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Budgetplan: Was eine Hochzeit kostet und wo ihr sparen könnt

von der Redaktion Veröffentlicht am 26. Februar 2019
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Ihr möchtet eure Hochzeit planen und fragt euch, welche Kosten auf euch zukommen werden? Wir verraten, was eine Hochzeit in Deutschland durchschnittlich kostet und an welcher Stelle ihr Kosten reduzieren könnt.

Kaum ist die Frage aller Fragen gestellt, startet die Planungsphase. Die meisten von uns haben schon ganz genaue Vorstellungen, wie die Hochzeit aussehen soll. Das Problem: die Kosten! Denn schnell wird klar: Eine Hochzeit ist ganz schön teuer. Und meist sind die Kosten für Location, Catering & Co. viel höher als gedacht.

Damit ihr wisst, wie hoch euer Hochzeitsbudget sein muss und wo ihr einsparen könnt, geben wir euch einen Überblick über die Kosten einer Hochzeit und verraten, wie viel deutsche Paare im Durchschnitt für ihren großen Tag ausgeben.

Was kostet eine Hochzeit?

Den schönsten Tag im Leben lassen sich deutsche Hochzeitspaare so einiges kosten: Laut der Studie "So heiratet Deutschland" zahlen rund 30 Prozent der Hochzeitspaare zwischen 10.000 und 15.000 Euro für ihre Traumhochzeit.

Und immer noch knapp ein Viertel der Befragten gaben 6000 bis 10.000 Euro aus - und diese Kosten schließen noch keine Flitterwochen mit ein.

Um die Kosten für eure Traumhochzeit zu kalkulieren, solltet ihr als allererstes also euer Maximalbudget festlegen. Denn prizipiell gibt es bei Hochzeiten nach oben kein Limit. Fragt euch also: Was darf unsere Hochzeit kosten?

Wichtig hierbei: Ihr solltet euch für eure Hochzeit niemals verschulden. Denn das kann eure Ehe stark belasten. Seid bei der Festlegung eures Hochzeitsbudgets also realistisch. Wer nur 5000 Euro zur Verfügung hat, sollte keine Hochzeit mit 100 Gästen in einem Schloss planen. Auch günstige Hochzeiten können traumhaft sein!

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Was kostet eine Hochzeit? Die wichtigsten Budgetposten im Überblick

Bei einer Hochzeit gibt es prinzipiell kein Limit nach oben. Eure Hochzeitskosten können also wenige Hundert Euro bis hin zu mehreren Zehntausend Euro betragen. Wir haben für eure Kalkulation jedoch eine grobe Übersicht über die wichtigsten Kostenpunkte und ihre durchschnittlichen Kosten zusammengetragen:


Location150 bis 3.000 €
Essen300 bis 10.000 €
Getränke150 bis 1.500 €
Brautkleid600 bis 6.000 €
Hochzeitsanzug400 bis 1.500 €
Papeterie (ohne Porto)45 bis 500 €
DJ/ Band400 bis 1.200 €
Fotograf400 bis 2.000 €
Video250 bis 3.000 €
Trauringe600 bis 2.000 €
Blumendeko100 bis 500 €
Make-Up85 bis 350 €
Standesamt50 bis 180 €
Kirche Gebührenetwa 50 €
Hochzeitsauto300 bis 800 €
Tanzkurs100 bis 200 €

Kosten für die Hochzeit ermitteln

Der erste Schritt liegt also darin, euer Maximalbudget festzulegen. Danach folgt die Verteilung des Budgets auf verschiedene Kostenblöcke der Hochzeit. Damit euch das ganz einfach gelingt, haben wir einen Kostenplan erstellt, mit dem ihr die verschiedenen Bereiche des Gesamtbudgets sowie die einzelnen Punkte im Blick habt.

Ihr könnt den Budget Planer für die Hochzeit einfach herunterladen und ausdrucken:

Hochzeit planen: Mit höheren Kosten rechnen

Egal, mit welchem Brautpaar man spricht, die meisten werden euch eine Sache bestätigen: Die Hochzeitsfeier wird letztendlich teurer als zu Beginn geplant.

Grund dafür sind nicht nur vergessene Posten, auch ein paar Hochzeitsgäste mehr oder schlichtweg gestiegene, unkalkulierbare Kosten für eine Ausgabe können das Gesamtbudget korrigieren.

Daher gilt: Beim Gesamtbudget immer etwas Luft nach oben lassen, so dass ihr niemals an die Grenzen eures tatsächlich zur Verfügung stehenden Budgets geht.

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Pro-Kopf-Budget: Das kostet die Hochzeit pro Gast

Hochzeitskosten werden inzwischen gerne pro Person oder mit einem so genannten Pro-Kopf-Budget kalkuliert. Entgegen vieler Meinungen explodieren die Kosten tatsächlich mit wachsender Gästezahl, da für jeden Gast ein separater Preis für Einladungen, Getränke, Essen und auch Goodies anfällt. Wie zum Beispiel Gastgeschenke oder Transportkosten.

Als Richtwert dienen durchschnittlich 100-150 Euro pro Person, doch dies hängt natürlich von den Ansprüchen des Brautpaares ab.

Achtung: Die Pro-Kopf-Kosten entsprechen nicht eurem Gesamtbudget. Zusätzlich zu den Kosten, die ihr für eure Gäste veranschlagt. Das sind meist Location, Essen, Getränke, die Hochzeitstorte aber auch Gastgeschenke - kommen noch weitere Ausgaben, die unabhängig von der Gästezahl sind.

​Dazu gehören Dienstleister wie DJs, Fotografen oder eine Kamerateam, aber auch das Brautkleid, der Anzug, die Ringe usw.

Tipp: Kostenvoranschlag mit Kosten pro Kopf einholen

Es ist daher ratsam sich im Vorfeld einen Kostenvoranschlag einzuholen, der die Kosten pro Person enthält. So könnt ihr anhand eures Budgets selbst errechnen, wie viele Gäste ihr einladen könnt.

Tipp: Kommt bloß nicht auf die Idee mehr Gäste einzuladen, als ihr bewirten könnt, in der Hoffnung, dass viele absagen. Erfahrungsgemäß sagen nur sehr wenige Menschen eine Einladung zur Hochzeit ab. Rechnet also mit einer Zusagequote, die nah an 100 Prozent grenzt - über 95 Prozent sind realistisch.

Hochzeitskosten berechnen: Diese Faustformeln helfen

Oftmals wird gesagt, dass man lediglich die Kosten für die Location verdoppeln müsste und so errechnen könnte, wie viel die Hochzeit am Ende kostet. Dies stimmt jedoch so nicht ganz. Es stimmt zwar, dass die Location oftmals der höchste Posten ist, aber einfach verdoppeln lässt sich dieser Wert nicht.

Das liegt daran, dass die Preise für Posten wie Kleidung und Ringe, aber auch bei Dienstleistern zu stark schwanken. Am Ende hängen die Kosten also vom Geschmack und den Wünschen des Brautpaares ab.

Wer sich jedoch trotzdem einen groben Richtwert wünscht, kann das Pro-Kopf-Budget mal die Anzahl der Gäste nehmen - und sollte in dieses auch wirklich alle Kosten für die Gäste einkalkulieren - und dann diesen Betrag verdoppeln.

Kostenbeispiel: Bei 70 Gästen und einem Pro-Kopf-Budget von 150 Euro, kommt man also schon auf einen Wert von 21.000 Euro.

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Wichtig: Kosten der Hochzeit priorisieren

Während ihr einen Kostenplan erstellt, ist es durchaus sinnvoll, die einzelnen Posten mit einem kleinen Vermerk zu versehen, mit dem ihr sie prioritisieren könnt. Schreibt zum Beispiel hinter jeden Posten, ob dieser ein Must-have ist, also unbedingt sein muss, oder ein Nice-to-have - sprich wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig.

Ihr könnt auch einen dritten "Vielleicht"-Vermerk machen, mit Posten über die ihr nachdenkt, wenn ihr am Ende merken solltet, dass euer Budget dafür ausreichen würde. Das hilft euch, besser zu priorisieren und unnötige Kosten einzusparen.

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