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Donauwelle vom Blech: So gelingt sie wie bei Oma

von Esther Wolf Erstellt am 5. September 2021
Donauwelle vom Blech: So gelingt sie wie bei Oma© Getty Images

Donauwellen gehören zu den beliebtesten Kuchen aller Zeiten. Und das völlig zu Recht: Die Kombination aus luftigem Boden, lockerer Creme, knackiger Schokolade und fruchtigen Kirschen ist einfach nur himmlisch!

Habt ihr schon mal eine Donauwelle selbst gebacken? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit! Denn dieser Backklassiker ist einfach nur köstlich. Zugegeben, die Donauwelle sieht mit ihren Schichten super aufwendig aus. Doch mit unserem Rezept gelingt euch die Backspezialität im Handumdrehen.

Im Video: Saftiger Kuchen mit Backpflaumen: Einfaches Rezept

Video von Alina Bertacca

Keine Kirschen im Haus?

In einer klassischen Donauwelle befinden sich saftige Kirschen. Wenn ihr keine Kirschen im Haus habt oder diese nicht mögt, könnt ihr sie ganz einfach ersetzen. Nutzt dann einfach alternativ Himbeeren, Brombeeren, Äpfel, Birnen oder Pfirsiche.

Donauwelle vom Blech: Einfaches Rezept

Die Donauwelle besticht durch ihren einzigartigen Geschmack. Die Kombination aus lockerem Boden, sämiger Creme, saftigen Kirschen und knackigem Schokoladenüberzug verschmilzt im Mund zu einer kulinarischen Sensation. Dieser Kuchen ist bei Groß und Klein beliebt. Wir verraten euch, wie ihr eine luftige Donauwelle vom Blech nach Omas Art zubereitet.

Diese Zutaten benötigt ihr:
Für den Boden

  • 300 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 7 Eier
  • 430 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 3 EL Kakaopulver
  • 1 Glas Sauerkirschen, entsteint

Für die Pudding-Buttercreme

  • 400 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 40 g Zucker
  • 200 g weiche Butter

Für den Schokoladenguss

  • 150 g Kokosfett
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 2 EL Zucker
  • 4 EL Kakaopulver

Und so leicht gelingt die Zubereitung:

1. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.

2. Für den Rührteig die sehr weiche Butter schaumig aufschlagen.

3. Nach und nach Zucker einrieseln lassen.

4. Nun eine Prise Salz und die Eier einzeln hineingeben.

5. Zuletzt das Mehl und das Backpulver vermischen und in kleinen Portionen in die Butter-Ei-Mischung füllen. Falls der Teig zu fest wird, ein paar Löffel Milch dazugeben.

6. Die Hälfte des Teiges auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und glatt streichen.

7. In den restlichen Teig 3 EL Kakaopulver einrühren und danach über den hellen Teig streichen. Mit einer Gabel, wie bei einem Marmorkuchen, ein leichtes Wellenmuster durch die beiden Teigschichten ziehen.

8. Sauerkirschen abschütten und in einem Abstand von 2 cm in den Teig drücken.

9. Den Boden nun für 25-30 Minuten (Stäbchenprobe machen!) im Backofen backen.

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10. In der Zwischenzeit für die Creme das Puddingpulver in 2 EL kalter Milch einrühren.

11. Die restliche Milch mit dem Zucker erwärmen und das Puddingpulver nach und nach einrühren.

12. Den Pudding aufkochen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

13. Die weiche Butter cremig aufschlagen und den abgekühlten Pudding nach und nach unterrühren, bis eine schöne Creme entsteht.

14. Den fertigen Teigboden aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

15. Die Creme gleichmäßig auf den ausgekühlten Boden geben und glatt streichen.

16. Für den Schokoladenguss alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.

17. Das Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen lassen und dann langsam in die Masse einrühren.

18. Nun den Guss gleichmäßig über dem Kuchen verteilen. Mit einer Gabel ein Wellenmuster in den Guss malen.

19. Die Donauwelle für mindestens 3 bis 4 Stunden kaltstellen und dann genießen.

Unser Tipp: Die fertigen Donauwellen kannst du einige Tage im Kühlschrank zugedeckt mit etwas Backpapier aufbewahren. Im Gefrierfach ist der Kuchen in Gefrierdosen bis zu 3 Monaten haltbar. Zum Auftauen einfach die Stücke für sechs Stunden in den Kühlschrank legen.

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Donauwelle in einer Springform backen

Normalerweise wird eine Donauwelle ganz klassisch auf einem Backblech gebacken. So wird sie relativ flach und quadratisch. Sie kann dann im fertigen Zustand perfekt in kleine Häppchen geschnitten werden.

Wenn ihr mögt, könnt ihr die Donauwelle aber auch in einer Springform backen und so eine runde Donauwelle backen. Beachtet dabei, dass die Verhältnisse zwischen Teig und Creme weiterhin beibehalten werden. Halbiert daher die Zutaten, um die perfekte Mischung zu bekommen.

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