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Liebe & Psychologie

Verhüten mit Kondom: 12 Dinge, die dabei gehörig schiefgehen können

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 10. Januar 2016

Das Kondom ist DAS Verhütungsmittel, wenn es darum geht, euch vor Geschlechtskrankheiten zu schützen. Deshalb sind Kondome gerade zu Beginn einer Beziehung oder bei kurzen Bekanntschaften die beste Wahl.

Aber so sicher so ein Kondom auch ist, es gibt ein paar Dinge, die es außer Kraft setzen können. Und die solltet ihr kennen. Hier sind zwölf Dinge, die ihr beim Gebrauch von Kondomen beachten solltet:

1. Ausrollen verboten

Das Kondom nicht vorher ausrollen, nur um zu gucken wie lang es ist und ob es intakt ist. Denn egal wie vorsichtig ihr es anfasst: Es kann dabei kaputt gehen.

2. Bitte früh genug

Das Kondom bereits vor dem ersten Eindringen anziehen. Schließlich gibt es die Ansteckungsgefahr sexueller Krankheiten und - was den Verhütungsschutz angeht - den berühmten Lusttropfen. Deshalb früh genug überziehen.

3. Nur ein Mal

Ja, ist eigentlich klar, wir sagen es trotzdem noch mal: Jedes Kondom nur ein Mal benutzen. Auch wenn es "nur" ausgepackt oder ausgerollt wurde: In dem Fall bitte wegwerfen und ein neues nehmen!

4. Doppelt hält NICHT besser

Ganz im Gegenteil: Nie zwei Kondome übereinander anziehen. Dadurch gehen sie kaputt.

5. Größenfragen

Ja, nicht jeder Mann ist gleich gebaut. Und wenn er extrem klein oder groß bestückt ist, kann so ein Otto-Normalverbraucher-Kondom schon mal nicht passen. Achtet bitte darauf: Ein Kondom muss die richtige Größe und Passform haben. Probiert vorher aus, welches für euch bzw. ihn passend ist.

6. Noch frisch?

Auch ein Kondom hat ein Haltbarkeitsdatum. Und nur bis zu dem sollte es auch verwendet werden. Sonst könnte es porös sein. Zum Glück gibt es die Lümmeltüten überall und für wenig Geld. Daran sollte man also echt nicht sparen.

7. Gleitmittel & Co.

Scheidentrockenheit kann dazu führen, dass ein Kondom reißt. Deshalb verwenden viele Paare Gleitmittel. Vorsicht jedoch mit Lotionen, Vaseline und anderen öl- und fetthaltigen Flüssigkeiten in Verbindung mit einem Kondom. Sie können das Kondom beschädigen. Verwendet nur extra für Kondome geeignete Gleitmittel.

8. Zäpfchen und Salben

Achtung auch mit Zäpfchen und Salben für die Scheide. Auch sie können Kondome kaputt machen. Am besten die Packungsbeilage lesen.

9. Zerreißprobe

Leider kann ein Kondom immer mal wieder reißen. Deshalb allerdings immer extra doppelt dicke Kondome zu verwenden, ist nicht notwendig. Auch die gefühlsechten sind sicherheitsgeprüft und haltbar. Ihr solltet einfach nicht zu wüst mit dem Kondom umgehen und ein wenig auf rissige Fingernägel und spitze Gegenstände achten.

10. Zurück, marsch marsch!

Achtung auch, wenn er den Penis nach dem Samenerguss rauszieht. Manchmal bleibt das Kondom dann in der Scheide stecken, weil sein bestes Stück bereits erschlafft ist. Deshalb immer früh genug rausziehen und dabei das Kondom festhalten.

11. Inside out

Man kann ein Kondom auch falsch herum anziehen. In dem Fall lässt sich das Kondom nicht abrollen. Vorsicht jedoch, wenn ihr das Kondom jetzt einfach umdreht und richtig aufsetzt. Es könnte sich bereits Sperma daran befinden. Besser ein neues nehmen.

12. Speicherplatz beachten

Beim Überstreifen des Kondoms die kleine Gummispitze mit den Fingern zusammendrücken, damit keine Luft eingeschlossen wird. Nur so bleibt oben Platz genug für das Ejakulat.

Quellen:

Weitere Tipps und Infos zur Verhütung mit Kondom gibt es auf den Informationsportalen von Profamilia oder vom Berufsverband der Frauenärzte e.V.

von Fiona Rohde

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