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Liebe & Psychologie

14 Dinge, die man mit 30 besser nicht mehr machen sollte

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 11. Mai 2015
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Wenn man jung ist und noch seinen Weg sucht, die Welt einem offen steht und alles möglich scheint, hat man eine bestimmte, freie, unbedarfte Art durchs Leben zu gehen. Mit 30 ist das jedoch irgendwann anders.

Was ihr in eurem Leben besser bleiben lassen solltet, wenn ihr auf die 30 zugeht oder die magische Zahl bereits überschritten habt:

1. Jeden Trend mitmachen

Niemand sagt, dass man sich langweilig anziehen muss, wenn man älter wird. Aber das heißt nicht, dass man sich mit 30 noch in jedes angesagte Trendteil zwängen muss, nur weil es gerade in ist. Adieu, Kleinmädchen-Rosa-Bonbonwelt-Klamotte! Ab jetzt ziehen wir nur noch Sachen an, die zu uns passen - egal, was der Trend sagt.

2. Ohne Sinn und Verstand konsumieren

Und noch eins sollte man sich tunlichst überlegen, wenn man shoppen geht: Muss man alls kaufen, nur weil es billig ist? Wie und unter welchen Bedingungen wird das hergestellt, was ich kaufe? Und sind da Second Hand-Klamotten und Tauschbörsen nicht viel sinnvoller? Hinterfrage die Dinge, die du kaufst und frage dich auch: Brauche ich das wirklich alles? Das meiste hat man in dem Alter doch sowieso schon zu Hause.

3. Lustige Wortabkürzungen benutzen

LOL, hopsende Emoticons und kotzende Einhörner. Satzzeichen? Muss nicht sein. Grammatik? Verzichtbar. Nun, das macht anfangs sicher noch Spaß, aber verdirbt einem früher oder später doch insgeheim den Schreibstil und das Vermögen, sich in ganzen Sätzen auszudrücken. Bis man sich irgendwann dabei erwischt, dass man "Ey, Alter, Ikea?" sagt. Mit 30 sollte man irgendwann raus sein aus der SMS-LOL-Bussel-Sprache.

4. Fast Food mampfen

Schnell mal unterwegs dem Verlangen nach einem Burger und ein paar Pommes nachgeben? Sich mit ketchup-verschmierten Händen den Mund abwischen, während man versucht die krümeligen Hälften des Burgerbrötchens daran zu hindern auf den Fußboden zu fallen? Zu oft sollte man sich diesem zweifelhaften Vergnügen nicht hingeben, denn das fettige Essen ist weder gut füt die Figur, noch für die Gesundheit. Zwei oder drei selbstgekochte Gerichte sollte man mit 30 schon draufhaben oder?

5. Die Klappe halten, wenn man eigentlich etwas sagen sollte

Jemand wird ungerecht behandelt und du kriegst es hautnah mit? Wo man früher vielleicht noch weggesehen hat, weil man selbst unsicher und ängstlich war, sollte man den Mund aufmachen und etwas sagen. Auch wenn ein Freund ganz offensichtlich haarsträubende Meinungen vertritt, die andere verletzen, darf man ihm offen die Meinung sagen. Es gibt Situationen, in denen darf man nicht mehr schweigen. Spätestens mit 30 hat man genug Selbstbewusstsein!

6. Sich in sozialen Netzwerken rumstreiten

Die ellenlangen Gefühlsbekundungen und Meinungsäußerungen in sozialen Netzwerken sind längst zur Unart geworden. Oft geht es gar nicht mal mehr um die Sache, sondern vielmehr darum, sich selbst zu profilieren, andere anzugreifen, zu beschimpfen und als Idioten hinzustellen. Fragwürdig. Sollte man lassen.

7. Wie eine Prinzessin verhalten

Lange ist man Papas Liebling gewesen, das Nesthäkchen, Mamas Beste, die Kleine, die Prinzessin. Aber diese Rolle kann man nicht ewig in seinem Leben weiterführen. Spätestens außerhalb der Familie, wenn es darum geht, auf eigenen Füßen zu stehen und selbstbestimmt zu leben, kann man wirklich nicht mehr die holde Prinzessin mimen. Mit 30 sollte man seinen Platz im Leben für sich gefunden haben und wissen, wo man steht und wer man ist. Mit Prinzessinengehabe sollte das in den seltensten Fällen etwas zu tun haben.

8. Mit Schminke einschlafen

Weiß man eigentlich auch schon seit man 20 ist, aber geändert hat es trotzdem nichts an der Tatsache, dass man nach der Party mit voller (Schmink-) Montur ins Bett gefallen ist. War ja auch ok, weil man am nächsten Tag eben nicht total verquollen aussah. Problem ist nur, dass sich das mit 30 irgendwann ändert und dir deine Haut es wenig dankt, wenn du sie abends nicht abschminkst und ihr eine Nachtpflege zum Regenerieren gönnst. Deshalb sei mal nett zu ihr.

9. Einen perfekten Körper wollen

Wer sich mit 30 schon über erste Fältchen ärgert und lauthals über etwaige Schönheitskorrekturen schwadroniert, sei es die kleine Botoxspritze oder das Fettabsaugen, der sollte besser seinen schönen, unoperierten Mund halten. Wer sich in dem Alter über den Verfall des perfekten Bodys sorgt, hat scheinbar keine anderen Probleme. Es ist der Lauf der Dinge, dass man älter wird und auch das Äußere das Alter zeigt. Du bist 30 und fabelhaft, so wie du bist!

10. Friends with benefits oder Mingle sein

Man sucht und probiert aus, man scheitert und man gewinnt - mit der Liebe in den 20ern ist es manchmal wie beim Glücksspiel. Aber wenn man langsam auf die 30 zusteuert, dann sollte man es mit dem wilden Ausprobieren und Ausleben irgendwann sein lassen und sich jemanden suchen, mit dem man sich mehr als Fesselspielchen und ein bisschen Ablenkung vorstellen kann.

11. Sich nicht um seinen Körper scheren

Ja, der Körper. So lange er perfekt aussieht und super funktioniert, ist alles in bester Ordnung. Aber Gesundheit ist nicht gottgegeben und kann auch schon mal riskiert werden. Deshalb fang nicht mit 30 an zu rauchen, den Sport an den Nagel zu hängen wegen all dem Jobstress und zur Couchkartoffel zu mutieren. Auch wenn du dich noch topfit fühlst, solltest du schon jetzt deinem Körper ein paar Streicheleinheiten gönnen. Sei es gute Ernährung, mehr Schlaf, weniger Exzesse und Alkohol, dafür mehr Auszeiten, Auspowern beim Sport und guter Sex. Klingt doch gar nicht so unattraktiv, oder?

12. Sich nicht für das interessieren, was in der Welt passiert

Eine Zeit in seinem Leben ist man sicher nur mit sich selbst beschäftigt. Wer bin ich, wo will ich hin, wovon träume ich? Aber bei all diesen Fragen sollte und muss immer noch ein bisschen Aufmerksamkeit für den Rest der Welt da sein. Man sollte sich schon darüber informieren, was in der Welt passiert, wählen gehen (!), sich eine Meinung bilden und einfach mal über den Tellerrand seines kleinen Lebens hinausschauen.

13. Das Handy mit ins Bett nehmen

Wer sich kaum von seinem Handy trennen kann und es wirklich überall mit hinnimmt, der sollte sich irgendwann einmal selbst auf die Finger hauen. Nachts neben dem Kopfkissen und selbst, wenn man auf die Toilette geht? Da sollte man sich fragen, auf welchen weltwichtigen Termin man da gerade wartet. Zumal man auf dem Klo auch kaum mit Hollywood oder dem Traummann telefonieren möchte, oder?

14. Nur Schund lesen

In der Schule gabe es Goethe, Trakl und Kafka. Und heute? Kann es sein, dass sich dein Lesepensum auf Facebook, Mails und schlechte Schundromane beschränkt? Vielleicht noch der neueste Harry Potter, aber das war es auch schon. Dann überleg dir mal, welche Literatur man in seinem Leben gelesen haben sollte, mach dir eine Liste und fang an, die Liste abzuarbeiten. Ab und an etwas mehr Arbeit für die grauen Zellen steht uns allen gut. Geist ist sexy. Mach was draus!

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