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Veganes Kartoffelgratin wunderbar cremig & würzig

von Franziska Peter ,
Veganes Kartoffelgratin wunderbar cremig & würzig© Getty Images/ BURCU ATALAY TANKUT

Ein Kartoffelgratin funktioniert als Beilage ebenso gut wie als Hauptgericht. Wenn sich dann noch weiteres Gemüse dazugesellt und das Ganze vegan daherkommt, ist es um uns geschehen.

Als ich noch nicht allzu lang vegan unterwegs war, trafen sich meine Schwestern und ich zu Besuch bei unseren Eltern. Jedes Mal ein großes Thema, wenn wir uns sehen: Was gibt's zu essen? Immerhin aß eine der Schwestern schon eine ganze Weile vegetarisch, jetzt kam also auch noch eine Veganerin dazu.

Meine Mutter machte den Vorschlag, zwei Sorten Kartoffelgratin zu kochen, denn sie traute dem veganen Braten noch nicht so ganz. Gesagt, getan, es landeten also zwei Auflaufformen auf dem Tisch. Und welche war als Erstes leer? Die mit dem veganen Kartoffelgratin!

Die Kombination aus hauchdünnen Kartoffelscheiben, milder Zucchini und leicht herber Aubergine überzeugte einfach alle am Tisch. Und auch die Soße begeisterte. Klar, man kann diese natürlich auch einfach aus veganer Sahne oder Kochcreme anrühren. Aber ich liebe Soßen, die mit Cashews gemacht werden. Durch die Kerne bekommen sie nämlich einen buttrigen, nussigen Geschmack. Und was der nicht wunderbar zu einer cremigen Soße?

Testet im Video: Schnelles Nudelgratin

Video von Alina Bertacca

Veganes Kartoffelgratin: Genuss für alle am Tisch

Ihre Würze verdankt ebendiese Soße übrigens dem Traumpaar Hefeflocken und Muskatnuss. Anders, als viele vielleicht vermuten, sind Hefeflocken nämlich in allererster Linie ein Gewürz. Sie verleihen Gerichten ein feines Käsearoma.

Genau deshalb könnt ihr im Grunde auch auf veganen Streukäse verzichten, denn geschmacklich braucht es den nicht. Aber wer gern Überbackenes isst, kann ihn natürlich trotzdem übers vegane Kartoffelgratin streuen.

Muskatnuss wiederum ist ja sowieso gesetzt, wenn es um Knollengerichte geht. Da muss ich nichts weiter zu sagen. Deshalb lasst uns jetzt am besten gleich loslegen mit dem Kochen – ihr werdet es nicht bereuen.

Diese Zutaten braucht ihr für 4 Personen:

Für den Auflauf:

  • 750 g Kartoffeln
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 100 g veganer Streukäse (optional)

Für die Soße:

  • 140 g Cashewkerne
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl (zum Anbraten)
  • 240 ml Gemüsebrühe
  • 240 ml pflanzliche Milch
  • 50 g Hefeflocken
  • 1 TL Muskatnuss (gemahlen)
  • Salz und Pfeffer

Und so gelingt die Zubereitung:

1. Im ersten Schritt den Ofen vorheizen (180 Grad Umluft). Außerdem heißes Wasser bereitstellen und die Cashews darin einweichen, etwa 20 Minuten lang. Danach abgießen.

2. Kartoffeln schälen. Zucchini und Aubergine waschen. Die Kartoffeln in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln, die anderen zwei Zutaten in etwas dickere Scheiben schneiden.

3. Nun die Soße zubereiten und dafür zunächst Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel anschwitzen. Knoblauch nur kurz mitrösten, dann die Pfanne vom Herd ziehen.

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4. Cashews, Brühe, Pflanzenmilch und Hefeflocken pürieren, bis eine feine Soße entstanden ist. Diese aufkochen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel einrühren und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

5. Eine Auflaufform (hier direkt bei Amazon bestellen*) einfetten. Darin je eine Schicht Kartoffeln, Zucchini und Aubergine auslegen und wiederholen, bis die Gemüsescheiben aufgebraucht sind. Dann die Soße darüber gießen und das Gratin 45 Minuten in den Ofen schieben. Nach 30 Minuten den veganen Käse darüber streuen, wenn ihr welchen nutzen wollt.

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Warum ich noch so ein großer Fan von diesem veganen Kartoffelgratin bin? Die Vorbereitungen halten sich zeitlich echt in Grenzen. Sie dauern gerade einmal 20 Minuten. Den Rest übernimmt dann der Ofen. Euch bleibt also genug Zeit, währenddessen schon einmal nach weiteren leckeren Aufläufen zu recherchieren. Wie wär's mit diesem Saison-Hit: Spargel-Auflauf: So zaubert ihr den köstlichen Ofen-Klassiker

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Und dann heißt es: Auflaufform aus dem Ofen holen, auffüllen und schlemmen! Ich wünsche euch viel Spaß dabei. Wenn ihr mögt, teilt euer veganes Kartoffelgratin übrigens gern mit uns auf Facebook und Instagram. Wir sind schon ganz gespannt, wie es euch schmecken wird!

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