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Damenbart entfernen: So wirst du die lästigen Härchen los

von der Redaktion Veröffentlicht am 3. Februar 2018
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Dich stören sichtbare Härchen im Gesicht? Hier erfährst du, wie du einen Damenbart am besten entfernen kannst und worauf du dabei achten solltest.

Ein Damenbart ist nichts Schlimmes und weit verbreitet. Meist sind die sichtbaren Härchen über der Oberlippe genetisch bedingt oder auf ein hormonelles Ungleichgewicht zurückzuführen. Auch andere Erkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente können als Auslöser in Frage kommen. Die Ausprägung des Problems kann dabei sehr unterschiedlich sein. Während die eine nur einzelne, feine Härchen stören, plagen andere kräftige Haare im gesamten Gesichtsbereich und Hals.

Aber kein Grund zur Panik: Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, die lästigen Härchen im Gesicht loszuwerden und den Damenbart zu entfernen. Hier kommen die Vor- und Nachteile von 8 Behandlungsmethoden.

1. Damenbart rasieren

Der Vorteil des Rasierens liegt auf der Hand: Es geht schnell und ist kostengünstig. Nicht wenige Frauen mit Damenbart greifen darum einfach mal schnell zur Klinge.

Der Nachteil: Den Damenbart auf diese Weise zu entfernen bedeutet, dass die Haare schnell und stoppelig nachwachsen - das ist im Gesicht nicht anders als an den Beinen. Immerhin: Das Haarwachstum wird durch das häufige Rasieren nicht gefördert.

2. Härchen mit der Pinzette zupfen

Ein schwach ausgeprägter Damenbart lässt sich mit der Pinzette gut in den Griff bekommen. Vorteil: Das ist preisgünstig und unkompliziert. Nachteil: Die Härchen können bei der nicht schmerzfreien Prozedur leicht abbrechen.

3. Damenbart entfernen mit Waxing und Sugaring

Beim Wachsen werden die Härchen ruckartig aus der Haut gezogen. Der Vorteil: 2-3 Wochen Haarfreiheit sind drin, bis sie wieder nachwachsen - und dies mit dünner Spitze und ohne Stoppeln. Es gibt sowohl Heißwachssysteme als auch Kaltwachsstreifen und Zuckerpaste für das Gesicht - ja nachdem, was euch lieber ist.

Der Nachteil: Wer selbst wachst, riskiert Verbrennungen, wenn zu heißes Wachs aufgetragen wird. Das Abziehen der Wachsstreifen erfordert außerdem etwas Übung und kann unangenehm sein. Professionelle Kosmetikstudios sind die sicherere aber auch teurere Variante.

4. Anwendung mit dem Epilierer

Elektro-Epilierer ziehen nach dem Pinzetten-Prinzip das Haar aus der Wurzel. Der Vorteil: Die Haare bleiben bei erfolgreicher Anwendung bis zu drei Wochen weg.

Der Nachteil: Die meisten Geräte sind jedoch für eine Verwendung über der Oberlippe zu groß. Es gibt spezielle Epilierer für die Bikini-Zone, die so klein sind, dass sie auch im Gesicht eingesetzt werden können. Die Anwendung kann jedoch schmerzhaft sein und die Härchen können abbrechen.

5. Haare im Gesicht färben

Sind die Härchen fein und nur durch ihre dunkle Pigmentierung ein optisches Problem, kommt das Färben in Frage. Durch eine extreme Blondierung mit sogenannten Bleichcremes werden die Härchen nahezu unsichtbar. Der Vorteil: Diese Methode ist schmerzfrei.

Der Nachteil: Sehr empfindliche Haut kann gereizt auf die chemische Behandlung reagieren. Ist die Behaarung etwas stärker, fällt sie auch in Weißblond noch auf.

6. Damenbart entfernen durch Threading

Beim sogenannten 'Threading' wird ein Faden wird mit den Fingern schnell gedreht und dabei über die Haut geführt. Dabei werden die Haare aus der Haut 'gezwirbelt'. Vorteil: Diese Technik soll weniger schmerzhaft als Wachsen sein.

Nachteil: Sie kann nicht selbst angewandt werden. Mittlerweile bieten aber viele Kosmetikstudios Fadenepilation an.

Grundsätzlich gilt: Alle Methoden, bei denen das Haar mechanisch entfernt oder gekürzt wird (Rasieren, Wachsen, Zupfen usw.), bergen das Risiko, dass das Haar anschließend einwächst. Das kann zu Pickeln oder im schlimmsten Fall zu Abszessen führen. Wenn eure Haut generell zu Unreinheiten neigt, solltet ihr die Methoden langfristiger Haarreduktion vorziehen.

7. Haare langfristig entfernen dank Laser oder IPL

Laser: Medizinische Laser senden Lichtimpulse über das Haar zur Haarwurzel. Dort wird die Lichtenergie in Wärme umgewandelt. Man geht davon aus, dass diese die haarbildenden Zellen schädigt. Das Haar fällt anschließend aus und wächst im Idealfall nicht mehr nach. Vorteile: Die Haarreduktion ist langanhaltend und weniger schmerzhaft.
Nachteile: Nur dunkel pigmentiertes Haar ist behandelbar. Außerdem ist die Behandlung - je nach Aufwand - nicht gerade kostengünstig.

IPL: Intensive Lichtimpulse werden über das Haar zur Haarwurzel geschickt. Dort erzielen sie den gleichen Effekt wie der Laser. Nachteil: Der Kopf eines IPL-Gerätes ist meist zu groß, um damit sehr kleine Areale im Gesicht zu behandeln. Die Geräte für den Hausgebrauch reduzieren das Haarwachstum zudem nicht so nachhaltig wie der Laser und müssen regelmäßig angewandt werden, damit die Härchen dauerhaft wegbleiben.

8. Damenbart langfristig entfernen mit Elektro-Epilation

Ein feiner Draht wird in den Haarschaft eingeführt und leitet Strom an die Haarwurzel. Bei erfolgreicher Durchführung wird diese zerstört, das Haarwachstum damit gestoppt. Vorteil: Die Methode kann - anders als beim medizinischen Laser - auch bei hellem Haar angewandt werden. Nachteil: Sie ist sehr schmerzhaft und zeitaufwändig - und damit teuer. Daher ist diese Methode nur für einzelne Härchen zu empfehlen, die nicht durch den Laser oder IPL entfernt werden können.

Fazit

Die DIY-Verfahren bieten sich an, wenn das Problem "Damenbart" sich auf sehr kleine Areale im Gesicht beschränkt und die häufige Entfernung der Haare als unkompliziert empfunden wird. Ist der Haarwuchs in eurem Gesicht stärker ausgeprägt oder eure Haut im Gesicht sehr empfindlich, sind die langfristigen Methoden wie Laser, IPL und Elektrolyse die bessere Wahl.

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