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Haare glätten: Die besten Tipps und größten No-Gos

von Ga-Young Park Veröffentlicht am 31. Mai 2019
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Ihr wünscht euch seidig glatte und glänzende Haare? Wir verraten euch, was ihr beim Haare glätten unbedingt beachten solltet und welche Glätteisen die beste Wahl sind.

Glänzend, glatt, geschmeidig: Vollkommen glattes Haar, der sogenannte 'Sleek Look', liegt seit Jahren im Trend. Kein Wunder, der seidige Schimmer von richtig glattem Haar sieht einfach toll aus. Doch beim Haare glätten kann einiges schief gehen. Schließlich wird hier meist mit großer Hitze hantiert. Damit eure Haare die Prozedur gut überstehen, kommen hier die wichtigsten Tipps zum Thema Haare glätten.

Haare glätten: Wie funktioniert das überhaupt?

Wird Haar geglättet, geht es ihm an die Substanz – chemische Verbindungen in seinem Inneren werden aufgebrochen. Dauerhaft ist diese Veränderung nur, wenn mit chemischen Substanzen geglättet wird.

Beim Glätten mit dem Glätteisen formt Hitze die Haarstruktur neu – allerdings nur vorübergehend. Die Verbindungen im Inneren des Haares "erinnern" sich nämlich an ihre ursprüngliche Position und wandern beharrlich dahin zurück. Nach einiger Zeit muss neu geglättet werden. Umso wichtiger ist es, die Haare beim Glätten so schonend wie möglich zu behandeln.

Haare schonend glätten: So geht's richtig!

Wer zum Haare glätten ein Glätteisen benutzt, sollte sorgsam damit umgehen. Nicht nur, dass die große Hitze die Haarstruktur schädigen kann, auch minderwertige Glätteisen können für kaputte Haare sorgen. Beim Haare glätten solltet ihr deshalb ein paar Dinge beachten:

Schritt 1: Haare checken

Überprüft den Zustand eurer Haare, bevor ihr sie glättet. Sind eure Haare gesund oder schon leicht splissig, trocken oder geschmeidig? Gesundes Haar kann häufiger geglättet werden und verträgt mehr Hitze als sein trockenes Pendant. Sehr poröses Haar sollte keine Bekanntschaft mit dem Glätteisen machen – sonst droht Haarbruch!

Tipp: Wer sehr feine, brüchige Haare hat, kann diese auch ohne Hitze glätten.

Und: Achtet darauf, dass euer Haar komplett trocken ist. Feuchtes Haar ist besonders empfindlich und kann durch die Hitze des Glätteisens stark geschädigt werden.

Schritt 2: Hitzeschutz verwenden

Schützt eure Haare mit einem Spezialprodukt vor der Hitze. Je nach Styling-Wunsch kann das eine Mousse, ein Spray oder ein Fluid mit Hitzeschutzfunktion sein. Sie errichten eine Barriere zwischen dem Glätteisen und dem Haar und verhindern so, dass die Temperatur im Haar zu hoch wird.

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Schritt 3: Haare richtig glätten

Bürstet eure Haare zunächst gut durch und teilt sie anschließend in Partien. Beginnt mit dem Unterhaar und glättet als letztes das Deckhaar. Glättet immer nur einzelne, möglichst dünne Strähnen und setzt das Glätteisen nicht zu nah am Ansatz an, sonst könnt ihr euch verbrennen.

Zieht das Glätteisen von oben Richtung Spitzen. Achtet dabei auf eine völlig gleichmäßige Bewegung. Zu langer Kontakt mit dem Glätteisen an einer Stelle lässt das Haar punktuell überhitzen. Es wird brüchig und kann mit der Zeit sogar brechen.

Tipp: Zieht das Glätteisen in einem großen Bogen nach unten. Das verhindert abstehende Spitzen.

Haare glätten: Wann wird es schädlich?

Je gesünder und kräftiger das Haar ist, umso häufiger könnt ihr es glätten. Entscheidend ist auch, wie gut ihr euer Haar vor der Hitze schützt und welcher Temperatur ihr es aussetzt. Mehr als 200 Grad Celcius sollten es in keinem Fall sein.

Sehr robustes Haar und mäßige Temperatur erlauben ein tägliches Glätten – alle sensibleren Haartypen sollten entsprechend seltener behandelt werden. Ein bis zwei Mal die Woche sind in Ordnung, wenn man die Haare regelmäßig pflegt, zum Beispiel mit einer reichhaltigen, feuchtigkeitsspendenden Kur.

So findet ihr das richtige Glätteisen

Schonendes Glätten ist nicht nur eine Frage der richtigen Technik. Noch mehr als bei anderen Styling-Tools ist die Qualität des Glätteisens entscheidend für ein schönes und Haar-schonendes Ergebnis. Die folgenden Anforderungen sollte das Gerät eurer Wahl auf jeden Fall erfüllen:

Hochwertige Platten

Je glatter die Platten des Glätteisens, desto besser bekommt das Glätten eurem Haar. Jede noch so kleine Reibung schädigt seine Oberfläche, macht es stumpf und spröde. Manche Hair-Stylisten empfehlen eine Beschichtung aus Teflon, andere schwören auf einen Überzug aus Keramik. Nur reine Metall-Platten sollten es auf keinen Fall sein.

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Konstante Temperatur-Kontrolle

Die Temperatur des Glätteisens ist ein weiterer entscheidender Faktor beim Glätten. Achtet darauf, dass sie regulierbar und fest einstellbar ist. Außerdem sollte die Hitze während des Glättens absolut konstant bleiben. Testet zu Beginn erst im unteren Temperaturbereich, wie viel Hitze euer Haar benötigt und korrigiert die Einstellung gegebenenfalls nach oben.

Nützliche Extras

Einige Geräte erzeugen während des Glättens (unhörbare) Schallwellen. Sie sollen helfen, das Haar gleichmäßig auf den Platten zu verteilen (z.B.: Active Care Straightener von Philips). Andere Glätteisen produzieren negativ geladene Ionen, die sich um das Haar legen und dort Feuchtigkeit aus der Luft anlagern (z.B.: Satin Hair 7 Colour von Braun, i pro230 ionic von Babyliss). Ein sinnvolles Detail ist auch eine federnde Lagerung der Platten, sodass beim Glätten gleichmäßiger Druck auf das Haar wirkt (z.B.: S9500 Pearl Haarglätter von Remington). Außerdem zu empfehlen: Eine Automatik, die das Gerät nach einem bestimmten Zeitraum abschaltet.

Wichtig ist auch: Nicht nur mit dem Haar, sondern auch mit dem Glätteisen solltet ihr pfleglich umgehen. Sind die Platten einmal zerkratzt, ist das Gerät unbrauchbar.

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