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Brauttaschen 2018: Die schönsten Modelle und wichtigsten Styling-Regeln

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 16. April 2018
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Neben all den anderen Brautaccessoires wie Schuhe, Schleier oder Diadem fristet die Brauttasche ein Schattendasein. Dabei ist die kleine Tasche super wichtig und kann der Braut sogar den Tag retten. Wir verraten, wie ihr die perfekte Brauttasche findet und welche Brauttaschen 2018/2019 in sind.

Sie ist klein, aber oho und ein absolutes Muss für den Tag der Hochzeit: die Brauttasche. Schließlich muss eine Braut Taschentücher und kussechten Lippenstift immer griffbereit haben. Doch Brauttaschen sind nicht nur Notfall-Kits - sie können auch ein echtes Fashion-Statement sein und so den Braut-Look erst perfekt machen.

Welche Brauttasche passt zum Kleid?

Hat man sich erstmal für sein Traum-Brautkleid entschieden, geht die Suche nach der Brauttasche los. Welches Modell in Frage kommt, ist in erster Linie Geschmackssache. Denn die Brauttasche kann sich sowohl dezent im Hintergrund halten, als auch auffällig sein - je nachdem, was ihr bevorzugt.

Harmonisch wird euer Gesamt-Look aber, wenn ihr eine Brauttasche im Stil eures Brautkleids wählt. Bedeutet konkret: Ist euer Kleid im Vintage-Stil, passt dazu auch eine Tasche mit Vintage-Elementen wie Spitze oder Schnappverschluss.

Eine üppig verzierte Clutch mit Strass und Perlen passt vom Stil her dagegen zu einem ebenfalls auffälligen Prinzessinnenkleid. Ihr könnt solche Hingucker-Brauttaschen aber genauso gut zu schlichten Brautkleidern kombinieren und so euren Look aufpeppen.

Wenn die Brauttasche schlicht sein soll, ist es wichtig, dass ihr Farbe und Material perfekt auf euer Kleid abstimmt. Am einfachsten geht das mit einer Stoffprobe des Brautkleids, die ihr zum Taschen-Shopping mitnehmt. So könnt ihr schon im Laden sehen, ob die Farben harmonieren. Bittet eine Mitarbeiterin darum, die Tasche mit nach draußen zu nehmen. Im Tageslicht wirken die Weiß-Töne oft ganz anders.

Ihr könnt euch natürlich auch ein paar verschiedene Brauttaschen nach Hause bestellen und so ganz entspannt testen, welches Modell am besten zu eurem Braut-Look passt.

Welche Farbe sollte die Brauttasche haben?

Wenn ihr euch für eine schlichte weiße Brauttasche entscheidet, solltet ihr darauf achten, dass die Weißtöne von Brautkleid und Tasche identisch sind bzw. eine sehr ähnliche Nuance haben. Eine Handtasche in Ivory zu einem strahlend weißen Kleid wäre ein echtes Styling-No-Go.

Findet ihr keine Brauttasche im exakten Farbton, dann könnt ihr auch mit einer Effektfarbe arbeiten. Wunderschön und modern sind Brauttaschen in Metallic-Tönen wie Gold, Roségold oder Silber. Letztere passen perfekten zu Brautkleidern in kalten Weißtönen wie Reinweiß, Schneeweiß oder Silberweiß. Goldene Brauttaschen sehen zu Kleidern in warmen Tönen wie Ivory und Champagner toll aus. Und Roségold passt perfekt zu Kleidern in der Trendfarbe Blush.

So findet ihr die perfekte Brautkleidfarbe zu eurem Hautton!

Welche Brauttaschen sind 2018/2019 in?

Wenn man den Begriff "Brauttaschen" hört, denken die meisten an diese seidig glänzenden Säckchen, die die Bräute typischerweise am Handgelenk tragen. Aber seien wir ehrlich: Diese Brauttaschen sind super altmodisch!

Viel moderner sind verzierte Box-Clutches mit Blüten-, Strass- oder Spitzenapplikationen. Auch funkelnde Glitzer-Clutches oder perlenbestickte Brauttaschen gehören zu den Trends für die Hochzeitssaison 2018/2019. Wenn euch das alles zu viel Bling-Bling ist, könnt ihr auch zu einer schlicht-eleganten Satin-Clutch greifen. Aber denkt dran: Je schlichter die Brauttasche, desto wichtiger ist es, dass sie perfekt zur Brautkleidfarbe passt.

Tipp: Besonders stylisch wird euer Braut-Look, wenn ihr eure Brautschuhe und die Brauttasche aufeinander abstimmt.

Clutch von Dune London, 85 € © Dune London

Was gehört in die Brauttasche?

  • Taschentücher
  • Blasenpflaster
  • Lippenstift, Puder & Wimperntusche
  • Haarnadeln
  • Mini-Deo
  • Kopfschmerztablette
  • kleines Näh-Set
  • Minzbonbons

Und: Alles, was nicht in die Brauttasche passt, am besten bei der Trauzeugin oder Brautmutter deponieren, so dass es zur Not griffbereit ist. Schließlich darf an diesem einen Tag kein Wunsch unerfüllt bleiben!

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von Ann-Kathrin Schöll