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Liebe & Psychologie

Strippen wie die Profis: Ein kleiner Lehrgang für Anfänger

von der Redaktion Veröffentlicht am 2. Februar 2018
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Sich ausziehen kann jeder, sich aber wirklich sexy aus den Klamotten schälen ist eine Kunst, die man lernen kann.

Die richtige Atmosphäre und die eigene Ausstrahlung sind beim Strippen genauso wichtig, wie ein bisschen Vorbereitung. Wir verraten euch, worauf es beim Strippen für Anfängerinnen ankommt.

Überlegt euch, wann und wie ihr euren Schatz mit einem Strip überraschen wollt. Schafft vorher die richtige Atmosphäre und bereitet alles sorgfältig vor. Nichts ist abtörnender, als wenn während des Strippens erst mal der iPod angeschlossen werden muss oder ihr über das Spielzeugauto eures Jüngsten stolpert.

Das Wichtigste: Spaß

Strippen folgt nicht unbedingt strengen Regeln. Es geht letztlich darum, dass ihr jede Menge Spaß an der Sache habt und eure Freude und euer Sexappeal auf euren Partner überspringt. Und wenn ihr richtig Lust am Strippen habt, dann ist der Erfolg garantiert. Deshalb ist eigentlich das Wichtigste, den Song auszuwählen, bei dem ihr euch pudelwohl und gut fühlt.

Musik marsch!

Die Musik sollte schon ein wenig sexy und verrucht klingen. Aber schaut selbst, worauf ihr Lust habt. Ihr könnt sogar auf Techno strippen, wenn euch danach ist. Hauptsache ihr fühlt euch wohl mit dem Song und könnt euch gut zu dem Lied bewegen.

Hier entdecken: Die 15 besten Striptease-Songs

Spot an!

Der zweite wichtige Punkt neben dem richtigen Song: das Licht. Strippen in kalter Bürobeleuchtung sieht sicherlich etwas nüchtern und wenig verführerisch aus. Das richtige Licht kann hier wahre Wunder wirken. Warmes, gedämmtes Licht ist definitiv besser. Da seid auch ihr gleich viel lockerer. Schaltet die Deckenbeleuchtung also besser aus und zündet stattdessen ein paar Kerzen an.

Wer strippen will braucht Kleidung

Auch wenn es unlogisch klingt: Wer sich ausziehen will, muss sich erst einmal jede Menge anziehen. Und zwar mehr als sonst. Wer beim Strippen in normaler Tageskleidung anfängt, der ist nach Pulli und Shirt ganz schnell fertig und die Show ist vorbei. Kann gut sein, wenn man es eilig hat, aber da geht noch mehr!

Jede Menge anziehen heißt in dem Fall also: Sexy Unterwäsche mit allem Drum und Dran. Also gerne halterlose Strümpfe oder Strumpfhalter. Die sind einfach der Klassiker und gehören dazu. Dann schnallt auch der letzte Kerl, dass man sich hier nicht wie jeden Abend aus den Klamotten schält, sondern das ganze zur Show ausweiten will. Tipp: Den Slip über die Strumpfhalter anziehen. Dann könnt ihr die Strapse nämlich bis zum Schluss anbehalten.

Keine Kampfkleidung, bitte

Über die Wäsche kommen dann weitere Kleidungsstücke. Wenn ihr nur ein Kleid tragt, ist der Strip-Spaß zu schnell vorbei. Gut sind immer Röcke und Oberteile zum Aufknöpfen. Schlecht hingegen sind Skinnyjeans, die sich nur im Kampf ausziehen lassen oder Rollkragenpullover, mit denen das Ausziehen auch eher stressig wird, als entspannt.

Das Gleicht gilt für die Schuhe: Komplizierte Schnürschuhe sind eher hinderlich. Pumps lassen sich hingegen wunderbar leicht abstreifen. Riemchen-High Heels sehen super aus, die kann man dann vielleicht einfach "währenddessen" anlassen.

Strippen lernen wie ein Profi

Beim Strippen kommt es nicht auf Körpermaße oder Körbchengröße an, sondern auf das eigene Körpergefühl und darauf, sich wohl zu fühlen. Denn nur dann kann man beim Strippen loslassen und mit der richtigen Ausstrahlung ans Werk gehen.

​Macht euch am besten vor dem Strippen bewusst, welche Körperteile ihr besonders an euch mögt und setzt darauf den Fokus. Egal ob Po, Beine oder Brüste: Das, was ihr an euch besonders hot findet, könnt ihr gezielt inszenieren und betonen, indem ihr hier beim Ausziehen besonder viel Zeit und Liebe aufbringt.

Kleine Goodies

Damit ihr selbst in Stimmung kommt, könnt ihr auch mit etwas Einsatz von Schminke & Co dafür sorgen, dass ihr euch richtig heiß und super findet. Denn darum geht es letztlich: Ihr müsst euch selbst mega verführerisch fühlen. Kann heißen: Ein bisschen Make-up auflegen, die Haare beim Strippen einsetzen, indem ihr sie vorher hochsteckt und dann während eurer Inszenierung herunterlasst etc.

Auch gut: Leicht eingeölte Haut schimmert besonders sexy, noch schöner ist Selbstbräuner mit Glitzerpartikeln, der eurer Haut bereits einen Tag vorher den richtigen Ton zum Strippen verleiht. Sorgt dafür, dass die Partien eures Körpers rasiert sind, wo ihr es wichtig findet - ihr solltet euch selbst sexy fühlen. Auch lackierte Fuß- und Fingernägel sorgen für ein extra Wow-Gefühl. Egal, was euch selbst das Gefühlt gibt, gut auszusehen: Tut es! Er wird es nicht unbedingt wahrnehmen, aber ihr wisst es. Das ist der Punkt.

Profitipps zum Strippen

  • Jeder kennt sicherlich Striptease im Film oder von Profis wie Dita von Teese. Dann wisst ihr auch, wie tänzerisch und aufreizend sich Stripperinnen bewegen. Da ist jede Bewegung nicht einfach so und normal, sondern ein verführerisches Versprechen an euer Publikum. Ein Beispiel: Lasst die Beine, wenn ihr euch nach vorne beugt, gestreckt. Das sieht direkt mega professionell aus.
  • Spielt mit den Blicken. Schaut ihn an. Und auch den BH zieht ihr nicht einfach so aus, sondern macht das Ganze mit viel Tamtam: Wenn ihr euren BH öffnet, dann lasst zuerst die Träger einzeln über eure Schulter gleiten, dann erst den Verschluss öffnen, ihm kurz den Rücken zudrehen und dann erst zeigen, worauf er schon so lange wartet. Lasst euch alle Zeit der Welt - es wird ihn umso nervöser machen.

  • Eine Profi-Stripperin ist beim Strippen zwar mit den Gedanken ganz bei sich, sie ist sich aber auch immer genau bewusst, wie der Mann tickt, den sie vor sich hat. Will heißen: Sie beobachtet seine Reaktionen genau - und kann so schnell reagieren und sie merkt auch, was ihn besonders anmacht.
  • Stichwort Teasing: Haltet euren Partner in Schach. Er darf euch nicht anfassen, bis ihr es ihm erlaubt. Strippen ist schließlich auch ein Spiel mit der Sehnsucht.

Und jetzt viel Spaß bei eurer Striptease-Show! Denkt dran: Es geht allein um euch und euren Spaß dabei!

Promis & Profis, die sich bereits entblätterten:

  • Kristen Stewart holte sich bei den Dreharbeiten zu ihrem neuen Film „Welcome to the Rileys“, in dem sie eine Stripperin, aber auch eine Prostituierte mimt, beim Strippen blaue Flecken vom harten Tanztraining an der Striptease-Stange. „Es war hart, aber ich wollte es unbedingt schaffen“, so die Schauspielerin.
  • Für ihre Rolle als Stripperin im Film „Powder Blue“ hat Jessica Biel so ausgiebig trainiert, dass sie glatt die Schauspielerei an den Nagel hängen und ihren Lebensunterhalt durch Strippen bestreiten könnte.
  • Channing Tatum hat sich sogar wirklich seine Brötchen mit Strippen verdient: Als 18-Jähriger jobbte er als Profi-Stripper in einer Bar.
  • Bei den Dreharbeiten zu einer Folge „Desperate Housewives“ brach sich Teri Hatcher eine Rippe, als sie kopfüber an einer Stange hing, um perfekt zu strippen.
  • Erst war sie eine bekannte Stripperin, dann gefeierte Drehbuchautorin: Candygirl Diablo Cody alias Brooke Busey wurde für ihr Drehbuch zum Film „Juno“ mehrfach ausgezeichnet und ist jetzt auch angezogen ein Star.

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