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Schamlos glücklich: Dinge, die man unbedingt mal nackt tun sollte

von Fiona Rohde ,
Schamlos glücklich: Dinge, die man unbedingt mal nackt tun sollte© iStock
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Peinlich oder völlig normal? Beim Thema Nacktheit scheiden sich die Geister. Dabei ist es die natürlichste Sache der Welt. Und es gibt ein paar Dinge, die nackt einfach unfassbar gut sind. Und wir reden nicht mal von Sex.

Inhalt
  1. · Nackt schlafen
  2. · Nackt schwimmen
  3. · Nackt sonnenbaden
  4. · Nackt essen
  5. · Nackt in der Bude rumrennen
  6. · Nackt im Regen stehen
  7. · Nackt-Selfie
  8. · Nackt mit Freunden abhängen
  9. · Nackt-Fotoshooting

Die einen fahren jedes Jahr in den FKK-Urlaub, andere trauen sich nicht mal in die Sauna oder vor dem Partner nackt rumzulaufen: Was das Thema Nacktheit angeht, ticken wir extrem unterschiedlich. Oft hängt unsere Einstellung dazu mit dem Verhalten unserer Eltern zusammen und damit, wie wir erzogen wurden.

Denn wer seine Mutter, seinen Vater oder die Geschwister nie nackt gesehen hat, tut sich womöglich als Erwachsener schwerer mit der Textilfreiheit und einem entspannten Körpergefühl. Und dann ist es nicht so einfach, sein Schamgefühl mal eben auf links zu krempeln.

Dabei ist Nacktsein absolut top und kann wie ein Befreiungsschlag wirken. Ein Selbstversuch ist es auf jeden Fall wert. Wir haben uns überlegt, was man nackt so alles machen könnte. Hier kommen neun Nackt-Ideen - für Anfänger und Fortgeschrittene. Probier es aus, fühl dich wohl und entdecke Wahrnehmung und Körpergefühl auf einer ganz neuen Ebene.

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1. Nackt schlafen

Fangen wir ganz harmlos und klein an: Nackt zu schlafen, ist natürlich ein Klassiker. Dabei schlafen laut Umfragen lediglich 5 % hüllenlos (Quelle: statista.com). Gehörst du also bisher noch zu den 95 %, die Pyjama, Shirt und Nachthemd im Bett bevorzugen, dann teste es aus. Gerade im Sommer ein echtes Wohlfühlerlebnis. Nackt schlafen ist einfach schön, sexy und gesund (es sei denn natürlich, man ist gerade krank).

Vor allem, wenn man es zu zweit tut, ist nackt schlafen eine extrem schöne Sache. Aber eben nicht nur. Also gönn dir selbst das Vergnügen, auch allein nackt zu schlafen. Idealerweise in einem frisch bezogenen Bett oder ganz ohne Decke!

2. Nackt schwimmen

Wer noch nie nackt in die Wellen gesprungen ist, der hat echt was verpasst. Es ist das Gefühl, mit den Elementen zu verschmelzen, sich klein und winzig zu fühlen und doch eins mit Wasser, Wellen und Wind. Und das betrifft nicht nur Reisende am Meer: Nackt in einem See zu schwimmen, im Pool oder in einem Fluss ist einfach ein unfassbar tolles Gefühl.

Wer erstmal nur "oben ohne" austesten will: Auch gut. Jeder taste sich so ran, wie er mag. Schließlich sollst du allein diesen Moment und dieses Gefühl genießen.

3. Nackt sonnenbaden

Einmal nahtlos braun sein? Die Sonnenstrahlen auf der nackten Haut spüren - und zwar überall? Sich nackt am Strand, in der Natur oder im eigenen Garten zu sonnen - perfekt. Dabei geht es nicht mal darum, keinen Bikiniabdruck auf der Haut zu haben und ein durchgängiges Braun. Hier geht es vielmehr darum, die warmen Sonnenstrahlen überall auf dem Körper zu spüren.

Nackt zu sein, hat etwas mit Sinnlichkeit zu tun. Aber hiermit ist eben nicht nur die Sexiness gemeint, sondern auch Sinnlichkeit in der Bedeutung von "mit allen Sinnen". Die Wärme der Sonnenstrahlen, die Kühle des Schattens, dazu der Wind auf deiner Haut - all das kannst du mit allen Sinnen erspüren und genießen.

4. Nackt essen

Auch Essen ist eine sinnliche Angelegenheit. Nackt zu essen setzt dem ganzen noch das Krönchen auf. Und dabei muss es nicht bleiben. Denn die Leckereien dürfen natürlich auch gerne in Kontakt mit der Haut kommen. Und mit Sahne, Honig und prickelndem Champagner auf nackter Haut lässt sich schon was anstellen, oder?

Auch wenn ihr euch womöglich vorkommen werdet, als würdet ihr ein Erotikfilmchen nachahmen. Aber mal ganz im Ernst: Nur deshalb etwas nicht auszutesten, weil man davon ein klischeehaftes Bild hat, wäre schade. Denn vielleicht werdet ihr ja Fans vom nackt essen und verhelft eurem Liebesleben ganz nebenbei auf die Sprünge.

Video: Interessante Studie zu Bodypositivity

Video von Aischa Butt

5. Nackt in der Bude rumrennen

Miese Laune? Dann brezel dich was auf und tanz durch deine Bude, vor dem Spiegel, wonach auch immer dir ist. Natürlich nackt. Aufbrezeln heißt in dem Fall: Sei einfach du, so wie Gott dich schuf - mehr brauchst du nicht. Du wirst dich anders fühlen, im Idealfall frei und unbeschwert.

Natürlich fühlt sich nicht jeder nackt gleichermaßen wohl, schon gar nicht vor dem Spiegel. Aber genau daran können wir etwas ändern, indem wir uns nicht ständig verhüllen, sondern wieder lernen, wie unser Körper aussieht. Nackt und ohne Filter. Einfach so schön und ehrlich wie er nun mal ist. Es wird anfangs ungewohnt sein, aber vielleicht stärkt es dein Selbstwertgefühl und sorgt dafür, dass du ganz entspannt und unbefangen mit deiner neu entdeckten Nacktheit umgehen kannst.

6. Nackt im Regen stehen

... am besten so, dass es keiner sieht natürlich. Wer will schon ein Bußgeld für Nacktsein bekommen? Dennoch ist es eine großartige Erfahrung, nackt in einem Regenschauer zu stehen. Vielleicht hast du ja ein Plätzchen im Garten, das nicht jeder einsehen kann, oder eine Dachterrasse oder du bist irgendwo in der Natur, wo niemand dich sieht.

Du wirst das Gefühl der Regentropfen auf deinem nackten Körper genießen. Idealerweise erwischst du einen warmen Sommerregen. Das wäre natürlich das Deluxe-Regen-Programm.

7. Nackt-Selfie

Was Kim Kardashian kann, kann jede Frau. Warum sollten wir nicht auch mal genießen, wie verführerisch wir nackt aussehen? Diese Selfies solltest du auch niemandem schicken oder für irgendjemanden machen - tu es einfach nur für dich. Weil du dich sexy finden wirst. Genieß es!

Solltest du allerdings auf die Idee kommen, die Bilder jemandem schicken zu wollen, dann bleib vorsichtig. Kennst du sie bzw. ihn gut genug und kannst dieser Person vertrauen? Falls du nicht 100 Prozent sicher bist, sieh zumindest zu, dass man dich nicht auf dem Bild erkennt, also z.B. indem du einen kleinen Ausschnitt deines Körpers fotografierst und man dein Gesicht und unverkennbare Merkmale nicht erkennt. Schlimm genug, dass dieser Tipp Nr. 7 so eine ausführliche Warnung beinhalten muss, aber Vorsicht ist in dem Fall besser, als hinterher mit einem Nacktbild verletzbar zu sein.

8. Nackt mit Freunden abhängen

Die engsten Freunde wissen alles von einem. Wir sind sozusagen nackt vor ihnen, weil sie alle unsere Ängste, Fehler und Macken kennen. Warum also nicht wirklich mal voreinander blank ziehen? Macht euch frei von Scheu und Scham voreinander und vertraut euch. Ihr seid beste Freunde. Vor wem sonst würde man sich so zeigen? Ein echter Vertrauensbeweis.

Wer das jetzt schräg findet: Geht ihr nicht auch mit guten Freunden in die Sauna, in eine Umkleide im Schwimmbad oder zum FKK-Baden? Falls das alles noch fremd für euch ist, dann probiert es trotzdem mal aus. Nacktheit muss nicht jedermanns Sache sein, aber oftmals haben wir ein Schamgefühl, das wir nicht mehr hinterfragen. Warum also nicht mal neu ausloten, was wir irgendwann mit 18 als "normal" und "nicht normal" kategorisiert haben?

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9. Nackt-Fotoshooting

Auch das sollte jede Frau und jeder Mann auch mal für sich (!) gemacht haben: ein professionelles Akt-Fotoshooting. Vielleicht werdet ihr anfangs etwas Scheu empfinden, euch vor einem fremden Fotografen oder einer Fotografin auszuziehen. Aber das vergeht schnell und dann freut man sich nur noch über den eigenen Mut und vor allem über das umwerfende Ergebnis in Form von echt heißen Aktfotos. Adrenalin pur und dazu wirst du dich stolz wie Oskar fühlen!

Wer sich vor Fremden unwohl fühlt, kann das Shooting auch mit Freund*innen machen. Eine tolle Erinnerung sind solche Fotos auf jeden Fall und mit kunstvollem Licht und schöner Location kannst du Fotos zaubern, die dich selbst erstaunen werden. Macht das erste Nackt-Shooting künstlerisch und besonders, denn hier geht es um mehr als um Fotos. Nämlich um Selbstbewusstsein und ein gutes Körpergefühl.

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