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Wohnung ausmisten: Mit diesen 10 Schritten sorgst du ENDLICH für mehr Platz!

von Esther Tomberg Veröffentlicht am 24. Juli 2016
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Aufräumen und sich von alten Dingen befreien - Wohnung ausmisten schafft Raum für Neues und tut einfach gut.

Wer kennt das nicht? Über Monate oder sogar Jahre haben sich haufenweise alter Kram, Flyer, Tüten, Klamotten, Schuhe, Glühbirnen und Postkarten angesammelt. Klar, sich zum Wohnung ausmisten aufzuraffen, fällt erstmal schwer. Aber einmal überwunden, spornt die Aussicht auf ein schönes, ordentliches Zuhause richtig an. Mit unseren zehn Tricks habt ihr bei der Putzaktion sogar Spaß und eure Wohnung bleibt noch lange so schön aufgeräumt.

1. Motivation finden

Stellt euch vor, wie toll eure Wohnung nach der Aufräumaktion aussehen wird. Taucht gedanklich in euer neues Zuhause mit ganz viel Platz und noch mehr Stauraum ein. Wie gut werdet ihr euch fühlen, wenn ihr es endlich angegangen seid. Wie schön wird das Gefühl sein, wenn ihr zum ersten Mal auf eurem Sofa sitzt und in einen Raum voller Ordnung und Struktur blickt.

2. Vorbereitung zum Wohnung ausmisten

Sucht euch einen bestimmten Tag für die Entrümpelungsaktion aus und haltet euch den ganzen Tag frei. Wenn ihr einmal dran seid, solltet ihr die Energie nutzen. So habt ihr dann auch wirklich alles an einem Tag erledigt. Besorgt euch ein paar Müllbeutel, Handschuhe und Umzugskartons. Wichtig ist auch ein dicker Stift zum Beschriften der Kartons. So könnt ihr alle Teile in Kisten sortieren, zum Beispiel zum Entsorgen, Verschenken und Verkaufen.

3. An andere denken

Leichter fällt das Ausmisten der Wohnung, wenn ihr euch vor Augen haltet, dass eure alten Sachen anderen große Freude bereiten können. Also seid großzügig und spendet euer Aussortiertes. Flüchtlingshilfen, Kleiderkammern und soziale Einrichtungen wie die Caritas freuen sich immer über Spenden und holen Möbel sogar ab. Für kaputte Teile vereinbart ihr einfach telefonisch einen Abholtermin beim Sperrmüll. Bei den Wertstoffhöfen der Gemeinden könnt ihr Hausrat und Sperrmüll auch selbst abgeben.

4. Die 1-Jahr-Regel

Beim Wohnung ausmisten gilt eine entscheidende Faustregel: Alles, was über ein Jahr nicht angefasst wurde, fliegt. Denn wir wissen genau, wenn uns ein Teil nicht mehr gefällt, wird sich unsere Meinung auch nicht ändern. Weder in sechs Monaten, noch in sechs Jahren. Klar gibt es immer wieder Retro-Wellen und Karneval ist auch einmal im Jahr. Aber ganz ehrlich: Sehr viele der ungeliebten Teile können wir nicht mal mehr zum Schlafen oder zum Sport tragen.

5. Kurz und knackig

Ausmisten der Wohnung heißt auch, sich auch von Dingen trennen zu können. Fragt euch beim Aussortieren immer, ob ihr das Teil wirklich braucht. Wie lange habt ihr es nicht mehr in der Hand gehabt, wusstet ihr überhaupt, dass ihr es habt und wie oft wurde es genutzt. Vergesst dabei in jedem Fall den Anschaffungspreis. Denkt lieber daran, welchen Wert es für euch selbst hat. Sortiert am besten eure Teile in Kisten zum Verschenken, zum Verkaufen und zum Wegwerfen.

6. Schritt für Schritt

Überlistet euch doch beim Ausmisten der Wohnung einfach mal selbst. Geht in kleinen Schritten, das heißt Zimmer für Zimmer vor. So fällt das Aufräumen direkt leichter. Nach jedem fertigen Raum gibt es eine kurze Pause. Je mehr Zimmer ihr geschafft habt, desto größer ist die Freude über das bereits Erledigte.

7. Öfter ran an die Kisten

Damit sich gar nicht erst die riesengroße Ausmistaktion ergibt, einfach immer mal wieder zwischendurch für Ordnung sorgen. Denn was uns wirklich vom Ausmisten abhält, ist der große Aufwand für die ganze Aktion. Auch beim Einkauf helfen ein paar gedankliche Stützen. Brauche ich dieses Teil wirklich? Kann ich es mit vielen anderen Dingen aus meinem Kleiderschrank kombinieren? Investiert lieber in ein paar wenige hochwertige Teile, als in viele Schnäppchen, die nach dem ersten Waschgang einen Abgang machen.

8. Heute schon an morgen denken

Beim Ausmisten der Wohnung kann man sich schon von vorneherein viel Aufwand ersparen. Denn wer schon beim Einkaufen langfristig denkt, muss später weniger aussortieren. Das gilt vor allem auch für Wohnungsdeko und Accessoires. Ihr müsst nicht jedem Trend folgen. Bleibt lieber eurem Stil treu und konzentriert euch auf einige, wenige Farben. Dann passt auch wirklich immer alles zusammen und ihr müsst nicht so viel Unnützes verstauen.

9. Goldstücke inszenieren

Viele Dinge, die wir aufbewahren, haben für uns einen ideellen Wert. Sie solltet ihr in jedem Fall behalten. Egal ob schmuckes Erbstück, tiefgründiger Brief oder rustikale Holzkiste. Vieles davon hat keine praktische Verwendung, aber wir hängen an ihnen. Sie gehören zu uns und haben unsere Persönlichkeit geprägt. Ihr solltet daher ganz klar zwischen Nutzlosem und Brauchbarem aussortieren. So gewinnt ihr schon mal jede Menge Platz. Versucht die Dinge, an denen euer Herz hängt in eure Wohnung zu integrieren. Das geht zum Beispiel mit einem neuen Lack für den geliebten Schaukelstuhl oder einem stylischen Bilderrahmen für Fotos aus der Kindheit.

10. Belohnt euch nach dem Ausmisten der Wohnung

Setzt vor der Ordnungsaktion eine Belohnung für die getane Arbeit an. Welches Paar Schuhe oder welche Handtasche wolltet ihr schon immer haben? Die Aussicht auf die Erfüllung eures Herzenswunsches, motiviert vor der Aufräumaktion ungemein. Auch ein neues Bild an der Wand sorgt für ein ganz neues Raumgefühl und lässt die Laune steigen. Schließlich habt ihr ja jetzt wieder genügend Platz.

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