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Yoga-Stil: Welches Yoga passt zu mir? Mach jetzt den Test!

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 6. April 2018
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Bikram, Hatha oder Hot Yoga - die Auswahl der verschiedenen Yoga-Arten ist groß. Finde heraus, welches Yoga das richtige für DICH ist.

Jahrtausende alt und kein bisschen eingerostet: Yoga zeigt sich heute mindestens so vielseitig wie wirkungsvoll. Ob zum Stressabbau, um den Körper zu definieren oder einfach nur, um den Kopf frei zu bekommen - Yoga kann vieles!

Heute existieren rund 130 geschützte Yogavarianten. Klassischerweise besteht Yoga aus Asanas (Körperhaltungen), Atmung (Pranayama) und Meditation. Ziel ist es, Körper und Geist in Einklang zu bringen und sich vollständig zu entspannen. Einige Yoga-Stile setzen dabei auf langes Halten und intensives Atmen, andere wiederum auf dynamische Abläufe, bei denen die Muskeln gefordert werden.

Aber welches Yoga ist für dich das richtige? Das kommt ganz auf deinen persönlichen Geschmack an. Bei der Suche nach einem Yoga-Kurs kannst du zwischen eher traditionellen Ausrichtungen und Meditationen oder modernen Varianten wählen, die dich ordentlich ins Schwitzen bringen. Dynamisch und kraftvoll oder doch lieber ruhig und fließend? Welcher Yoga-Stil für dich die meiste Entspannung versprichst, erfährst du in unserem Test:

Sportliche Yoga-Arten

Ashtanga Yoga: Hier liegt der Schwerpunkt vor allem auf Kondition und der richtigen Atemtechnik. Diese Yoga-Art bringt dich ordentlich ins Schwitzen und regt die Durchblutung, die Fettverbrennung und den Lymphfluss an. Wer keine Angst vor Anstrengung hat und sich gerne auspowert, ist hier genau richtig.

Jivamukti Yoga: Auch dieses Yoga basiert auf intensiven und schweißtreibenden Übungen. Die dynamischen Elemente werden dabei meist fließend und zu Musik ausgeführt.

Power Yoga: Spiritualität wird beim Power Yoga klein geschrieben. Statt Meditation und Mantren geht es vielmehr darum, den Körper an seine Grenzen zu bringen. Dabei basiert Power Yoga auf den Methoden des dynamischen und fließenden Ashtanga Yoga, bei dem kraftvolle Übungen mit bewussten Atemtechniken ausgeübt werden.

Bikram Yoga: Bikram-Yoga, auch Hot-Yoga genannt, ist genau das richtige für alle Sauna-Fans, denn hier wird bei hohen Raumtemperaturen von ca. 35-40 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 40 Prozent trainiert. Die hohen Temperaturen sollen die Muskeln und Sehnen anregen und das Schwitzen entgiftet den Körper.

Iygenar Yoga: Mithilfe von Klötzen, Gurten oder Stühlen wird die Nacken- und Rückenmuskulatur trainiert, um Fehlhaltungen, Verspannungen und Schmerzen zu vermeiden.

Anti-Gravity Yoga: Diese Yoga-Art ist auch unter dem Namen Aerial Yoga bekannt und erinnert ein wenig an Luftakrobatik. Während dem Training baumelt man kopfüber in bunten Trapeztüchern von der Decke. Durch das ständige Ausbalancieren wird die Tiefenmuskulatur gestärt, das auf dem Kopf stehen soll den Stoffwechsel anregen und gut für den Hormonhaushalt sein. Zudem schont dieses Yoga die Gelenke, da beim Schweben kein Gewicht auf ihnen lastet.

Entspannte Yoga-Arten

Hatha Yoga: Dieser Yoga-Stil eignet sich super für alle Yoga-Anfänger und körperlich weniger fitte Menschen, da hier vor allem sanfte und relaxte Übungen ausgeführt werden. Atemübungen und Meditation sind ein wichtiger Teil des Hatha Yoga. Besonders gut für Herz und Kreislauf und zum Stressabbau.

Kundalini Yoga: Auch Kundalini Yoga basiert auf meditativen Atemübungen und spirituellen Formen. Während des Trainings werden zudem Mantren gesungen, die den Geist in Einklang bringen sollen.

Luna Yoga: Dieses Yoga richtet sich vor allem an Frauen, da die Übungen speziell auf den weiblichen Körper angepasst sind. Die Beckenbodenmuskulatur soll gestärkt werden, um die Hormone zu regulieren und den weiblichen Zyklus positiv anzuregen. Zusätzlich werden beim Luna Yoga spezielle Reflexzonen stimuliert, um Sexualorgane in einen tiefenentspannten Zustand zu versetzen.

Anusara Yoga: Dieses Yoga spricht vor allem Menschen an, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen. Fehlhaltungen und Bewegungsmangel sollen durch präzise Übungen, bei denen die individuelle Anatomie des Yogi im Vordergrund steht, ausgeglichen werden.

Intuitives Yoga: Intuitives Yoga wirkt besonders entspannend auf Körper und Geist. Die Übenden lernen durch ruhige und sanfte Übungen loszulassen, sich Zeit zu nehmen und vollkommen abzuschalten.

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