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Dunning-Kruger-Effekt: Warum sich Halbwissende so oft überschätzen

von Wiebke Posmyk Erstellt am 7. Dezember 2020
Dunning-Kruger-Effekt: Warum sich Halbwissende so oft überschätzen© Getty Images

Immer wieder begegnen wir Menschen, die sich für besonders kompetent halten, obwohl sie eigentlich keine Ahnung haben. Dieses Phänomen der Selbstüberschätzung nennt man Dunning-Kruger-Effekt.

Video von Aischa Butt

Wir kennen sie wohl alle: Selbsternannte Fußballexperten, die das Spiel von der Couch aus gucken, aber glauben, der bessere Trainer zu sein. Oder Hobbyvirologen, die überzeugt sind, die Entwicklung der Corona-Krise vorhersagen zu können.

Dieses Phänomen der Selbstüberschätzung nennt man Dunning-Kruger-Effekt. Die Forscher David Dunning und Justin Kruger fanden heraus: Je weniger eine Person über ein Gebiet weiß, desto eher neigt sie dazu, sich in dem Bereich zu überschätzen.

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Das klingt paradox, lässt sich aber erklären. Wer wenig über ein Thema weiß, kann gleichzeitig auch nicht wissen, wie gut oder schlecht seine Fähigkeiten sind.

Welche Gefahren diese Selbstüberschätzung birgt und noch mehr, erfahrt ihr oben im Video!