Home / Fashion & Beauty / Make-up & Pflege / Pickel abdecken in 3 Schritten: So werden Hautunreinheiten unsichtbar!

© birchbox.com
Fashion & Beauty

Pickel abdecken in 3 Schritten: So werden Hautunreinheiten unsichtbar!

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 1. August 2017

Pickel sind wie ungebetene Gäste. Manche tauchen plötzlich auf, andere kündigen sich schon Tage vorher an. Doch immer ist ihr Erscheinen ärgerlich - und schlecht für unser Selbstbewusstsein. Der unerwünschte Gast muss also so schnell wie möglich wieder verschwinden. Aber wie?

Rötungen, kleine Hautunreinheiten, Mitesser.... Das will keiner im Gesicht haben. Und zum Glück gibt es verschiedene Mittel, die großen oder kleinen Hautprobleme zu bekämpfen. Einen fiesen Pickel im Eiltempo loszuwerden ist aber leider nicht möglich: Das Abheilen des Bösewichts kann mehrere Tage dauern. Und bis die betroffene Haut wieder aussieht wie vorher, können mehrere Wochen vergehen. Gut, dass sich die Hautunreinheit in der Zwischenzeit mit kosmetischen Mitteln geschickt kaschieren und damit fast unsichtbar machen lässt.

Wir erklären euch, wie ihr Pickel so abdecken könnt, dass sie keinem mehr auffallen.

1. Schritt: Gründliche Reinigung

Bevor die betroffenen Hautstellen abgedeckt werden, müssen sie gründlich gereinigt werden. Nur so verhindert ihr, dass aus einem harmlosen Pickelchen eine richtige Entzündung wird.
Wascht euer Gesicht mit einem milden Reinigungsprodukt und tragt anschließend mit einem Wattepad Gesichtswasser auf.

Dann knöpft ihr euch den Übeltäter konkret vor: Behandelt den Pickel mit einer speziellen Creme oder Tinktur. Die darin enthaltenen Wirkstoffe (z.B Benzoylperoxid oder Salicylsäure) bekämpfen zum einen die Pickel-bildenden Bakterien, zum anderen wirken sie leicht schälend und regen die Erneuerung der Haut an. Wartet einige Minuten, bis die Haut das Spezialprodukt gut aufgenommen hat und entfernt eventuelle Rückstände mit einem sauberen Wattepad.

Es ist wichtig, das Gesicht gut zu reinigen... Aber mit welchem Produkt? Dieser Test verrät dir, welche Gesichtsreinigung zu deiner Haut passt!

2. Schritt: Foundation

Unreine Haut ist oft leicht fleckig und weist vielleicht noch Pickelmale auf. Mit einer Grundierung wird daraus ein ebenmäßiger Teint. Achtet darauf, dass die Foundation ölfrei ist. Unreine Haut hat schon genug mit dem natürlichen Hautfett zu kämpfen. Außerdem sollte das Produkt nicht „komedogen“ sein. Komedogen werden kosmetische Substanzen genannt, die die Ausgänge der Talgdrüsen verstopfen.

Gerade unreine, fettige Haut reagiert auf komedogene Stoffe schnell mit Pickeln oder Mitessern (Fachbegriff: Komedone). Achtet auf den Verpackungstext. Nicht komedogene Produkte sind meist gekennzeichnet. Make-up für unreine Haut enthält außerdem meist antibakterielle Substanzen, die den Pickel-verursachenden Bakterien das Leben schwer machen.

Tipp: Geht sparsam mit der Foundation um und verwischt den Übergang zu Hals und Ohren gut. Wer unter unreiner Haut leidet, neigt oft dazu, die Grundierung zu dick aufzutragen, um ja alle Unreinheiten zu verdecken. Doch damit wird das Problem leider nicht kaschiert, sondern optisch noch hervorgehoben.

Die richtige Foundation aussuchen: So findet ihr das richtige Make-up für eure Haut!

3. Schritt: Täuschen und Tarnen

Ein unverzichtbares Werkzeug um Pickelchen und kleine Hautmakel abzudecken ist ein Korrekturstift oder ein Concealer, der speziell für Unreinheiten konzipiert wurde. Um die Unreinheit erfolgreich zu kaschieren ist es nämlich wichtig, dass die Rötung der betroffenen Stelle farblich neutralisiert wird. Wer im Kunstunterricht gut aufgepasst hat, weiß, dass das am besten mit einem grünlichen Farbton erreicht wird.

So geht's: Einfach die Farbe auf die trockene, saubere Hautstelle auftragen und mit dem Finger leicht einklopfen. Keine Sorge: Das Grün verschmilzt sofort mit eurem Teint. Verwischt mögliche Übergänge zur umgebenden Haut vorsichtig, damit keine sichtbaren Konturen bleiben.

Abdeckstift, Concealer... Aber was sind eigentlich Color Correcting-Produkte?

4. Schritt: Puder

Zum Abschluss wird loser oder fester Gesichtspuder aufgetragen. Er vereinheitlicht nicht nur den Teint, sondern fixiert auch das Korrektur-Make-up. Ein weiterer Vorteil: Puder saugt überschüssigen Talg auf, ohne die Haut auszutrocknen.

Achtet auch hier auf Produkte mit dem Gütesiegel für fettige, unreine Haut: „nicht komedogen“. Puder, die zu mindestens 95 Prozent aus Mineralien bestehen, erfüllen diese Anforderung übrigens von Haus aus und sind sehr gut hautverträglich.

Transparenter Puder ist zwar für jeden Hautton geeignet, deckt aber nicht so gut. Für etwas mehr Deckkraft solltet ihr getönten Puder verwenden. Am besten ist er eine Nuance heller als ihre natürliche Hautfarbe. Zu dunkler Puder lässt den Teint schnell fleckig wirken.

Wichtig: Bitte den Puder immer mit einem sauberen Pinsel oder einer gründlich gereinigten Quaste auftragen. Wenn durch schmuddeliges Werkzeug noch mehr Bakterien auf die Haut gelangen, sind neue Pickel nur eine Frage der Zeit. Am besten verwendet ihr Puder speziell für unreine Haut, denn er wirkt antibakteriell. Damit kaschiert ihr nicht nur geschickt, sondern bekämpft auch noch die Auslöser der unschönen Unreinheiten.

Schön mit Snukieful: BB, CC & Foundation - was benutze ich wofür?

Das könnte euch auch interessieren:

Sitzt, hält und schmiert nicht: So gelingt ein 24 Stunden Make-up

Hautpflege: 6 Fehler, die jeder macht (und wie man sie vermeidet)

7 Tipps für eine umwerfende Haut vollter Leuchtkraft

Fettige Haut: 6 Tipps gegen Hautglanz & große Poren

Auch auf gofeminin: Absolute No-Gos: Das sind die häufigsten Schminkfehler

Bitte nicht! Das sind die häufigsten Schminkfehler © unsplash.com/Jazmin Quaynor
von Sophia Karlsson

Das könnte dir auch gefallen