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Vornamen gesucht: Die schönsten Namen für Jungen und Mädchen

Manche Eltern wissen sofort, wie sie ihr Kind nennen wollen. Für andere ist die Wahl des oder der passenden Vornamens für ihr Baby eine wahre Herausforderung. Es ist ja auch eine große Verantwortung, für so ein kleines Wesen den richtigen Namen zu finden. Schließlich muss der Name ein ganzes Leben lang getragen werden. Was bei einem kleinen Mädchen oder Jungen niedlich ist kann bei einem Erwachsenen schnell auch mal albern klingen. Ganz abgesehen davon, dass so manche Eltern bei der Namensgebung von ihrem Umfeld unter Druck gesetzt werden. Zu viele Menschen möchten mitreden: Man muss sich mit dem Partner einigen, natürlich. Aber auch die Eltern oder gar Großeltern mischen gerne mit wenn es um die Namenswahl geht. Da ist es manchmal ganz schön schwierig, auf die eigene innere Stimme zu hören ohne andere vor den Kopf zu stoßen.

Ganz zu schweigen davon, dass die Auswahl an Vornamen einfach unendlich groß ist. Soll der Name originell oder klassisch sein? Kurz oder lang? Soll er eine bestimmte Herkunft, oder vielleicht eine ganz besondere Bedeutung haben? Und dann ist da noch die Wahl zwischen einfachem Vornamen oder Doppelnamen… Kurz: Die Namensfindung ist eine ganz schön komplizierte Angelegenheit.

Die Geburt rückt immer näher, aber du hast noch nicht den perfekten Namen für dein Baby auserkoren? Bei uns findest du zahlreiche Tipps und praktische Infos, um dir diese verantwortungsvolle Aufgabe zu erleichtern. Schließlich soll der Stress um die Wahl des Babynamens auf keinen Fall die Freude um die Schwangerschaft und auf die Ankunft des Nachwuchses trüben!

Gibt es verbotene Namen?

Ja und nein: Es gibt keine offizielle “Blacklist” von Vornamen, die in Deutschland verboten sind. Das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) regelt vor allem die Frage des Nachnamens des Kindes, nicht jedoch die des Vornamens. Für die Zulassung des letzteren ist vielmehr das Standesamt zuständig.

Die Eltern haben bei der Namenswahl grundsätzlich einen recht großen Spielraum. Dennoch sind der Freiheit bei der Namensgebung – zum Wohl des Kindes – gewisse Grenzen gesetzt. Der Name muss in der Tat vom Standesbeamten zugelassen werden, der seine Entscheidung auf der Grundlage bestimmter Richtlinien fällt. Im Zweifelsfall prüft die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) die Zulässigkeit. Wenn Eltern ihren Wunschnamen trotz der Ablehnung des Standesamtes durchsetzen möchten, müssen sie vor Gericht gehen.

Aber was sind das nun für Vornamen, die verboten werden? Das Kriterium für die Zulassung des Namens ist das Wohlergehen des Kindes: Abgelehnt werden Namen, die Potential für Beleidigungen bieten, die das Kind sozial benachteiligen könnten, oder die nicht eindeutig als Vorname identifiziert werden können. Seltene ausländische Namen können in dieser Hinsicht manchmal problematisch sein, ebenso wie geschlechtsneutrale Namen (Unisex-Namen). In diesen Fällen kann es hilfreich sein, einen eindeutig geschlechtsspezifischen Zweitnamen zu wählen.

Tatsache ist, dass die Zulassung oder Abweisung eines Vornamens zuweilen etwas willkürlich erscheinen mag. Es ist nachvollziehbar, dass Namen wie Satan, Verleihnix, Bierstubl, McDonald oder Pinocchio von deutschen Standesbeamten abgelehnt wurden. Aber warum müssen jetzt ein paar arme Kinder ihr Leben lang mit Namen wie Pepsi-Carola, Lafayette, Tarzan oder Winnetou herumlaufen?

Übrigens: auch in der Anzahl der Vornamen gibt es Einschränkungen: 5 Vornamen sind maximal erlaubt! Warum? Neben praktischen Gründen kommt hier auch die Frage der Selbstidentifikation des Kindes ins Spiel.

Wie finde ich Inspiration für einen schönen Vornamen für Mädchen oder Jungen?

Es gibt zahlreiche Inspirationsquellen, um Ideen für einen schönen Vornamen zu finden: Das persönliche Umfeld, aber auch Namen von Stars, aus Filmen oder aus unserer Lieblingsserie. Natürlich sind auch die zahlreichen Listen mit den beliebtesten Vornamen des Jahres oder des Landes aufschlussreich. Aber ganz ehrlich: Wer will schon, dass sein Kind denselben Namen trägt wie die halbe Schulklasse? Ein bisschen originell – aber nicht zu extravagant - soll der Name schon sein. Je nachdem, ob es sich bei dem Nachwuchs um ein Mädchen oder um einen Jungen handelt, können verschiedene Bereiche zu Inspiration verhelfen.

Du erwartest ein Mädchen?

Dann lasse dich von der Welt der Blumen inspirieren! Mädchennamen wie Flora, Jasmin oder Dahlia zum Beispiel sind unheimlich anmutig.

Wer sich für Geschichte und Antike interessiert, der kann in der griechischen, römischen oder gar keltischen Mythologie schöne Namen für Mädchen aufstöbern: Von Ariane und Daphne über Leda oder Penelope bis hin zu Eisa oder Freyia… Die Auswahl scheint geradezu unendlich. In der Welt der Sagen und Mythen wirst du garantiert einen zauberhaften Namen für deine kleine Prinzessin finden.

Auch Sterne haben etwas Magisches an sich: Alpha, Libertas oder Rana beispielsweise sind originelle Sternennamen, die deiner kleinen Tochter einen himmlischen Lebensweg verheißen könnten.

Du magst es lieber klassisch? Dann kannst du dich auch einfach an derzeit beliebte Mädchennamen halten: Emma, Emilia, Mia, Lea und Leni sind auch dieses Jahr wieder in der Top-10-Liste zu finden.

Du erwartest einen kleinen Jungen?

Dann kannst du dich auch hier von legendären Mythen inspirieren lassen: Vornamen wie Angus, Jarl oder Finn sind aus nordischen Gefilden zu uns herüber geschwappt. Auch schöne Jungennamen aus der römischen und der griechischen Mythologie sind heute wieder sehr beliebt: Wie wäre es mit Hektor, Leander oder Damon?

Wusstest du übrigens, dass die Jungennamen Damon und Dylan nicht nur aus US-Serien bekannt ist, sondern ursprünglich aus der keltischen Sagenwelt stammt? Wenn man die Herkunft eines Namens kennt, sieht man diesen sofort unter einem ganz anderen Licht.

Du bist ein echter Weltenbummler und von exotischen Klängen fasziniert? Dann lass deine vergangenen Reisen Revue passieren: Eure erste gemeinsame Reise ging in die USA? Dann nennt euren kleinen Prinzen doch Aaron, Kinsley, Jayden oder Matthew, in Erinnerung an euren UR-Roadtrip! Ihr habt euch in Italien kennengelernt? Dann könnte ein italienischer Jungenname eine hübsche Erinnerung an die Traumreise sein: Lorenzo, Marco, Luca, Giuseppe, Diego, Angelo… Oder wurde euer Nachwuchs in Spe etwa auf einer romantischen Russlandreise erzeugt? Dann nehmt ein paar russische Vornamen in eure Top-Namensliste mit auf, wie zum Beispiel: Anton, Boris, Vadim, Mikhaïl.

5 Tipps, um DEN perfekten Vornamen für dein Baby zu finden

Die Geburt rückt in greifbare Nähe und dir schwirren immer noch die unterschiedlichsten Ideen für den Vornamen deines Kindes im Kopf herum? Je länger du darüber nachdenkst, desto unentschlossener bist du? Oder vielleicht hast du noch gar keinen Idee, wie dein Baby heißen soll? Tief durchatmen und nicht in Panik geraten! Denn es ist wichtig, in diesem entscheidenden Augenblick einen kühlen Kopf zu bewahren. Um die Namenssuche effizient zu organisieren und die häufigsten Fehler bei der Namenswahl zu vermeiden, haben wir hier 5 Tipps für dich zusammengefasst.

1. Schau auf den Kalender!

Das mag simpel klingen. Aber ein Blick auf den Kalender – und die dort eingetragenen Namenstage – kann ein guter Ausgangspunkt für die Namenssuche sein. Vor allem, wenn man keine Lust hat, sich mit den zahlreichen Babynamen-Büchern herumzuschlagen, die im Handel erhältlich sind. Wenn du dir im Kalender die Namenstage der verschiedenen Mädchen- und Jungennamen anschaust kannst du eine erste Vorauswahl treffen. Manche Namen werden von vornherein ausscheiden, andere werden dich vielleicht überraschen. Hast du eine erste Liste zusammengestellt, können ein paar schnelle Recherchen zur Herkunft oder zur Bedeutung helfen zu entscheiden, welche Namen in die engere Auswahl kommen.

2. Mach eine Liste

Oder besser noch, macht mehrere Listen: eine für den werdenden Papa, und einen für die werdende Mami. Jeder schreibt seine Favoriten-Namen auf, und eventuell auch die Namen, die für euch grundsätzlich ausscheiden. Danach müsst ihr nur noch die Listen vergleichen und eure gemeinsame Entscheidung treffen. Wenn ihr euch frühzeitig mit dem Thema Namensfindung beschäftigt – oder das Geschlecht des Kindes nicht vor der Geburt kennen wollt – dann könnt ihr auch jeweils eine Vornamen-Liste für die Jungennamen und eine für die Mädchennamen erstellen.

Tipp: Legt eine Grenze fest, um eine unnötig lange Liste zu vermeiden: Jeder darf nur maximal X Namen auf die Liste setzen. Zum Beispiel 10 Namen bei einer einzigen Liste, oder 2x5 Namen bei 2 Listen (5 Mädchen- und 5 Jungennamen).

3. Teste den Vornamen

Namen erwecken bei verschiedenen Menschen verschiedene Assoziationen. Um unschöne Wortspiele oder etwas unglückliche Initialen-Verbindungen zu vermeiden solltest du daran denken, den oder die auserwählten Vornamen in Kombination mit dem Familiennamen zu testen. Das ist auch eine gute Gelegenheit, um den Klang und den Rhythmus des vollen Namens auszuprobieren. Bei einem einsilbigen Nachnamen zum Beispiel ist es meist schöner, einen etwas längeren Vornamen oder gar einen Doppelnamen zu wählen.

4. Vorsicht vor zu viel Originalität

Emma, Hanna, Sophia, Ben, Paul, Leon und Maximilian… gehören derzeit zu den beliebtesten Namen in Deutschland. Du möchtest für dein Kind einen ganz besonders schönen Vornamen aussuchen, der nicht an jeder Straßenecke zu hören ist? Das ist verständlich. Aber denke daran, dass zu viel Originalität auch unschöne Konsequenzen haben kann: Ein Name, der oft schlecht ausgesprochen oder falsch geschrieben wird, ist kein Geschenk für dein Kind. Sei es in der Schule, oder später bei der Arbeit, oder ganz einfach bei administrativen Angelegenheiten…

5. Die Entscheidung liegt bei den Eltern!

Wir haben es bereits erwähnt: Wenn ein Baby kommt fühlen sich die werdenden Eltern oft von der Familie unter Druck gesetzt: Großeltern, Eltern, Paten, … Auch wenn es Opa eine Freude machen würde, wenn das Enkelkind seinen Namen trägt – Dein Kind muss mit dem Namen leben, und euch Eltern muss er gefallen. Nimm also die Namensempfehlungen aus dem Umfeld mit einem dankbaren Lächeln an, aber gib zu verstehen, dass es sich um euer Kind handelt. Und dass die Entscheidung für den Vornamen des Babys bei euch - den Eltern - liegt.