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Reibeisenhaut loswerden: Die besten Tipps gegen die Pickelchen

von Inga Back Veröffentlicht am 5. September 2019
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Ihr habt Reibeisenhaut an den Beinen oder raue Stellen mit Pickelchen an den Oberarmen? Wir erklären euch, woher das Hautproblem kommt und was wirklich gegen Reibeisenhaut hilft.

Für diejenigen, die ihr Leben lang unter den Pickelchen an den Oberarmen, Oberschenkeln oder sogar im Gesicht gelitten haben: Es gibt Hoffnung! Reibeisenhaut oder auch Keratosis Pilaris ist vielleicht nicht heilbar, aber behandelbar.

Wenn man weiß, woher sie kommt, muss man lediglich ein paar Dinge beachten, um in Zukunft trotz allem eine samtig-weiche Haut zu haben.

Reibeisenhaut: Woher kommen die Pickelchen?

Fast die Hälfte aller Erwachsenen ist von Reibeisenhaut betroffen und oft glauben sie über Jahre hinweg, sie würden irgendetwas falsch machen und dadurch die Pickel an den Armen verursachen. Dabei ist Reibeisenhaut genetisch bedingt.

​Keratosis Pilaris ist eine Hautstörung, bei der sich Keratin durch eine Überproduktion in den Haarfollikeln sammelt und diese verhornt. So entsteht die raue Hautoberfläche - daher auch die Assoziation mit einem Reibeisen. Am häufigsten tritt sie an den Oberarmen und Oberschenkeln auf, doch auch das Gesicht oder der Po können betroffen sein.

Tschüss Pickelchen: Die besten Tipps gegen Reibeisenhaut

Reibeisenhaut ist vielleicht genetisch bedingt, das heißt jedoch noch lange nicht, dass man das Problem kosmetisch nicht in den Griff bekommen kann. Die Hornschuppen werden nicht abgetragen, sondern sammeln sich im Haarfollikel, wo sie Entzündungen hervorrufen. Diese machen sich dann in Form von Pickeln bemerkbar, die einer Gänsehaut ähneln. Trockene Haut verstärkt diesen Effekt noch zusätzlich.

​​Die Lösung liegt also auf der Hand: Wir müssen die Verhornungen abtragen, Entzündungen verhindern und die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Eine komplettes Verschwinden der Pickelchen ist dadurch zwar nicht möglich - die Hautstörung bleibt leider oft ein Leben lang erhalten - doch sie lassen sich damit drastisch reduzieren.

Im Video: Die 7 besten Anti-Pickel-Methoden

Peelings gegen Reibeisenhaut

Wer mit Reibeisenhaut zu kämpfen hat, kann also durch regelmäßige Peelings schon viel erreichen. Besonders effektiv sind Peelings mit Beta-Hydroxysäure (BHA). Die Fruchtsäure entfernt nicht nur die Hornschuppen, der darin ebenfalls enthaltene Wirkstoff Salicylsäure wirkt außerdem entzündungshemmend, sodass die roten Pickel abheilen können.

Reibeisenhaut reduzieren: Die richtige Creme und Pflege

Die richtige Pflege unserer Haut beginnt mit Feuchtigkeit. Trockene Haut begünstigt Reibeisenhaut. Damit unsere Haut nicht austrocknet, müssen wir also in erster Linie ausreichend Wasser trinken. Zusätzlich dazu können wir jedoch mit einer guten Bodylotion nachhelfen. In diesem Zusammenhang sind Bodylotions mit Urea hilfreich.

Urea ist ein Harnstoff, der von Natur aus in der Haut ​vorkommt und dort Wasser bindet. Mit einer zusätzlichen Portion Urea helfen wir unserer Haut also mehr Feuchtigkeit zu speichern. Außerdem wirkt der Harnstoff heilungsfördernd und kann Verhornungen lösen.

Hilft Öl bei Reibeisenhaut?

Auch Öle können dabei helfen Verhornungen aufzuweichen und Entzündungen zu lindern. Besonders bewährt haben sich dabei Öle, die Vitamin E enthalten. Vitamin E hilft dabei, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu verbessern und hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung. Ein netter Bonus ist, dass Vitamin E sogar den Hautalterungsprozess verlangsamen kann. Besonders hoch ist die Konzentration in Argan- oder Olivenöl.

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