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Die Magie von Kristallen: Wie du mit Heilsteinen arbeiten kannst

von Gastbloggerin Erstellt am 21.12.21 um 16:00
Die Magie von Kristallen: Wie du mit Heilsteinen arbeiten kannst© Getty Images

Heilsteine üben seit jeher eine Faszination auf uns aus. Unsere Gastbloggerin führt dich ein in die Welt der magischen Kristalle und erklärt, wie die einzelnen Heilsteine auf dich wirken und wie du mit ihnen arbeiten kannst.

Inhalt
  1. · Wie entstehen Kristalle?
  2. · Warum wirken Heilsteine?
  3. · Wie wählst du den richtigen Heilstein für dich aus?
  4. · Amethyst, Bergkristall und Rosenquarz – das goldene Dreieck
  5. · Den richtigen Heilstein aussuchen
  6. · Wie du mit Heilsteinen arbeiten kannst
  7. · Heilsteine reinigen und aufladen

Unsere Gastbloggerin Natalie van Ratingen ist spiritueller Coach, Energieheilerin und Gründerin sowie Geschäftsführerin von Moonlight Love Crystals – einem Online-Shop für ausgewählte Heilsteine und spirituelle Goodies. Mit ihrer Schmuckbrand „mlc“ verbindet sie die Wirkung von Heilsteinen mit modernen Trends und bringt so ein bisschen Magie in deinen Alltag. Auf ihrem Instagram Account inspiriert Natalie nicht nur mit Wissenswertem aus der Welt der Heilsteine, sondern liefert auch wertvollen Content rund um das Thema Persönlichkeitsentwicklung aus spiritueller Sicht.

Hattest du schon mal einen Kristall oder Edelstein in der Hand und konntest nicht damit aufhören, ihn von allen Seiten zu betrachten und zu bestaunen? Kristalle und Edelsteine faszinieren uns schon immer. Dabei schätzen wir sie nicht nur für ihre Schönheit, sondern auch für die heilenden Energien, die sie unseren Körpern und Seelen spenden können.

Jeder Heilstein hat seine eigene Persönlichkeit. Die ist nicht nur durch seine Form und Farbe bestimmt, sondern auch durch seine energetischen Eigenschaften. Also die Art und Weise, wie er auf deinen Körper und Geist wirkt. Man muss nicht sonderlich spirituell oder „witchy“ sein, um diese Energien zu erfahren. Sie sind einfach da, genau wie unsere Faszination für diese Schätze der Natur. Erfahre in diesem Artikel, warum Heilsteine überhaupt wirken, wie du den richtigen Heilstein für dich aussuchst und wie du damit arbeiten kannst.

Wie entstehen Kristalle?

Um zu verstehen, warum Heilsteine wirken und so viel Energie in sich tragen, ist es vielleicht hilfreich zu wissen, wie sie überhaupt entstehen. Kristalle und Edelsteine brauchen viele Tausende Jahre, um eine gewisse Größe zu erreichen. Sie werden durch das Zusammenspiel aller vier Elemente – Wasser, Luft, Feuer und Erde – ins Leben gebracht.

Viele Kristalle entstehen bei der Abkühlung von Magma – der Lava im Erdinneren – bei 600 - 1.300 Grad. Druck, Temperatur, Grundwasser, chemische Verbindungen und Verschiebungen in der Erdoberfläche machen jeden Kristall zum Unikat. Du siehst also: allein die Entstehung von Kristallen beinhaltet schon eine Menge Energieeinwirkung. Kristalle mögen sehr starr und „ruhig“ erscheinen, sie sind aber tatsächlich eine brodelnde Masse von Energie. Und genau diese übertragen sie auf dich.

Warum wirken Heilsteine?

Auf die Frage, warum Heilsteine wirken, gibt es ehrlicherweise keine genaue Antwort und schon gar nicht eine einzige richtige. Denn Heilsteine wirken auf verschiedenen Ebenen auf dich. Sie interagieren mit deinem Energiesystem, deiner Aura und deinen Chakren – die Energiezentren in deinem Körper (Chakra, Sanskrit, Bedeutung: Rad, Kreis, Diskus)

Um Albert Einstein zu zitieren: „Alles ist Energie!“. Sogar du selbst. Und all diese Energien schwingen auf ihrer eigenen Frequenz und beeinflussen sich gegenseitig. Der menschliche Körper kann deshalb so gut auf Schwingungen reagieren, weil er hauptsächlich aus Wasser besteht. Heilsteine spielen also mit deinem Energiefeld zusammen und bringen so die Zellen in deinem Körper, deine Emotionen, deinen Geist und deine Gedanken ins Gleichgewicht.

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Wie wählst du den richtigen Heilstein für dich aus?

Kristalle kommen in allen erdenklichen Formen und Farben vor. Und genau das macht auch ihre ganz eigene Persönlichkeit aus. Der Amethyst beispielsweise wird ganz anders auf dich einwirken als ein schwarzer Turmalin.

Der violette Amethyst ist ein sehr beruhigender Heilstein, der dir dabei helfen kann, deine Gedankenflut zu sortieren. So erhältst du einen viel besseren Überblick darüber, was wirklich im hier und jetzt um dich herum passiert. Der Amethyst ist also der Stein für Über-Denker und Hitzköpfe. In diesem Zusammenhang sollte es dich nicht wundern, dass er auf körperlicher Ebene bei Kopfschmerzen und Migräne zum Einsatz kommt.

Der schwarze Turmalin hingegen ist ein wichtiger Schutzstein. Er hält negative Gedanken, Energien und Einflüsse von dir fern. Auf körperlicher Ebene wirkt der schwarze Turmalin, der auch Schörl genannt wird, entspannend und schmerzlindernd.

Amethyst, Bergkristall und Rosenquarz – das goldene Dreieck

Woher weißt du nun, welcher Heilstein der richtige für dich ist? Wenn du noch neu auf dem Gebiet bist, rate ich dir erstmal dazu, dir das ultimative „Starter Paket“ anzuschaffen. Das Set besteht aus Amethyst, Bergkristall sowie Rosenquarz und wird auch das „goldene Dreieck“ genannt. Das Aufstellen dieser Heilstein Kombination sorgt in deinen Wohnräumen für Harmonie und gleicht die Energien aus.

Einzeln für sich genommen sind alle drei Heilsteine großartige, Beginner freundliche Kristalle, mit denen du dich langsam an die Materie herantasten kannst. Der Rosenquarz steht wie kein anderer Heilstein für die Liebe – auch zu dir selbst. Der Bergkristall verkörpert Klarheit, kann aber aufgrund seiner sehr neutralen Energie auf jedes Bedürfnis „programmiert“ werden. Dafür hältst du deinen Bergkristall, den du auf deine Wunschwirkung hin programmieren möchtest, in der Hand und denkst an deine Intention. Du kannst sie auch laut aussprechen. Das kann zum Beispiel so aussehen: „Schenke mir mehr Selbstvertrauen und Zuversicht!“. Der Bergkristall ist nun auf deine Wunschwirkung programmiert und wird dir Energien schenken, die auf deine Intention hinarbeiten.

Wenn du aber gar keine Lust auf „Standard“ hast und genau diese Steine dich gar nicht anziehen, gibt es natürlich andere Möglichkeiten, wie du deine Heilsteine aussuchen kannst, sodass sie auch zu dir passen. Lass dich von der Vielfalt nicht verunsichern und höre auf dein persönliches Gefühl. Es muss sich für dich gut anfühlen.

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Den richtigen Heilstein aussuchen

Wenn du einen Kristall wegen einer bestimmten Wirkung aussuchen möchtest, dann kannst du dies auf ganz rationale Art und Weise tun. Dafür schlägst du einfach in einem Nachschlagewerk die der bestimmten Wirkung zugeordneten Kristalle nach und suchst dir einen aus. Eine schnelle Google-Suche hilft hier auch schon sehr gut weiter.

Die Entscheidung kann dann letzten Endes nach Verfügbarkeit, Preis oder auch Aussehen erfolgen.
Nehmen wir zum Beispiel an, du suchst einen Heilstein, der dir dabei helfen soll, etwas mutiger zu sein. Dazu wirst du in deiner Suche wahrscheinlich auf den Hämatit, Sodalith, Baumachat und Karneol treffen. Alle vier völlig unterschiedlich sprechen aber unter all ihren individuellen Heilwirkungen auch den Aspekt „Mut“ an.

Welchen sollst du nun auswählen? Das kannst du einfach nach deinem Bauchgefühl entscheiden. Welcher davon gefällt dir rein optisch am besten? Zu welchem fühlst du dich am meisten hingezogen? Welchen davon hat der Shop deines Vertrauens gerade auf Lager? Welcher passt in dein Budget?

Wichtig bei der Arbeit mit Heilsteinen ist, dass du einfach deiner Intuition folgst. Es muss sich für dich richtig anfühlen. Du kannst kaum etwas falsch machen!

Wie du mit Heilsteinen arbeiten kannst

Du hast nun deinen passenden Stein ausgewählt, gekauft und was jetzt? So vielfältig wie die Welt der Heilsteine ist, so vielfältig ist auch die Arbeit mit ihnen. Einen Trommelstein kannst du beispielsweise in deiner Hosentasche oder im BH im Alltag mit dir rumtragen. Spitzen und Kugeln eignen sich sehr gut als Begleiter in der Meditation. Halte sie während du meditierst einfach in der Hand oder platziere sie neben dir.

Heilsteinschmuckstücke wie zum Beispiel Armbänder oder Anhänger für eine Kette sind ebenfalls sehr praktische Alltagsbegleiter, die dich durch den direkten Hautkontakt mit ihrer Energie optimal versorgen können.

Es gibt sogar spezielle Wassersteine, die du in dein Trinkwasser geben kannst. So reicherst du dein Wasser mit Mineralien, Spurenelementen und der Energie der Heilsteine an. Achte hier aber darauf, dass du wirklich speziell dafür ausgelegte Steine verwendest. Manche Heilsteine können giftige Stoffe enthalten und sollten daher mit Vorsicht behandelt werden. Sie eignen sich nicht für die Aufnahme in deinen Körper. Trommelsteine werden mit speziellen Mitteln bearbeitet, um ihren aufpolierten Glanz zu bekommen. Das sollte auch nicht in dein Wasser gelangen. Arbeite bei der Heilsteinwasser Zubereitung also nur mit Wassersteinen!

Heilsteine reinigen und aufladen

Genauso wie du dein Handy ab und zu mal an die Steckdose stecken musst, um es aufzuladen, so musst du es auch mit deinen Heilsteinen tun. Während du mit ihnen arbeitest, speichern sie viele Informationen und geben auch welche an dich weiter. Irgendwann ist der Akku aufgebraucht und die Steine brauchen einen Energie-Booster. Manchen Steinen sieht man es sogar an – sie werden blasser und matter. Das ist aber schnell behoben!

Ich lade meine Steine einmal im Monat auf. Hierfür orientiere ich mich an den Mondphasen. Der Vollmond ist perfekt dafür geeignet, deine Heilsteine mit Energie aufzuladen. Einmal im Monat halte ich also ein kleines Vollmond-Ritual ab, indem ich alle meine Steine reinige und dann nach draußen ins Vollmondlicht lege, wo sie sich mit der Energie aufladen können. Wenn du keinen Garten oder Balkon hast, reicht es auch vollkommen, deine Steine auf eine Fensterbank zu stellen, wo sie das Mondlicht abbekommen. Die Energie ist so oder so allgegenwärtig!

Genauso wie das Mondlicht kannst du auch das Sonnenlicht zum Aufladen deiner Heilsteine nutzen. Manche Kristalle (wie zum Beispiel der Amethyst) verblassen bei zu viel direkter Sonne. Achte also darauf, dass du deine Heilsteine nur für eine kurze Zeit – ca. 30 Minuten – in die Sonne stellst und dir dafür nicht die pralle Mittagssonne aussuchst.

Bevor du aber deine Heilsteine mit neuer Energie aufladen kannst, musst du die alte Energie loswerden. Sie müssen also im ersten Step gereinigt werden. Du kannst sie hierfür unter lauwarmes, fließendes Wasser halten. Achte hier darauf, dass deine Steine Wasser auch vertragen. Der Pyrit oder Selenit beispielsweise mögen kein Wasser und würden davon Schaden nehmen. Das sind aber nur wenige Ausnahmen. Diese kannst du dann ganz einfach ausräuchern. Dafür hältst du die Heilsteine in den Rauch eines Räucherstäbchens oder Palo Santo Stücks und lässt ihn davon umhüllen.

Auch wenn die Welt der Heilsteine anfangs überwältigend sein kann, solltest du dich nicht verunsichern lassen. Du musst nicht besonders esoterisch oder spirituell sein, um dich auf die Magie dieser Erdschätze einlassen zu können. An allererster Stelle stehen dein Bauchgefühl und deine Intuition. Tue das, was sich für dich richtig anfühlt und vor allem Spaß macht!

Das Schönste bei der Arbeit mit Heilsteinen ist für mich die tiefe Verbindung zu sich selbst, die man währenddessen aufbaut. Sie leiten einen sanft in die Selbstreflexion und verdeutlichen, welche Bedürfnisse man hat und was einem im Leben nur hinderlich ist.

Tipp: Heilsteine beispielsweise als Armband, Trommelsteine, Ständer aus Silber, Gutscheine für Crystal Reiki-Fernbehandlungen und mehr findest du hier unter moonlightlovecrystals.de. Heilende Steine und Literatur über die Kraft der Heilsteine findest du auch hier* bzw. hier auf Amazon*.

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Als Schmuck mit heilender Kraft, z.B. als Halsschmuck aus Kristall, Bernstein oder Achat, sind Heilsteine auch ein schönes persönliches Geschenk für die Liebsten.

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