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Nicht nur zum Muttertag: 17 wichtige Fragen, die du deiner Mama stellen solltest!

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Published on 16. April 2018
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Irgendwann kommt der Punkt im Leben, an dem man feststellt: Meine Eltern werden nicht ewig für mich da sein und ich werde bereuen, bestimmte Fragen nicht gestellt zu haben.

Eine Zeit lang ist man eher auf der Flucht vor seinen Eltern und weit davon entfernt ihre Nähe zu suchen. Stichwort Pubertät. Man geht bewusst auf Distanz. "Das versteht ihr überhaupt nicht!" haben wir unseren Eltern an den Kopf geworfen. Der Graben war tief. Die Fronten verhärtet. Damals waren wir sicher: Unsere Eltern haben nie so gefühlt wie wir. Die können uns gar nicht verstehen.

Wenn man sich dann irgendwann abgenabelt und seinen eigenen Weg gefunden hat (zumindest so ein bisschen), wird man versöhnlicher und nähert sich den Eltern wieder an. Ist viel bewusster mit ihnen zusammen, weil man sich nicht mehr ständig sieht. Oder weil man mittlerweile selbst Mutter ist und Kinder hat. Das ist meist der Moment, in dem einem klar wird, dass die Eltern nicht ein Leben lang da sein werden.

​Diese Erkenntnis sollte zwei Konsequenzen haben: Zum einen sollten wir anfangen, wieder mehr Zeit mit unseren Eltern zu verbringen. Und zwar jetzt, nicht erst, wenn es zu spät ist. Zum anderen sollten wir die richtigen Dinge über sie erfahren. Die richtigen Fragen stellen. Denn die große Kluft zwischen motzendem Teenie und nervig-besorgter Mutter und besserwissendem Vater ist längst Vergangenheit.

Sich nach der anstrengenden Abnabelungszeit den Eltern wieder anzunähern, ist allerdings gar nicht so einfach. Hat man früher die Augen gerollt, wenn die eigene Mutter gesagt hat "Als ich in deinem Alter war ..." würde man heute einiges darum geben, dass sie genau das sagt.

Ich zumindest habe irgendwann schmerzlich gemerkt: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Zumindest viel zu wenig. Es gibt so viele Dinge, die ich noch unbedingt wissen möchte. Nur: wo anfangen? Weißt du beispielsweise, ob deine Mutter eine allerbeste Freundin auf der Schule hatte? Ob sie ein glückliches Kind war? Ob sie sich selbst mochte?

Deshalb fangen wir jetzt damit an, Dinge zu erfragen! Unsere Wissenslücken zu schließen. Der Muttertag ist eine schöne Gelegenheit für einen Mutter-Tochter-Tag und jede Menge Fragen. Das Schöne ist: Die Antworten deiner Mutter sind alle irgendwie auch ein Teil deiner Geschichte. Du wirst mehr über sie, aber auch mehr über dich selbst erfahren. Was genau man wissen will, ist sicherlich von Tochter zu Tochter unterschiedlich. Hier ein paar Vorschläge. Der Rest ergibt sich sicherlich von selbst.

Diese Fragen solltest du deiner Mutter stellen

  • Wie warst du als Kind? Warst du fröhlich, aufgeweckt, schüchtern ...?
  • Wann hast du dich das erste Mal verliebt und wie war deine erste große Liebe?
  • War ich sehr schlimm in der Pubertät? Und ging es dir als Teenie genauso?
  • ​Wie warst du, als du so alt warst wie ich jetzt?
  • Wie war deine Beziehung zu deiner Mutter?
  • Hattest du besondere Hobbys als Kind?
  • Waren deine Eltern streng?
  • Warum hast du dich damals in Papa verliebt? Wann hast du gemerkt: Der ist es?
  • Wie war das, als ihr erfahren habt, dass ihr Eltern werdet?
  • Womit habe ich dir als Kind eine besondere Freude bereitet? Und was hat dich enttäuscht?
  • Was waren ganz besondere Momente in deinem Leben?
  • Bereust du irgendetwas in deinem Leben? Und wenn ja: was?
  • Hattest du mal eine Lebenskrise - und wie hast du sie überwunden?
  • Was ändert sich, wenn man älter wird?
  • Welches Alter findest du bis jetzt am besten?
  • Wohin willst du unbedingt noch mal verreisen? Welche Dinge unbedingt tun?
  • Gibt es Dinge, die du aus heutiger Sicht anders machen würdest?

P.S. Und wenn dir die Fragen ausgehen sollten, denk dran: Es gibt natürlich auch einen Vater - und tausend Dinge, die wir von ihm erfahren wollen!

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