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Gans oder gar nicht: Kreative Ideen für ein alternatives Weihnachtsmenü

von Julia Windhövel Erstellt am 19. Dezember 2014
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Gans oder gar nicht: Kreative Ideen für ein alternatives Weihnachtsmenü© Pinterest

Ihr würdet an Weihnachten gern mal was anderes als Gans essen? Kein Problem!

Alle Jahre wieder ... stehen Würstchen und Kartoffelsalat, Fondue, Raclette und natürlich eine Gans mit Rotkohl und Kartoffelklößen auf dem weihnachtlichen Speiseplan. Sehr lecker - aber auf Dauer irgendwie langweilig, oder? Wie wäre es denn mal mit ein wenig Abwechslung auf der Weihnachtstafel? Hier kommen Rezepte für ein Festmenü der etwas anderen Art. Einfach mal ausprobieren!

Vorspeise: Kürbis-Ziegenkäse-Cranberry-Crostini

Zutaten (für 8-10 Stück):

  • 1 Baguette-Stange
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1 kl. Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Butternut-Kürbis
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Handvoll Cranberries, halbiert
  • frischer Thymian
  • 1 Pk. Ziegenfrischkäse
  • Salz & Pfeffer

Und so geht's:
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Baguette-Stange in Scheiben schneiden, die Scheiben rundherum mit Olivenöl einpinseln, leicht salzen und pfeffern. Auf ein Backblech legen und erst 5 Minuten von der einen Seite und dann 3-4 Minuten von der anderen Seite backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Den Ziegenkäse auf die Scheiben streichen.

Für das Kürbis-Topping den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem restlichen Olivenöl anbraten, die Kürbiswürfel dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und so lange braten, bis der Kürbis bissfest ist. Dann die Cranberries dazu geben, nochmal kurz zusammen erhitzen und das Topping anschließend auf den angerösteten Baguette-Scheiben verteilen, fertig!

Hauptgericht: Zarter Truthahn in Honig-Knoblauch-Marinade (niedrig gegart)

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 Truthahn-Bein (ca. 900 g)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 EL frischer Thymian
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 1 EL Cayennepfeffer
  • 8 Knoblauchzehen, geschält und halbiert
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 Zwiebeln, geschält und halbiert
  • 2 EL Honig
  • 150 ml Hühnerbrühe

Und so geht's:
Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Das Truthahn-Bein abwaschen und trockentupfen, dann mit dem Salz und dem Pfeffer einreiben. In einer ofenfesten Auflaufform (Kasserolle) das Olivenöl auf dem Herd erhitzen, darin das Fleisch von beiden Seiten kross anbraten (ca. 3 Minuten von jeder Seite).

Dann die Zwiebeln, den Knoblauch, den Cayennepfeffer, den Honig und den Thymian dazu geben und für 2 Minuten brutzeln lassen. Die Brühe dazu gießen und das Fleisch mit einem Pinsel rundherum mit dem Brühe-Honig-Mix einpinseln. Die Lorbeerblätter mit in die Form legen, mit einem Deckel abdecken und für 4-5 Stunden in den Ofen geben. Regelmäßig mit dem Bratensaft einpinseln, damit das Fleisch nicht trocken wird.
Wenn das Fleisch gar ist und sich mit einer Gabel sehr leicht lösen lässt, nehmt ihr den Braten aus dem Ofen.

Zerfasert das Fleisch mit 2 Gabeln und legt es auf eine heiße Anrichteplatte bzw. verteilt es auf Teller. Dazu schmecken Semmelknödel und Orangen-Honig Rosenkohl (Rezept unten).

Beilage: Orangen-Honig-Rosenkohl

Zutaten (für 4-6 Portionen):

  • 750 g frischer Rosenkohl
  • Saft einer großen Orange
  • 2 TL Orangen-Abrieb (Bio-Orange!)
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 TL Honig
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Handvoll Cranberries, nach Belieben

Und so geht's:
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Rosenkohl putzen und halbieren. In einer großen Schüssel den Orangensaft, das Olivenöl und den Honig mit einem Schneebesen verrühren. Den Rosenkohl dazu geben und alles miteinander vermengen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den marinierten Rosenkohl darauf legen, mit Salz und Pfeffer würzen und für 35-40 Minuten in den Ofen geben, bis er außen knusprig und innen weich ist. Damit der Rosenkohl nicht von einer Seite zu braun wird, wendet ihr ihn am besten von Zeit zu Zeit ein wenig. Die Cranberries dazu geben, nochmal umrühren und in einer heißen Schale oder zum Fleisch auf Tellern servieren.

Dessert: Baiser-Tannenbäume

Zutaten (für ca. 12 Stück):​

  • 4 Eiweiß, Raumtemperatur
  • 270 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • grüne Lebensmittelfarbe
  • Backpapier
  • Spritztüte

  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Wasser
  • ​Deko-Sternchen etc. für den Baumschmuck

  • Puderzucker für den Schnee

Und so geht's:
Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Die Eier trennen, das Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel geben, dann steif schlagen, dabei das Salz einrieseln lassen. Einen Timer auf 7 Minuten stellen und innerhalb dieser Zeit nach und nach langsam und unter ständigem Mixen den Zucker einrieseln lassen. Die jetzt glänzend weiße Masse mit der Lebensmittelfarbe im gewünschten Grünton einfärben, die Masse in einen Spritzbeutel füllen und Tannenbäumchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen (mindestens 3 Fingerbreit Abstand zwischen den Bäumen lassen!). Das Blech in den Ofen schieben (mittlere Schiene) und die Bäumchen für 2 Stunden backen, dabei immer wieder mal checken, dass sie nicht braun werden. Wenn sie fertig sind, fühlen sie sich von außen leicht knusprig an.

Die Bäumchen gut abkühlen lassen, dann den Puderzucker mit dem Wasser anrühren, mit einem kleinen Pinsel (oder einem Zahnstocher) ein paar Tupfen auf die Bäumchen geben und damit die Deko festkleben. Wer mag, stäubt noch etwas Puderzucker als Schnee darüber.

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