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Welche Handschuhe halten wirklich warm? 5 ultimative Tipps gegen kalte Hände

von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 1. November 2015

Brrrr ist das kalt geworden! Der Winter ist offiziell angekommen und mit ihm die Zeit der kalten Hände. Jetzt müssen Handschuhe her! Doch welche Modelle halten wirklich warm?

Auf dem morgendlichen Weg zur U-Bahn, beim Fahrradfahren oder beim Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt – im Winter sind unsere Hände dauerkalt. Wir verraten euch, welche Handschuhe wirklich warm halten und worauf ihr beim Handschuhkauf unbedingt achten solltet.

1. Hauptsache flauschig!

Ob Handschuhe warm halten liegt vor allem am verarbeiteten Material. Wolle hält zwar warm aber sie kann ganz schön kratzen. Besser sind deswegen Handschuhe aus Chemiefasern. Besonders warm halten Fleecehandschuhe. Der Grund: Das flauschige Material nimmt die Körperwärme auf und speichert sie. Bei kaltem und nassem Wetter sollten Fleecemodelle mit einer eingearbeiteten Membran getragen werden, da diese die Nässe von den Fingern fernhält.

2. Klobig oder elegant?

Schlechte Nachrichten für alle Modebegeisterten: Klobige Fäustlinge halten viel wärmer als elegante Fingerhandschuhe. Grund hierfür ist die Luft, die sich bei Fäustlingen zwischen den Fingern befindet. Bei Fingerhandschuhen sind die einzelnen Finger getrennt, die Angriffsfläche für die kalte Außenluft ist also deutlich größer.

3. Strick hat seine Grenzen

Offen gestrickte Handschuhe halten bis zu einer gewissen Temperatur relativ warm, da sich zwischen den Maschen Luft befindet. Doch sinken die Temperaturen unter null Grad Celsius und kommen Regen oder Schnee hinzu, sind feine Strickhandschuhe nicht zu empfehlen, da sie schnell durchnässen.

4. Leder lieber lassen

Edle Lederhandschuhe, die sitzen wie eine zweite Haut, werten zwar ein Winteroutfit optisch auf, doch warm halten sie definitiv nicht. Eine wärmende Alternative zu den hautengen Handschuhen sind mit Fell oder Fleece gefütterte Handschuhe aus Hirschleder. Wichtig auch hier: Die Handschuhe dürfen nicht zu eng sein, da sonst die Finger schnell auskühlen.

5. Besser zu groß als zu klein

Goldene Regel beim Handschuhkauf: Fingerhandschuhe immer eine Nummer größer kaufen und unbedingt anprobieren! Denn sitzen die Handschuhe zu eng oder spannen womöglich noch an den Fingerknöcheln, sind kalte Hände vorprogrammiert, weil die isolierende Luftschicht fehlt. Die Handschuhe sollten außerdem weich sein.

Unser Tipp: Greift zu Handschuhen in denen an den Fingerspitzen so genanntes Kontaktgarn eingearbeitet ist. Durch das spezielle Garn könnt ihr euer Smartphone auch mit Handschuhen bedienen. Super praktisch!

Fazit: Wer schön sein will, muss frieren!

Hautenge Handschuhe, die stylisch aussehen und warm halten, gibt es nicht. Je wärmer die Handschuhe halten, desto funktionaler und sportlicher fällt ihre Optik aus. Wem die Ästhetik wichtiger ist als die Funktionalität, der muss sich also auf kalte Hände einstellen!

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von Ann-Kathrin Schöll