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Liebe & Psychologie

Beliebt & begehrt: Das Geheimnis sympathischer Menschen

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 14. Oktober 2019

Die schlechte Nachricht zuerst: Es gibt einfach zwei Arten von Menschen. Die, die irgendwie jeder sympathisch findet und eben jene, die weniger beliebt sind – und zwar nicht, weil sie etwa den Charme eines Cholera-Bakteriums hätten. Es ist einfach so. Die gute Nachricht: Man kann sich etwas bei den absoluten Lieblingen abschauen.

Sie sind "Everybodys Darling". Sie betreten den Raum, sind direkt Mittelpunkt des Geschehens, werden freudestrahlend begrüßt, nach ihrem Wohlbefinden befragt und (ehrlich!) bemitleidet, wenn es ihnen nicht gut gehen sollte.

Für alle, die kein Schwein nach der Laune fragt: Willkommen im Club! Und: Das ist einfach so und hat nichts mit besser oder schlechter zu tun. Es gibt eben diese Goldkinder, die jeder gern hat. Und bei näherem Hinsehen zeigt sich: Die Beliebten machen so einiges ziemlich richtig. Und zwar diese Dinge hier:

1. Sie gehen mit einem Lächeln durch die Welt

Beliebte Menschen lächeln ihr Gegenüber an, während sie sprechen. Das verändert das, was man sagt komplett und schafft eine ganz andere Nähe zueinander. Wer Humor hat (und zeigt), kommt bei seinen Mitmenschen gut an, denn Lachen verbindet einfach.

2. Sie hören anderen zu

Es ist echt eine Kunst, jemandem richtig zuzuhören. Gerade wenn alle dauergestresst sind und genügend eigene Probleme haben, neigen sie dazu, sich in Gesprächen nur Stichworte zuzuwerfen, um dann von sich zu reden, anstatt auf den anderen einzugehen. Zuhören erfordert ein gewisses Maß an Selbstlosigkeit.

3. Sie sind offen und in keinster Weise voreingenommen

Was sympathische Menschen noch so besonders macht? Sie sind in Diskussionen nicht engstirnig und beharren stur auf ihrer Meinung, sondern hören sich die Argumente der anderen an. Hand aufs Herz: Im Eifer des Gefechts ist das nicht immer leicht.

4. Für sie ist das Glas halb voll und nicht halb leer

Kennt ihr auch Menschen, die ständig an allem rumnörgeln und mies drauf sind? Sie können einem die gute Laune vermiesen, einfach durch ihre Art durchs Leben zu gehen. Ganz anders die Sympathieträger: Sie sind optimistisch und blicken selbst in schwierigen Situationen nach vorne. So viel positive Energie kommt an.

5. Sie haben sich unter Kontrolle

Das klingt jetzt etwas verklemmt, gemeint ist aber, dass man seine Emotionen - wenn es drauf ankommt - im Griff hat. Sprich: Nicht komplett ausflippen, wenn etwas nicht so läuft, wie man es sich erhofft hat. Sympathische Menschen wirken sehr ausgeglichen und scheinen in sich zu ruhen. Auch wenn es mal hart auf hart kommt.

6. Sie sind kritikfähig

Die meisten Menschen finden, dass es ein Zeichen von Größe ist, wenn man seine Schwächen und Fehler eingestehen kann. Sympathische Menschen tun das. Sie können sich schwach zeigen, bleiben authentisch und mutieren nicht zum Ninja-Kämpfer, nur weil man sie kritisiert. Weiterer Pluspunkt: Sie können Kritik so formulieren, dass der andere sie annehmen kann, ohne sein Gesicht zu verlieren.

7. Sie bemühen sich um andere

Beliebte Menschen haben die Eigenschaft, dass sie gerne helfen, wenn Not am Mann ist. Wer mit sich selbst im Reinen ist, möchte diese positive Energie auch an andere weitergeben. Beliebte Menschen freuen sich, wenn sie anderen helfen können, sich gut zu fühlen. Und sei es nur indem sie ein ehrliches Kompliment machen.

8. Sie sind verschwiegen

Jeder von uns mag sie: Menschen, die verschwiegen sind und Geheimnisse für sich behalten können. Zuverlässige Kummerkästen sozusagen, denen man sich ohne Sorge anvertrauen kann. Wer alles brühwarm weitererzählt, wird weniger geschätzt. Und Lästermäuler schon mal gar nicht ...

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von Fiona Rohde