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Gut für die Kopfhaut? So effektiv ist ein Haarpeeling wirklich

von Sophia Karlsson Erstellt am 20. April 2021
Gut für die Kopfhaut? So effektiv ist ein Haarpeeling wirklich© Getty Images

Dein Haar fühlt sich nach dem Waschen noch beschwert an? Dann könnte ein spezielles Haarpeeling interessant für dich sein. Es soll wie eine Tiefenreinigung wirken und die Kopfhaut wieder atmen lassen. Wir verraten, wie es funktioniert.

Ein Peeling für Gesicht und Körper gehört für viele bereits zur Beauty-Routine. Egal, ob mechanisch mit feinen Peeling-Partikeln oder chemisch in Form eines AHA- oder BHA-Peelings – das Ziel bleibt in der Regel gleich: Nämlich die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen zu befreien und so für einen ebenmäßigen Teint zu sorgen.

Was viele vergessen: Auch auf unserer Kopfhaut können sich abgestorbene Hautzellen ablagern. Spezielle Haarpeelings sollen die Haut auf unserem Kopf besonders gründlich reinigen und sich dadurch auch positiv auf unsere Mähne auswirken.

Wir verraten dir, wie Haarpeelings genau funktionieren und wie du sie richtig anwendest.

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So wirkt ein Haarpeeling

Wer regelmäßig zu Stylingprodukten, wie Haarspray, Haarschaum und Co greift, der weiß, dass eine Haarwäsche manchmal gar nicht ausreicht, um die Haare vollständig von Ablagerungen auf der Kopfhaut zu befreien. Nicht wenig Frauen schwören daher auf eine 3-Schritte-Reinigung beim Haarewaschen: zweimal die Anwendung des Shampoos und anschließend kommt der Conditioner.

Noch gründlicher als Shampoo sollen jedoch spezielle Haarpeelings sein: Sie befreien die Kopfhaut von Hautschüppchen, überschüssigem Fett, Styling-Resten und Silikonen, die sich mit der Zeit auf der Haut ablagern und das Haar beschweren. Besonders die Haarwurzeln können von dieser Tiefenreinigung profitieren: Die Kopfhaut kann nach der Anwendung wieder atmen und das Haar gesund und vor allem schneller nachwachsen.

Besonders toll für alle mit feinem, platten Haar: Durch das Entlasten der Kopfhaut entsteht am Haaransatz automatisch mehr Volumen und das Haar erscheint optisch voller.

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So wendest du ein Haarpeeling richtig an

Um die Kopfhaut nicht zu reizen, sollte ein Haarpeeling nicht häufiger als einmal pro Woche zum Einsatz kommen. Wer zu empfindlicher, trockener Haut neigt, kann die Anwendung auch auf einmal im Monat beschränken.

Das Peeling wird als erster Step vor dem Shampoo auf das feuchte Haar gegeben und sanft auf der Kopfhaut einmassiert. Je nach Produkt sollte das Peeling für 3-5 Minuten auf der Kopfhaut einwirken. Anschließend wird es gründlich mit lauwarmem Wasser ausgespült. Nach der Anwendung kannst du deine Haarwäsche wie gewohnt mit Shampoo und Conditioner fortführen.

Welches Haarpeeling ist gut?

Unabhängig vom Haartyp solltest du unbedingt zu einem Haarpeeling mit natürlichen Inhaltsstoffen greifen. Nicht nur deiner Kopfhaut, sondern auch der Umwelt zuliebe. Peeling-Partikel aus Mikroplastik können nämlich in der Regel nicht abgebaut werden und verschmutzen die Meere.

Hier findet ihr drei beliebte Haarpeelings mit natürlichen Inhaltsstoffen zum Nachshoppen:

Lavarerde von Logona Naturkosmetik

Die mineralische Wascherde von Logona eignet sich sowohl für den Körper als auch für die Kopfhaut und ist daher besonders mild. Perfekt für empfindliche, aber auch unreine, schnell fettende Kopfhaut. Das Pulver muss vor der Anwendung mit etwas Wasser zu einer Paste angemischt und dann auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Nach kurzer Einwirkzeit wird die Wascherde gründlich ausgespült.

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Opus Magnum Salt Scrub Cleanse von Urban Alchemy

Das Salt Scrub von Urban Alchemy soll Haar und Kopfhaut tiefenwirksam reinigen und von Ablagerungen befreien. Es enthält zudem Arganöl und Omega-6-Fettsäuren, welche die Zellproduktion fördern und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen sollen.

Hier kann das Salt Scurb Cleanse Haarpeeling von Urban Alchemy bei Amazon bestellt werden*

Kopfhautpeeling von Kaya Veda

Das Peeling von Kaya Veda besteht aus natürlichen und pflanzlichen Inhaltsstoffen und soll ideal für empfindliche Kopfhaut sein. Dank seiner indischen Kräuter soll es gereizte Haut beruhigen, Juckreiz lindern und sogar bei Haarausfall helfen. In den Bewertungen bei Amazon wird das Produkt vor allem für seine gute Verträglichkeit gelobt.

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Haarpeeling selber machen: So geht's!

Wer mag, kann sein Haarpeeling auch einfach mit natürlichen Hautmitteln selbst zubereiten. Für den Peeling-Effekt kannst du zu einer der folgenden Zutaten greifen:

  • 2 EL Brauner oder weißer Zucker
  • 2 EL Meersalz (für ein gröberes Peeling)
  • 2 EL Sonnenblumenkerne

Der Peeling-Zusatz kann mit einem dieser Produkte zu einer Paste angemischt werden – je nachdem, was du zu Hause parat hast:

  • Silikonfreies Babyshampoo
  • Olivenöl
  • Aloe Vera Gel

Beide Zutaten gut vermischen und sanft auf die Kopfhaut einmassieren. Kurz einwirken lassen und anschließend gründlich ausspülen.

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Etwas Wichtiges zum Schluss: Das Thema Haarpflege ist immer sehr individuell. Ob die von uns beschriebenen Tipps oder vorgestellten Produkte für dich funktionieren, kannst nur du selbst beurteilen. Wenn du unter anhaltenden Haar- oder Kopfhautproblemen leidest, kann es ratsam sein, einen Hautspezialisten aufzusuchen.

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