nämlich dann, wenn die Borsten abbrechen oder aufrauen.

Achtet deshalb darauf, dass eure Haarbürsten oder Kämme vollständig intakt sind. Ist der Kamm rau oder hat die Bürste Plastikborsten verloren und fühlt sie sich scharfkantig an, dann solltet ihr sie ersetzen. Hier lohnt es sich, in eine hochwertige Haarbürste zu investieren, weil diese viel länger hält.

Fehler #7: Haare zu selten kämmen

Ja, beim Haare kämmen, kann einiges schief laufen. Doch damit die Haare gesund bleiben und schön glänzen, solltet ihr täglich zu Kamm oder Bürste greifen - das aber mit Bedacht. Denn durch das sorgsame Kämmen mit der passenden Haarbürste wird die Haaroberfläche geglättet und der Talg in den Haaren verteilt. Das schützt sie und lässt sie glänzen.

Wie wichtig tägliches Haare bürsten ist, wusste übrigens schon Kaiserin Sissi. Ihr wird nachgesagt ihr sagenumwogenes Haar mit 100 Bürstenstrichen täglich verwöhnt zu haben. Keine Sorge, 100 Bürstenstriche jeden Tag müssen es nicht sein. Ein paar weniger genügen auch.

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