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Dein Pulli ist statisch aufgeladen? Diese 6 Tipps machen Schluss damit

Christina Cascino
von Christina Cascino Veröffentlicht am 6. November 2018
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Hast du auch das Gefühl, dass gerade im Winter deine Kleidung ständig statisch aufgeladen ist? Wir verraten dir, was du gegen das lästige Problem tun kannst.

Jetzt in der kalten Jahreszeit kennen wir das Problem ganz besonders: Wir ziehen uns unseren Lieblings-Kuschelpulli über den Kopf, schon stehen uns die Haare in alle Richtungen zu Berge und wir hören ein leises Fizzeln. Arrgh!

Dahinter steckt reine Physik. Durch Reibung, Trockenheit und entsprechende Materialien, wie zum Beispiel Synthetik oder auch Wolle, baut sich Elektrizität in der Kleidung auf. Und diese statische Aufladung sorgt dafür, dass sich unsere Kleidung ständig verzieht, an uns kleben bleibt und knistert - ganz abgesehen von dem lästigen Haar-Problem. Doch kein Grund zum Verzweifeln: Hier kommen 6 geniale Tipps, wie du es verhindern kannst, dass sich deine Kleidung elektrisch auflädt.

Trick Nr. 1: Kleiderbügel aus Metall

Pullover, Blusen, Kleider - alles hängt schön geordnet auf Kleiderbügeln aus Holz oder aus Samt in deinem Schrank? Das ist an sich kein Problem, doch um die statische Aufladung zu verhindern, solltest du besser zu metallenen Kleiderbügeln greifen. Denn das Metall leitet die Elektrizität ab, sodass sich die Kleidung nicht mehr aufladen kann.

Wer nicht alle Kleiderbügel austauschen möchte, sollte sich zumindest einen Kleiderbügel aus Metall zulegen und die Kleidung unmittelbar vor dem Anziehen einmal durch den Bügel streifen.

Trick Nr. 2: Sicherheitsnadel in den Stoff stecken

Einen ähnlichen Anti-Aufladen-Effekt kannst du mit einer Sicherheitsnadel erzielen, die du an deiner Kleidung anbringst. Auch hier sorgt das Metall der Nadel dafür, dass die aufgebaute Elektrizität abgeleitet wird und die Kleidung nicht auf der Haut klebt oder die Haare zu Berge stehen lässt.

Tipp: Verstecke die Nadel an der Innenseite oder im Saum - so fällt das kleine Stückchen Metall gar nicht auf, seine Wirkung behält es dennoch.

Trick Nr. 3: Her mit dem Antistatikspray

Haarspray kann nicht nur dabei helfen, die Haare in Form zu halten, sondern auch dabei, das Aufladen der Kleidung zu verhindern. Noch besser geeignet ist aber sogenanntes Antistatikspray. Einfach kurz vor dem Anziehen das Spray mit etwa 25 cm Entfernung auf die Innenseite der Kleidung aufsprühen. Achte unbedingt auf die Distanz beim Sprühen, sonst kann es fiese Flecken geben. Die Prozedur musst du nach jeder Wäsche wiederholen.

Trick Nr. 4: Schuhe wechseln

Deine Schuhe besitzen eine Gummisohle? Dann sind wahrscheinlich sie daran Schuld, dass sich deine Kleidung ständig statisch auflädt. Ja, richtig gehört - denn Gummi ist dafür bekannt, eine elektrische Ladung aufzubauen. Besser: Schuhe mit Ledersohle. Die verhindert die statische Anziehung.

Trick Nr. 5: Weichspüler benutzen

Normalerweise wäscht du deine Kleidung ohne Weichspüler? Dann solltest du das ab sofort ändern - zumindest dann, wenn du eine statische Aufladung verhindern willst. Denn der Weichspüler entlädt die Kleidung. Wer nicht direkt all seine Kleidung mit Weichspüler waschen will, kann auch eine kleine Menge Weichspüler mit Wasser mischen (Verhältnis ca. 1/4) und die Mischung auf die Innenseite der betroffenen Kleidung sprühen.

Trick Nr. 6: Bodylotion verwenden

Du ziehst die Mütze ab und schon stehen die Haare zu Berge? Dann nimm einen Tupfer Bodylotion oder Handcreme und streiche dir damit über die Haare. Die Creme liefert Feuchtigkeit und verhindert so die Reibung. Das gleiche gilt für Stellen, an denen deine Kleidung gerne mal festklebt. Verteile an diesen Stellen etwas Lotion, beispielsweise auf den Beinen und du wirst das lästige Problem los sein.. Jetzt wird garantiert nichts mehr an dir kleben oder sich statisch aufladen.

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