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Endlich schöne Haare! 7 Profi-Tipps, die sofort helfen

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 9. Oktober 2019
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Trockene Haarspitzen, wenig Volumen und irgendwie fehlt der Glanz: Wenn es um unser Haar geht, haben wir hohe Ansprüche. Aber was hilft wirklich? Hier kommen die wichtigsten Experten-Tipps für eine schöne Mähne.

Du hast keine Lust mehr, deine Bad-Hair-Days mit Pferdeschwanz oder Messy-Bun zu überbrücken? Dann wird es Zeit, den Ursachen für deine glanzlose, spröde Mähne auf den Grund zu gehen. Wir haben Haar-Experte Sacha Schütte von Pantene Pro V gefragt, worauf es bei der täglichen Haarpflege wirklich ankommt und welche Fehler wir unbedingt vermeiden sollten.

Hier kommen die 7 wichtigsten Profi-Tipps für schöne Haare:

Profi-Tipp #1: Den eigenen Haartyp kennen

"Der häufigste Fehler in Sachen Haarpflege besteht darin, seinen Haartyp falsch einzuschätzen", meint Sacha Schütte. "Dadurch greifen wir nämlich schnell mal zum falschen Produkt und schenken unserem Haar nicht die richtige Portion Pflege, die es benötigt."

Wer feines Haar hat, sollte am besten ein Shampoo wählen, bei dem der Pflegefaktor nicht zu hoch ist. Zu viel Pflege beschwert feines Haar und lässt es schnell platt und strähnig wirken. Besser sind kräftigende Shampoos, zum Beispiel mit Panthenol oder Fruchtextrakten aus Ananas oder Zitrone, welche die Haarfasern stärken. Auch spezielle Volumenshampoos lassen feines Haar fülliger wirken.

Bei dickem Haar darf dagegen ruhig ein Shampoo mit nährenden Inhaltsstoffen her, das intensiv pflegt. Toll sind zum Beispiel pflanzliche Öle, Keratin, Panthenol und ungesättigte Fettsäuren. Auch Algen, Meeresmineralien und Aloe Vera spenden den Haaren Feuchtigkeit.

Profi-Tipp #2: Überdenke deine Routine beim Haarewaschen

Genau wie bei der Gesichtspflege entwickeln wir mit der Zeit eine ganz eigene Routine beim Haarewaschen, an der wir festhalten. Wer jedoch unzufrieden mit seiner Mähne ist, sollte diese Routine überdenken. Der häufigste Grund für stumpfes, glanzloses Haar ist nämlich weder das Föhnen, noch das Styling, sondern die falsche Methode beim Waschen.

Haben sich die Bedürfnisse deiner Kopfhaut verändert? In dem Fall kann häufig bereits ein Shampoo-Wechsel Wunder bewirken. Benutzt du neue Styling-Produkte? Dann ist es sinnvoll, das Haar vor der Wäsche auszubürsten. Ein Großteil der Rückstände lässt sich nämlich mit der Bürste einfach entfernen.

Auch an der Häufigkeit unserer Haarwäsche können wir in der Regel nicht unser Leben lang festhalten. Wie häufig wir unsere Haare waschen, hängt zum einen vom Haartyp und den Bedürfnissen unserer Mähne ab. So müssen trockene Haare seltener gewaschen werden als solche, die dazu neigen zu fetten.

Doch auch andere Faktoren können die Sauberkeit unserer Haare beeinflussen. "Jeden zweiten oder jeden dritten Tag die Haare zu waschen, ist völlig normal geworden", meint Sacha Schütte. "Wer viele Styling-Produkte verwendet oder beim Sport ins Schwitzen kommt, darf sein Haar ruhig häufiger waschen, um Schmutz und Rückstände zu entfernen."

Wichtiger Tipp für schöne Haare: Nicht mit zu heißem Wasser waschen, denn je höher die Wassertemperatur, desto stressiger ist es für das Haar.

Noch mehr Fehler, die du beim Haarewaschen machen kannst, findest du im Video:

Profi-Tipp #3: Conditioner als Must-have richtig einsetzen

"Conditioner und Haarkuren gehören nur in die Haarlängen und in die Spitzen", so der Haar-Experte. "Der Ansatz ist in der Regel gesund und geschmeidig und kann durch die Extra-Pflege beschweren und schneller nachfetten."

Für unsere Haarlängen ist ein Conditoner dagegen ein absolutes Must-have. Schon ab kinnlangem Haar solltest du auf die pflegende Spülung nach dem Waschen nie verzichten. Sie schließt nämlich die Schuppenschicht der Haare, die durchs Waschen geöffnet und aufgeraut wird.

Du bist noch auf der Suche nach dem passenden Conditioner? Dann lies hier weiter: Conditioner-Test 2019: Welche Haarspülung ist wirklich gut?

Profi-Tipp #4: Leave-in-Pflege auch bei feinem Haar

Du machst um Leave-in-Pflege einen großen Bogen, weil du das Gefühl hast, dass sie dein feines Haar fettig und strähnig erscheinen lässt? Dann hast du einfach noch nicht das richtige Produkt für dein Haar gefunden. "Leave-in-Produkte sind immer eine tolle On-Top-Pflege", findet der Haar-Experte. "Wichtig ist nur, dass das Produkt zum Haartyp passt."

Du hast dickes Haar? Dann darf der Pflege-Faktor deines Leave-in-Produkts, genau wie beim Conditioner, ruhig hoch ausfallen. Auch Haaröle sind für volles Haar super, um Spliss vorzubeugen. Dünnes Haar profitiert von speziellen Leave-in-Produkten, die für mehr Volumen sorgen (z.B. 'Volume Multiplier' von Pantene Pro V). Sie pflegen und schützen das Haar, ohne zu beschweren und lassen das Haar voller und griffiger aussehen.

Profi-Tipp #5: Haare sanft trocknen

Viele Frauen machen das Haareföhnen für ihre strapazierte Mähne verantwortlich. Dabei ist das Föhnen selbst gar nicht das Problem. "Das haarschädigende beim Föhnen ist die meist viel zu heiß eingestellte Luft, mit der wir unser Haar durchpusten", sagt Sacha Schütte. Deshalb rät der Profi: Lieber ein paar Minuten mehr fürs Föhnen einplanen und das Haar auf niedriger bis mittlerer Stufe sanft trocknen.

Wer alles richtig machen möchte, sollte sein Haar vor dem Föhnen unter einem Turban aus einem saugfähigen Mikrofaser-Handtuch kurz antrocknen lassen.

Extra-Föhn-Tipp für mehr Volumen: Wem es einfach nicht gelingt, seinen Haaren mit der Rundbürste mehr Schwung zu verpassen, kann sie auch kopfüber mit dem Föhn trocknen. Dadurch erhält das Haar am Ansatz mehr Volumen und erscheint voller.
Wichtig: Halte den Föhn dabei immer vom Kopf weg in Richtung Haarspitzen, um die Haaroberfläche nicht aufzurauen und unnötig zu strapazieren.

Profi-Tipp #6: Spitzen schneiden, aber richtig!

Wer sich schöne Haare wünscht, kommt am regelmäßigen Spitzenschneiden nicht vorbei. Aber wie oft und wie viel muss wirklich gekürzt werden? "Alle acht bis zehn Wochen sollten die Spitzen ab, damit das Haar gesund und kräftig aussieht", rät der Haar-Profi. "Aber dann eben auch wirklich nur die Spitzen, das ist etwa ein halber Zentimeter."

Profi-Tipp #7: Schöne Haare dank Intensiv-Pflege

Ursachen für stumpfes, trockenes Haar gibt es viele: Umwelteinflüsse, wie UV-Strahlen, Salzwasser oder trockene Heizungsluft, häufiges Färben, strapazierendes Hitze-Styling, die falsche Pflege, aber auch Hormonschwankungen können für unsere spröde Mähne verantwortlich sein.

Feuchtigkeitsspendende Masken und Kuren geben dem Haar seine Geschmeidigkeit zurück und sollten deshalb einmal pro Woche auf dem Programm stehen. Inhaltsstoffe, wie Arganöl, Kokosmilch und Pathenol gelten als echte Feuchtigkeitsbooster und sollen das Haar schnell wieder weich und seidig machen.

Extra-Tipp: Arbeite deine Haarkur mit einem grobzinkingen Kamm ins Haar ein. Auf diese Weise benötigst du nicht nur eine geringere Menge des Produkts. Es erhöht außerdem auch den Pflege-Effekt, weil deine Mähne die Kur oder Maske besser aufnehmen kann. Wichtig: "Nicht jeder Kamm ist für nasses Haar geeignet", so Sacha Schütte. "Kämme mit feinen Zinken können nasse Haare stark beanspruchen und sind deshalb absolut tabu."

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